Streit um Bahnhofsnamen: Bundesrat weist Beschwerde des Kantons Genf ab

Entscheid des Bundesrates betreffend die Namen von drei Bahnhöfen

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 7. November 2018 den Entscheid des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) betreffend die Namen von drei Bahnhöfen bestätigt und die Beschwerde des Kantons Genf abgewiesen.

Die zwei neuen Bahnhöfe heissen Lancy-Bachet und Genève-Champel; zudem wird der bestehende Bahnhof Lancy-Pont-Rouge nicht umbenannt.

Wetterwarnung für das Wallis: 25 Zm Regen erwartet in 24 Stunden

Über einen Zeitraum von 24 Stunden werden rund 25 cm Wasser über die Walliser Alpen und das Oberwallis erwartet. Die kantonalen und kommunalen Behörden warnen zur Vorsicht.

Am Montag, den 29.10.2018 von 07:00 Uhr bis Mitte der folgenden Nacht, werden in den folgenden Regionen außergewöhnliche Niederschläge erwartet:

Aletschgebiet, Binntal, Brig – nördliches Simplongebiet, Oberes Mattertal, Oberes Saastal, Obergoms, Vispertal – Nanztal, südliches Simplongebiet, Arolla, Haut Val de Bagnes, Lötschental – Naters, Tutmanntal, Val d’Entremont et Val Ferret.

In gewissen Regionen wird in 24 Stunden rund 25 cm Regen erwartet. Dieses außergewöhnliche Großregenereignis kann folgende Risiken mit sich bringen:

Murgänge, Felsstürze, Flußüberläufe.

Vorbeugende Maßnahmen

Präventive Schließungen bestimmter Kommunikationswege sind möglich.

Die Simplon-Achse wird für den gesamten Verkehr am Montag, den 29.10.2018, spätestens um 10:00 Uhr für eine voraussichtliche Dauer von 24 Stunden gesperrt.

Seit Samstag wurden 35 kommunale und regionale Führungsstäbe durch den Kanton zur Vorsicht gewarnt.

Das Kantonale Führungsorgan (KFO) wurde einberufen und verfolgt die Situation.

Ein Beobachtungsnetz wurde eingerichtet.

Empfehlungen an die Bevölkerung

Nähern Sie sich nicht den Wasserläufen.

Setzen Sie sich nicht durch Fotografieren oder Filmen möglicher Naturereignisse in Gefahr.

Vermeiden Sie unnötige Fahrten.

Vermeiden Sie Wanderungen und andere Außen-Aktivitäten.

Kantonale Agrarpolitik Wallis: Giftige Pflanzenschutzmittel sollen reduziert werden

Der Staat Wallis und die landwirtschaftlichen Berufsorganisationen haben einen ehrgeizigen, kantonalen Aktionsplan zur Risikoreduktion für Mensch und Umwelt bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ausgearbeitet.

Dieser Plan ist den Besonderheiten des Kantons angepaßt und entspricht den Herausforderungen einer immer umweltfreundlicheren, nachhaltigen Landwirtschaft.

Der nationale Aktionsplan zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln wurde vom Bundesrat im September 2017 verabschiedet. Im gleichen Jahr stellte der Kanton eine departementsübergreifende Arbeitsgruppe zum Thema der Mikroverunreinigungen zusammen.

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Sicherung der Bündner Grenzen erhalten bundesrätliches Lob und Unterstützung

Die Bündner FDP hat erfreut zur Kenntnis genommen, dass sich Bundesrat Ueli Maurer und Regierungsrat Christian Rathgeb im Grenzraum am Bernina getroffen haben, um verschiedene Pendenzen und Anliegen zu besprechen. Anlässlich dieses Besuch einer mobilen Kontrolle der Kantonspolizei sowie des GWK und des Zoll hat Bundesrat Maurer zugesichert, dass die heutigen Bestände an Grenzwachtpersonal unangetastet bleiben. Regierungsrat Rathgeb hatte nach der Zentralisierung der Zollfahndung in Bern scharf protestiert. Ebenso hatten Bundesrat Maurer und Oberzolldirektor Christian Bock versichert, dass die offenen Stellen besetzt würden und die Kommunikation mit den betroffenen Gemeinden und dem Kanton intensiviert werden.
Die von der Bündner Regierung eingereichte Standesinitiative, basierend auf einem Auftrag von FDP Grossrätin Brigitta Hitz für eine Aufstockung des Grenzwachtkorps (GWK) bleibt für die FDP eine zentrale Forderung. Nur eine erhebliche Aufstockung des Bestandes des GWK kann mittel- und langfristig die nötige Flexibilität für den Grenzschutz gewährleisten. Die Bündner FDP hofft, dass die ständerätliche Sicherheitspolitische Kommission (SIK-SR) auf ihren negativen Entscheid zurückkommt. Positiv zur Kenntnis nimmt die FDP die zwischen Maurer und Rathgeb ins Auge gefasste Kooperation zwischen der Kantonspolizei und der militärischen Sicherheit (MilSich) der Armee, welche nun im Detail geprüft wird.

