Rekrutenschule Birmenstorf: 70 Angehörige der Schweizer Armee leiden unter Brechdurchfall

70 Angehörige der Infanterie-Durchdiener-Rekrutenschule in Birmensdorf werden von Brechdurchfall geplagt.

Die betroffenen Rekruten sind in der Kaserne isoliert, werden dort medizinisch betreut und regelmäßig durch den verantwortlichen Truppenarzt kontrolliert.

70 Angehörige der Schweizer Armee leiden unter Brechdurchfall

Rekrutenschule in Birmenstorf: 70 Angehörige der Schweizer Armee leiden unter Brechdurchfall

Bei einem normalen Verlauf ist davon auszugehen, daß sie in wenigen Tagen wieder gesund sind.

Maßnahmen zur Klärung der Ursachen wurden eingeleitet, die Resultate stehen noch aus.

(en français, italiano)

„Gsund und zwäg i de Schuel“ wird konkret

Nach den Schulen haben sich auch die Partner in einem Netzwerk organisiert:

Das Schwerpunktprogramm „gsund und zwäg i de Schuel“ nimmt Formen an: Nachdem sich Anfang September ein Dutzend Schulen zum Kantonalen Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen zusammengeschlossen hat, steht nun auch das Partner-Netzwerk.

" Gsund und zwäg i de Schuel" wird konkret

Dieses vereinigt und vernetzt die Anbieter bzw. Partner gesundheitsfördernder Angebote unter einem Dach. Dank dem Partner-Netzwerk und einer im Deparatement Gesundheit und Soziales (DGS) angesiedelten Koordinationsstelle werden die Schulen bei der Förderung von Gesundheit und Gesundheitsbewußtsein von Schülern sowie Lehrern gezielt unterstützt.

Die Koordinationsstelle sichtet und strukturiert die Angebote des Partner-Netzwerks und prüft sie auf ihre Eignung für die Netzwerk-Schulen. Dem Partner-Netzwerk gehören fast 50 Organisationen aus dem ganzen Kanton Aargau an.

Das Ziel ist die (Weiter-)Entwicklung hochwertiger und kohärenter Angebote im Bereich der Gesundheitsförderung und der Schulentwicklung für die Volksschule.

Die Partnerorganisationen sehen sich im Rahmen von „Gsund und zwäg i de Schuel“ als Dienstleistende zur Unterstützung der Schulen und Kindergärten in ihren gesundheitsfördernden Aufgaben.

Vrin und St-Martin erhalten einen Europäischen Dorferneuerungspreis

Hohe Auszeichnungen für zwei Schweizer Dorfentwicklungsprojekte: Vrin im Kanton Graubünden und St-Martin im Kanton Wallis sind am vergangenen Freitag in Sand in Taufers im Südtirol (Italien) mit einem Europäischen Dorferneuerungspreis geehrt worden.

In den Dörfern sind auf der Grundlage des Landwirtschaftsgesetzes eine Gesamtmelioration und ein Projekt zur regionalen Entwicklung und zur Förderung von einheimischen und regionalen Produkten mit Beiträgen des Bundes unterstützt worden.

Der Europäische Dorferneuerungspreis wird alle zwei Jahre im Rahmen eines Wettbewerbes von einer internationalen Jury an Projekte in Europa vergeben, die sich durch besondere Leistungen in Bereichen der Dorfentwicklung auszeichnen.

Veranstalterin des Wettbewerbs, der seit 1990 durchgeführt wird, ist die Europäische Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung und Dorferneuerung. Das diesjährige Motto lautete „Neue Energie für ein starkes Miteinander“. Die Preisverleihung fand am Freitag in Sand in Taufers im Südtirol Italien statt, der Siegergemeinde des Wettbewerbs 2008.

Neben dem „Europäischen Dorferneuerungspreis 2010″, der an Langenegg im Vorarlberg vergeben wurde, sind Vrin für „ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität“ und St-Martin für „besondere Leistungen in mehreren Bereichen der Dorfentwicklung“ mit einem Europäischen Dorferneuerungspreis ausgezeichnet worden.