Nachzählung für Regierungsratswahl: 0,1 Prozent Stimmenunterschied zwischen Parolini und Schlegel

Die BDP Graubünden ist anläßlich des Bauskandals knapp an einem Totalschaden vorbeigeschrammt. 2 der 5 Sitze in der bündner Regierung hatte sie inne und büßte 1 Sitz ein.

Nun kommt es zu einer Stimmennachzählung, die noch zur Folge haben könnte, daß sie auch den 2. Sitz in einbüßt und gar nicht mehr in der bündner Regierung vertreten ist.

Denn zu der am Sonntag des 10. Juni 2018 erfolgten Wahl der Regierung ist aufgrund des Stimmenunterschieds zwischen den Kandidaten Jon Domenic Parolini und Walter Schlegel von Amtes wegen eine Nachzählung erforderlich. Die Regierung hat eine Nachzählung angeordnet.

Das Gesetz über die politischen Rechte im Kanton Graubünden sieht vor, daß von Amtes wegen eine Nachzählung zu erfolgen hat, wenn beim ermittelten vorläufigen Gesamtergebnis einer Wahl die Differenz zwischen dem letzten gewählten und dem ersten nichtgewählten Kandidaten weniger als 0,3 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmzettel beträgt.

 Am Wahlsonntag, 10. Juni 2018, konnte die Standeskanzlei Graubünden folgendes vorläufiges Gesamtergebnis bekannt geben: abgegebene gültige Wahlzettel 46 432, Stimmen Jon Domenic Parolini 15 904, Stimmen Walter Schlegel 15 836.

Die Stimmendifferenz beträgt 68 Stimmen und somit weniger als 0,3 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmzettel (0,3 Prozent von 46 432 = 139,296). Auch aufgrund der inzwischen eingegangenen schriftlichen Protokolle der Gemeinden bleibt die Stimmendifferenz kleiner als 0,3 Prozent.

Damit hat wie gesetzlich vorgesehen, von Amtes wegen eine Nachzählung zu erfolgen.

Die Regierung hat – im Ausstand von Regierungsrat Jon Domenic Parolini – die Standeskanzlei mit der Nachzählung beauftragt. Mit der Nachzählung wird, abgestimmt auf den Eingang des Wahlmaterials der Gemeinden, am Mittwochnachmittag, 13. Juni 2018, begonnen.

Die beiden betroffenen Kandidaten haben die Möglichkeit selbst oder durch eine Vertretung, der Nachzählung beizuwohnen.

Das Ergebnis wird öffentlich bekannt-gegeben.

Zermatt: Statt Schalterschließung mehr Schalter

Seit Dezember 2017 ist das Tourismusbüro Zermatt täglich von acht bis acht geöffnet.

Zermatt Tourismus reagiert damit auf steigende Besucherzahlen und auf das Bedürfnis der Gäste, persönliche Auskunft vor Ort zu erhalten.

Entgegen der allgemeinen Entwicklung zu Schalterschließungen erweitert das Tourismusbüro in Zermatt seine Öffnungszeiten ab dem 1. Dezember 2017.

Gäste werden am Schalter neu täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr beraten – 365 Tage im Jahr.

Bedürfnis der Gäste

„Wir passen uns mit dieser Änderung den Bedürfnissen der Gäste an“, sagt Christian Ziörjen, Leiter Destinationsservice bei Zermatt Tourismus. Er stellt fest: „Der persönliche Kontakt mit Spezialisten vor Ort ist bei uns nach wie vor sehr gefragt.“ Alleine im Juli 2017 sind 25’000 Personen in die Schalterhalle getreten – dies entspricht über 800 Gästen pro Tag. Auch in den anderen Monaten ist ein deutlicher Anstieg an Gästeanfragen zu beobachten. Dies hat damit zu tun, dass die Besucherzahlen in der Destination insgesamt gestiegen sind. Die Logiernächte haben gegenüber dem Vorjahr um rund 6 Prozent zugenommen.