Insgesamt wurden 30 Wettbewerbsprojekte aus Belgien, Deutschland, Italien, Luxemburg, Hollands, Österreich, Polen, der Schweiz, der Slowakei, der Tschechai und Ungarn prämiert.

Bewertet wurden neben der äußeren Erscheinung vor allem die „inneren“ Qualitäten der Dörfer und Gemeinden wie eine angepaßte wirtschaftliche Entwicklung, die Schaffung zeitgemäßer sozialer Einrichtungen, die Auseinandersetzung mit Architektur, Siedlungsentwicklung, Ökologie und Energieversorgung oder kulturelle Initiativen und Weiterbildungsmassnahmen.

Leider wurde nicht kommuniziert, um welches St. Martin es sich handelt (Wallis, Freiburg…)

Hermann Lei Präsident der Einbürgerungskommission Frauenfeld

Der Frauenfelder Gemeinderat hat Kantonsrat Lei, der sich in der Vergangenheit einen Namen in punkto Migrationsfragen gemacht hatte, in ein neues Amt gewählt.

SVP-Großrat Hermann Lei ist zum Präsident der Einbürgerungskommission Frauenfeld gewählt worden. Dies stieß jedoch inbesondere bei der Linken auf Mißbilligung, daher war das Ergebnis knapp.

Hermann Lei

Denn Lei hatte sich in der Vergangenheit dafür eingesetzt, daß ein gewisses Mindestmaß an Integration bei einer Einbürgerung gegeben sein muß. Zudem hat er sich auch inbesondere durch großes Fachwissen und Kompetenz in Ausländerfragen hervorgetan.

Er setzt sich zwar für eine wohlwollende Prüfung jedes Einbürgerungsgesuches auf den aktuellen gesetzlichen Grundlagen ein, ist aber eben auch bekannt dafür, daß er sich hinsichtlich nicht-tragbaren Einbürgerungsgesuchen für dessen Ablehnung einsetzt.

Großrat Hermann Lei hat sich daher für sachgerechtes Vorgehen bei Einbürgerungen ausgesprochen und sich auch gegen nicht-tragbare Einbürgerungen gewehrt. Dies brachte ihm Kritik der Linken ein, welche generell für ein möglichst großzügiges Verfahren bei Einbürgerungsgesuchen steht.

Lei selbst schreibt auf seinem Blog allerdings, daß er sich für eine „wohlwollende Prüfung“ jeden Einbürgerungsgesuches stark machen wird. Die Skepsis der Linken scheint daher wohl unbegründet.

Letzte Woche wurde ich zum Präsidenten der Einbürgerungskommission Frauenfeld gewählt. Ich bin mir der Verantwortung gegenüber den Bürgern bewußt und werde dafür Sorge tragen, daß jedes Gesuch wohlwollend aber an den Maßstäben des geltenden Rechts geprüft werden wird. Gefälligkeitseinbürgerungen darf es nicht geben. Es muß eine Grundintegration vorhanden sein. Dazu gehört etwa, daß die Gesetze der Schweiz respektiert werden und daß die Sprache des Kantons (Deutsch) beherrscht wird. Ich danke den Personen, die mich gewählt haben für das Vertrauen.

Zusätzliche finanzielle Mittel für die FHNW

Die Regierungen der Trägerkantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn beantragen ihren Parlamenten, der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW in der laufenden Globalbeitragsperiode 2009 – 2011 zusätzliche Mittel in der Höhe von 17.5 Millionen Franken zu gewähren.

Bildschirmfoto: Bildungsraum Nordwestschweiz

Die Regierungen der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn haben beschlossen, ihren Parlamenten Antrag auf eine zusätzliche Finanzierung der FHNW in der Höhe von total 17.5 Millionen Franken zu stellen. Mit dem ausserordentlichen Finanzierungsbeitrag in der laufenden Globalbeitragsperiode 2009 – 2011 sollen Ertragsausfälle bei den Bundessubventionen und interkantonalen Hochschulabgeltungen ausgeglichen werden.

Gemäss dem Staatsvertrag über die Fachhochschule Nordwestschweiz kann die FHNW bei einem ausserordentlichen Finanzierungsbedarf zusätzliche Mittel zu dem für eine Leistungsauftragsperiode zugesprochenen Globalbeitrag beantragen. Die Regierungen sind der Meinung, dass diese Bestimmung im Fall der beantragten Zusatzfinanzierung zu Recht zur Anwendung kommt: Die Ertragsausfälle bei den Bundessubventionen und interkantonalen Hochschulabgeltungen haben nachweislich zu einer schwierigen finanziellen Situation geführt, die die FHNW nicht mehr aus eigener Kraft meistern kann. Die Regierungen anerkennen damit, dass angesichts der deutlichen Erhöhung des Selbstfinanzierungsgrades seit Gründung der FHNW und ihrer sehr guten Position im gesamtschweizerischen Effizienzvergleich zwischen den Fachhochschulen das Potenzial für zusätzliche Optimierungen zu gering ist, um die aktuelle Finanzierungslücke der FHNW ohne Hilfe der Trägerkantone schliessen zu können.

In der Auftragsperiode 2009 – 2011 sieht sich die FHNW aktuell mit einer prognostizierten Finanzierungslücke in der Gesamthöhe von rund 37 Millionen Franken konfrontiert. Damit sie zum Ende ihrer zweiten Leistungsauftragsperiode eine ausgeglichene Rechnung präsentieren kann, wird auch sie einen Eigenbeitrag in der Höhe von rund 14 Millionen Franken leisten müssen. Nebst den 17.5 Millionen Franken der Kantone soll die FHNW zudem 5.5 Millionen Franken aus der Überführung von Reserven aus ihren Vorgängerschulen erhalten. Der Überführung von Reserven haben die Kantone Aargau, Basel-Stadt und Solothurn bereits zugestimmt; im Kanton Basel-Landschaft wird das Geschäft demnächst im Landrat behandelt.

Bundesrat genehmigt Richtplan des Kantons Basel-Landschaft

Der Bundesrat hat den neuen Richtplan des Kantons Basel-Landschaft genehmigt. Mit dem gesamthaft überarbeiteten Richtplan legt der Kanton dar, wie er sich künftig räumlich entwickeln möchte.

Mit der vorliegenden Gesamtrevision des Richtplans schafft der Kanton ein Instrument, das den aktuellen Anforderungen des Bundes an die Richtplanung entspricht.

Bundesrat genehmigt Richtplan des Kantons Basel-Landschaft

Im Bereich Siedlung hält der Richtplan als Ziel fest, dass die Siedlungsentwicklung der nächsten zehn bis fünfzehn Jahre weitgehend in den bestehenden, rechtskräftig ausgeschiedenen Bauzonen zu erfolgen hat. Der Kanton Basel-Landschaft beschränkt Bauzonenerweiterungen auf klar definierte, zentral gelegene Achsen und Zentren, legt Siedlungstrenngürtel fest und weist die Gemeinden an, ihre Nutzungsreserven in überbauten Gebieten festzustellen und nachzuführen. Damit kommt der Kanton seiner verfassungsmässigen Aufgabe nach, die Siedlungsentwicklung zu steuern.