Bisherige Öffnungszeiten

Bisher erhielten Gäste von 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr Auskunft am Tourismusschalter – je nach Saison mit oder ohne Mittagspause. Zudem galten an Sonntagen eingeschränkte Öffnungszeiten. Die zusätzlichen Öffnungszeiten über Mittag erlauben eine bessere Verteilung der Anfragen über den Tag. Mit den zusätzlichen Stunden am Abend kommt Zermatt Tourismus insbesondere internationalen Gästen entgegen. Tests haben gezeigt, dass sie das Bedürfnis haben, auch am Abend Informationen aus dem Tourismusbüro zu erhalten.

Mit Digitalisierung mithalten

Die Verlängerung der Öffnungszeiten schliesst nicht aus, dass Zermatt Tourismus auch in die Digitalisierung investiert. Genauso wie die Anfragen im Tourismusbüro steigen, nimmt auch die Informationsbeschaffung über digitale Kanäle zu. Zermatt Tourismus baut deswegen den Webauftritt aus. Neu kümmert sich eine Vollzeitstelle ausschliesslich um einen Livechat. Zudem wird Zermatt Tourismus Virtual Reality in der Schalterhalle einführen. Die aktuelle digitale Besucherlenkung besteht aus Ipads, interaktiven Bildschirmen und einer Video Wall hinter den Schaltern.

Destination Zermatt – Matterhorn

Die Destination Zermatt – Matterhorn umfasst die Gemeinden Zermatt, Täsch und Randa und ist umgeben von 38 Viertausendern, darunter auch das Matterhorn – der meistfotografierte Berg der Welt. Der Tourismusort zeichnet sich durch Naturerlebnisse, Gastfreundschaft und hochwertige Gastronomie mit 255 GaultMillau Punkten und 3 Michelin Sternen aus. Im Sommer bietet die Destination 400 km Wanderwege; im Winter 360 km Skipisten.

Fahrplan Graubünden 2018: Bessere Verbindungen

Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 wird das Angebot des öffentlichen Verkehrs in Graubünden attraktiver gestaltet.

Gut für alle Wintersportler und Sommerurlauber aber auch für die bündner Wirtschaft und die Einheimischen.

Zusätzliche Verbindungen schließen Taktlücken und binden Regionen und Randregionen besser an die Verkehrszentren an.

Bessere Verbindungen gibt es in die Surselva, ins Engadin und ins Domleschg sowie ins Puschlav und weitere Regionen Graubündens.

Mehr dazu hier

Illegale Migration: Graubünden stockt Grenzwachtkorps auf

Die Bündner Regierung reicht im Auftrag des Großen Rats eine Standesinitiative zur Aufstockung des Grenzwachtkorps ein.

Beim Grenzwachtkorps solle eine personelle Aufstockung mit materiell zeitgemäßer Ausrüstung und Infrastruktur erfolgen, so die Kantonsregierung Graubündens in einer Mitteilung.

So soll sichergestellt werden, daß das Grenzwachtkorps die wachsenden Herausforderungen heute und in Zukunft im Bereich seiner Zoll- und Sicherheitsaufgaben sowie der illegalen Migration zufriedenstellend erfüllen kann.

Folgen der offenen Grenzen und der Einladungen der Kanzlerin Merkel

Die Einladung der deutschen Kanzlerin Merkel an sogenannte Flüchtlinge bzw. Wirtschaftsmigranten in aller Welt einfach illegal nach Europa einzureisen, zeigte auch in der Schweiz Auswirkungen.

Schweizer Zöllner kamen schon 2015 an ihre Leistungsgrenze. Grenzwacht und Zoll mußten wegen der stark zunehmenden Migration übliche Dienstleistungen zurückstellen, so Grenzwachtkorps-Chef Jürg Noth 2016, und weiter: Steige der Druck, müsse im Notfall die Armee aushelfen.

Kommentar auf Rhätische-Zeitung.ch

Die Grenze zwischen der Schweiz und Italien wird munter kontrolliert. Grenzposten wie zu alten Zeiten vor Schengen (Bild: Remo Maßat, RZ – Grenze Brüsc (Brusio / CH) und Thiran (Tirano / IT)

Die Grenze zwischen der Schweiz und Italien wird wie vor Schengen kontrolliert. (Bild: Remo Maßat, RZ – Grenze Brüsc (Brusio / CH) und Thiran (Tirano / IT)

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