Die Bereiche Landschaft und Landwirtschaft werden im Richtplan umfassend behandelt. Der Bund anerkennt die grossen Anstrengungen des Kantons, mit einer flächendeckenden Kartierung der landwirtschaftlichen Nutzfläche eine solide Grundlage für die Erhebung der besten Ackerböden, der Fruchtfolgeflächen (FFF), geschaffen zu haben. Der Bund kann jedoch dem auf dieser Kartierung beruhenden Antrag des Kantons nicht zustimmen, den im Sachplan Fruchtfolgefläche festgelegten Mindestumfang der FFF zu verringern. Der Kanton wird aufgefordert, den Richtplan innert zweier Jahre dahingehend anzupassen, dass der Mindestumfang gemäss dem Sachplan FFF ausgewiesen und gesichert wird. Im Bereich des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) wird der Kanton gebeten, aufzuzeigen, wie die Schutzziele für das BLN umgesetzt sind und wo noch allfälliger Handlungsbedarf besteht.

Der Bereich Verkehr ist im Richtplan ausführlich behandelt und mit der Siedlungsentwicklung gut abgestimmt. Ebenso die Bereiche Ver- und Entsorgung.

Insgesamt gibt sich der Kanton Basel-Landschaft mit seinem revidierten Richtplan eine gute strategische Vorgabe zur Steuerung seiner räumlichen Entwicklung in den nächsten Jahren.

Aargau: Regierungsrat bewilligt erste Betriebsbeiträge an Kulturinstitutionen

Beiträge erhalten das Museum Langmatt Baden, das Schweizer Kindermuseum Baden und das Stapferhaus Lenzburg 20.08.2010
Der Regierungsrat spricht dem Museum Langmatt Baden, dem Schweizer Kindermuseum Baden und dem Stapferhaus Lenzburg Betriebsbeiträge zu und anerkennt damit die mindestens kantonale Bedeutung dieser privaten Kulturinstitutionen. Mit dieser erstmals

Regierungsrat Aargau bewilligt Kulturgelder

vergebenen Förderung macht der Regierungsrat von der Möglichkeit im neuen Kulturgesetz Gebrauch, nicht staatliche kulturelle Kompetenzzentren zu unterstützen.

Die Kommission für Kulturfragen hat unter dem Präsidium von Regierungsrat Alex Hürzeler die ersten sechs Gesuche eingehend geprüft und drei Institutionen zur Unterstützung mit Betriebsbeiträgen dem Regierungsrat empfohlen.

Das neue Kulturgesetz ermöglicht die Zusprechung von Betriebsbeiträgen an kulturelle Institutionen von mindestens kantonaler Bedeutung. Für Betriebsbeiträge im Jahr 2010 wurden Mitte Februar fristgerecht sechs Gesuche eingereicht. Die elfköpfige Kommission für Kulturfragen hat diese in der Folge eingehend geprüft.

Grundlage dazu bildeten die in der Verordnung zum Kulturgesetz festgelegten Kriterien. Institutionen, die in den Genuss dieser neuen Fördermöglichkeit kommen, müssen mindestens ein Jahresumsatz von 400‘000 Franken und 300 Stellenprozente ausweisen. Im qualitativen Bereich muss unter anderem ein herausragender Beitrag zu einem kulturell anregenden Lebensraum und ein unverwechselbares Profil nachgewiesen werden.

Zwei Gesuche wurden nach einer Vorprüfung durch die Kommission von den Antragsstellern zurückgezogen. Ein Gesuch wurde auf Empfehlung der Kommission vom Regierungsrat abgelehnt, da die erforderlichen Kriterien nicht erfüllt wurden.

Leistungsverträge als Basis der Zusammenarbeit

Aufgrund der Empfehlung der Kommission wird dem Stapferhaus Lenzburg ein hoher Stellenwert in der Schweizer Kulturlandschaft zugesprochen. Der Kulturinstitution wird ein Betriebsbeitrag von jährlich 350‘000 Franken zugesprochen.

Bei der Langmatt wird insbesondere die erfolgreiche Strategie gewürdigt, die grossbürgerliche Hinterlassenschaft in ihrer Gesamtheit zu erhalten und mit zeitgenössischer Kunst in Dialog treten zu lassen. Sie wird einen Betriebsbeitrag von jährlich 200’000 Franken erhalten.

Beim Kindermuseum sind es insbesondere die einzigartige Sammlung und die jährlich erneuerten Wechselausstellungen, die ein breites Publikum anziehen. Der Betriebsbeitrag umfasst jährlich 150‘000 Franken.

Die Betriebsbeiträge werden an Leistungsverträge geknüpft. Nach drei Jahren wird die Regierung die Erreichung der Ziele überprüfen und gegebenenfalls die Verträge erneuern. Die mit Betriebsbeiträgen unterstützen Institutionen können weiterhin Projektunterstützung aus dem Swisslos-Fonds beantragen oder für professionelles aargauisches Kulturschaffen Beiträge beim Kuratorium beantragen.

Lücke der Aargauer Kulturförderung geschlossen

Der Regierungsrat will mit dieser Massnahme die Ausstrahlung des Kulturkantons Aargau stärken und die hervorragende Kulturarbeit in diesen Institutionen nachhaltig sichern. Bereits liegen weitere Gesuche um Betriebsbeiträge ab 2011 vor, die dem Regierungsrat bis Ende Jahr zur Entscheidung vorgelegt werden. Im Budget der Abteilung Kultur sind für diesen Förderbereich jährlich ansteigende Beiträge eingestellt, die im Jahr 2012 2,2 Millionen erreichen werden. Mit dem neuen Kulturgesetz wird eine Förderart im Kulturbereich möglich, die weder das Aargauer Kuratorium noch der Swisslos-Fonds bisher abgedeckt haben, was die nicht kantonalen Kulturinstitutionen weitgehend auf unsichere Projektfinanzierungen beschränkte und ihren langfristigen Bestand immer wieder in Frage stellte.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit Deutschland – Schweiz im Gesundheitswesen

Mit der politischen Vision, daß das Dreiländereck in Zukunft bei der Gesundheitsversorgung eine Einheit bilden sollte, wurde das Pilotprojekt für Versicherte beider Basel sowie des Landkreises Lörrach lanciert. Die Umsetzung erfolgt in zwei Phasen: 2007-2009 und 2010-2014.

Die Evaluation der Phase I zeigt, daß sich 372 grundversicherte Basler Patienten zwischen 2007 und 2009 in einer Rehabilitations-Klinik im Landkreis Lörrach behandeln lassen haben. Bei orthopädischen und kardiologischen Rehabilitationen wurde eine Mobilitätsrate von acht Prozent erreicht, während das akut-stationäre Angebot Deutscher Kliniken kaum genutzt wurde.

Im Evaluationsbericht des Obsan werden weitere Eckdaten des Pilotprojektes und Resultate von Befragungen der Akteure und Teilnehmenden präsentiert. Nach der Phase II wird 2015 beurteilt werden, inwieweit die unbefristete Erweiterung der grenzüberschreitenden Kooperation in der Gesundheitsversorgung sinnvoll ist.

Jagd in Graubünden: Wo löse ich das Patent?

Das Amt für Jagd und Fischerei gibt Infos zur beginnenden Jagdsaison:

Bereits jetzt fiebern die Bündner Jäger der kommenden Jagdsaison entgegen, die dieses Jahr am 1. September beginnt. Sie treffen die ersten Vorkehrungen. Mit Feldstecher und Fernrohr ausgerüstet verbringen sie jede freie Minute im Jagdgebiet. Eifrig wird „gespiegelt“, das Wild und seine Gewohnheiten beobachtet.

Die Jagdsaison in Graubünden beginnt

Daheim werden die Jagdutensilien, Lebensmittel und Getränke für den Transport in die Jagdunterkunft zusammengetragen. Sind die Steuern und ist die obligatorische Haftpflichtversicherung bezahlt? Sind die wichtigsten Neuerungen im Jagdgesetz bekannt? Haben sie die Jagdwaffen persönlich eingeschossen und zwar nur an den von den Gemeinden bezeichneten Orten, wie es das Gesetz vorschreibt?

Und zu guter Letzt, wann und wo können sie die Jagdpatente beziehen, um die Vorbereitungen abzuschliessen? Im Amtsblatt des Kantons Graubünden vom 5. August 2010 sind Orte, Daten und Zeiten der Patentverkäufe veröffentlicht.

Achtung:

Das Pass- und Patentbüro gibt keine Jagdpatente mehr aus.

Ab 10. August 2010 gibt das Bündner Naturmuseum in Chur Jagdpatente aus.

Schalterdienst: Dienstag – Samstag, 10.00 Uhr – 17.00 Uhr.

Wie bisher werden alle Jagdpatente auch durch die Wildhut ausgegeben. Am Schalter des Bündner Naturmuseums bzw. bei der Wildhut ist der bargeldlose Kauf der Jagdpatente möglich. Debitkarten wie die MaestroCard oder die PostCard werden akzeptiert, bei denen der zu zahlende Betrag direkt und ohne Kommission von Ihrem Konto abgebucht wird.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten werden Jäger, die bargeldlos bezahlen, gebeten, darauf zu achten, daß für die Debitkarte sowohl eine Tages- als auch eine Monatslimite besteht.

Allfällige Limiten-Erhöhungen sind rechtzeitig bei der eigenen Bank zu beantragen. Kreditkarten wie Visa oder MasterCard werden nicht als Zahlungsmittel angenommen.

Bündner Regierung befaßt sich mit Zustandekommen der Initiative „Nachhaltige Energiepolitik“

Die Regierung hat an ihrer letzten Sitzung das Zustandekommen der Initiative „Für eine nachhaltige Energiepolitik“ festgestellt. Ausserdem hat sie die CO2-Grenzwerte für emissionsarme Motorfahrzeuge gesenkt.

Solarstrom gehört sicher zu einer nachhaltigen Energiepolitik in Graubünden

Initiative „Für eine nachhaltige Energiepolitik“ zustande gekommen
Die kantonale Initiative „Für eine nachhaltige Energiepolitik“ ist mit 3’194 gültigen Unterschriften zustande gekommen. Dies hat die Bündner Regierung festgestellt.
Die am 7. Juli 2010 eingereichte Gesetzesinitiative ist in Form einer allgemeinen Anregung abgefasst. Sie verlangt, dass der Kanton den Anteil erneuerbarer Energien aus Holz/Biomasse, Biogas, Sonne, Wind und Geothermie bis 2025 (Bezugsjahr: 2007) verdoppelt. Diese Forderung gilt für den Verbrauch von Endenergie auf dem Kantonsgebiet.
Die Initiative wird nun zur weiteren Bearbeitung im Rahmen der grundsätzlichen Beschlüsse der Regierung und unter Beachtung der gesetzlichen Fristen dem Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement überwiesen.

Regierung reduziert CO2-Grenzwerte für emissionsarme Motorfahrzeuge
Die Regierung senkt per 1. Januar 2011 erstmals die rabattwürdigen CO2-Grenzwerte für emissionsarme Motorfahrzeuge von 160 g/km auf 140 g/km bzw. von 140 g/km auf 120 g/km. Begründet werden die Reduktionen mit dem erzielten technischen Fortschritt sowie mit den gestiegenen Anstrengungen der Automobilbauer zur Entwicklung und Herstellung emissionsärmerer Fahrzeuge.
Gemäss der aktuellen Verordnung zum Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über den Strassenverkehr wird die Verkehrssteuer um 60 Prozent für leichte Motorfahrzeuge mit einem maximalen CO2-Ausstoss von 160 g/km sowie um 80 Prozent für leichte Motorfahrzeuge mit einem maximalen CO2-Ausstoss von 140 g/km ermässigt. Diese Grenzwerte hat nun die Regierung gesenkt. Die Werte können alle zwei Jahre angepasst werden. Grundlage dafür ist der jeweilig erzielte Fortschritt im Emissionsverhalten leichter Personenwagen.

Keine kantonalen Abstimmungsvorlagen am 26. September 2010
Die Bündner Regierung hat davon Kenntnis genommen, dass am Sonntag, 26. September 2010, die Änderung vom 19. März 2010 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeits-losenversicherung und Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG) als eidgenössische Vorlage der Volksabstimmung unterbreitet wird. Kantonale Vorlagen gelangen keine zur Abstimmung.

Aus Gemeinden und Regionen

  • Ardez: Die Regierung genehmigt die Revision des Kurtaxengesetzes der Gemeinde Ardez vom 29. Juni 2010.
  • Bergün: Die am 20. Mai 2010 beschlossene Teilrevision der Verfassung der Gemeinde Bergün wird genehmigt.
  • Bergün/Bravuogn-Davos: Der Gemeindegrenzplan Bergün/Bravuogn-Davos wird genehmigt.
  • Bergün/Bravuogn-Samedan: Der Gemeindegrenzplan Bergün/Bravuogn-Samedan wird genehmigt.
  • Bergün/Bravuogn-Zuoz: Der Gemeindegrenzplan Bergün/Bravuogn-Zuoz (Enkl.) wird genehmigt.
  • Bever: Das am 30. November 2009 beschlossene Baugesetz wird im Sinne der Erwä-gungen genehmigt.
  • Bivio: Das Projekt „Lawinenschutz Crap Milan“ wird genehmigt. An die subventionsberechtigten Kosten wird ein Beitrag von maximal 584’000 Franken zugesichert.
  • Buseno: Die Regierung genehmigt das Projekt „Strada forestale Palazi-Carnac“ und sichert einen Beitrag von höchstens 120’000 Franken zu.
  • Chur: Der Stadt Chur wird für den Erweiterungsbau des Oberstufenschulhauses Quader ein kantonaler Baubeitrag von 363’190 Franken zugesichert.
  • Davos: Das Projekt für die Verbauung Guggerbach wird mit Auflagen genehmigt und mit maximal 356’500 Franken unterstützt.
  • Davos: Die Regierung genehmigt das Projekt für die Verbauung Dischmabach mit Auflagen und sichert einen Beitrag von höchstens 462’000 Franken zu.
  • Felsberg: Die am 13. Juni 2010 beschlossene Teilrevision der Verfassung der Gemeinde Felsberg wird genehmigt.
  • Ftan-Tarasp: Der Gemeindegrenzplan Ftan-Tarasp wird genehmigt.
  • Igis: Der kommunale Richtplan Energie der Gemeinde Igis vom 31. März 2010 wird von der Regierung zur Kenntnis genommen.
  • Malans: Die Teilrevision der Ortsplanung vom 18. Februar 2010 wird im Sinne der Erwägungen genehmigt.
  • Scuol-Tarasp: Der Gemeindegrenzplan Scuol-Tarasp wird genehmigt.

Kantonsbeiträge an verschiedene Institutionen

  • IG-Freizeitpark Obersaxen Mundaun: Der Interessengemeinschaft Freizeitpark Obersaxen Mundaun respektive der in Gründung stehenden Freizeitpark Obersaxen Mundaun AG wird unter dem Vorbehalt einer geregelten Gesamtfinanzierung an den Bau des Freizeitparks Obersaxen-Mundaun ein Darlehen im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) des Bundes von 1‘540’000 Franken gewährt. Ausserdem wird ein Kantonsbeitrag von 259’000 Franken zugesichert.

Strassenprojekte
Die Regierung hat insgesamt 5’886’000 Franken für den Bau und die Sanierung der folgenden Strassenabschnitte bewilligt:
– A28 Nationalstrasse: Umfahrung Saas
– A28 Nationalstrasse: Tunnel Saas
– Furna-Bodenstrasse
– Lugnezerstrasse: Cumbel – Vella
– St. Antönierstrasse
– Schuderserstrasse: Maria – Bazolis

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