Zur Wahl von Trump (und zu Florian Foos und anderen)

Linke Journalisten, Soziologen, Politikwissenschaftler und andere Weltverbesserer und Gutmenschen können es immer noch nicht fassen.

Dr. Florian Foos kann die Wahl nicht akzeptieren: "Nun müssen wir die Frage stellen: Wie konnte es dazu kommen?" (Bildschirmfotoausriß: Blick.ch)

Dr. Florian Foos kann die Wahl nicht akzeptieren: „Nun müssen wir die Frage stellen: Wie konnte es dazu kommen?“ (Bildschirmfotoausriß: Blick.ch)

Nicht „ihre“ Clinton, sondern der böse, böse Trump wurde gewählt.

Obwohl sie sich doch alle monatelang, ja schon seit letztem Jahr die Finger wundgeschrieben haben und das amerikanische Volk vor dem bösen Trump gewarnt haben.

Anstatt die Wahl und den Volkswillen der Amerikaner zu akzeptieren schreiben sie trotzig wie kleine Kinder in der alten Leier weiter.

So fällt etwa heute einem Dr. Florian Foos es nicht ein, die Wahl einfach zu respektieren.

Den Wählerwillen der Amerikaner zu achten.

Nein, Dr. Florian Foos vom Politikwissenschaftlichen Institut der Uni Zürich nicht besseres ein als den demokratischen Volkswillen als falsch und schrecklich zu geißeln. Zitat: „Nun müssen wir die Frage stellen: Wie konnte es dazu kommen?“

Müssen „wir“ das?

Wirklich?

Nein, im Gegenteil.

Wenn wir schon etwas „müssen“, dann das:

Wir müssen den Willen des amerikanischen Volkes respektieren.

Genauso wie wir ihn zu respektieren gehabt hätten, wenn Clinton gewonnen hätte.

Aber das geht natürlich nicht. Denn das amerikanische Volk hat sich erdreistet, anders zu wählen, als linke Journalisten, Soziologen, Politikwissenschaftler und andere Belehrer geraten haben.

Da erklärt man als ausländischer Belehrer dem amerikanischen Volk, wie es zu wählen hat und dann wählen die völlig anders.

Was erlaubt sich eigentlich dieses amerikanische Volk? Lesen die keine Schweizer Berichte von Politikwissenschaftlern? Und wählen einfach, wen sie wollen, auch, wenn ausdrücklich gewarnt wurde in jeder Schweizer Postille und Gazette? Von den Blättern des Politikwissenschaftlichen Institutes der Uni Zürich angefangen über sämliche Tamedia-, Ringier und Somedia-Publikationen?

Und die wählen einfach nicht, wie empfohlen?

Wo kämen wir da hin, wenn einfach gewählt wird, wen man will! Das geht ja gar nicht.

Und daher fällt nun z. B. auch der linke deutsche Spiegel über die schlimmen amerikanischen Arbeiter her, die mit (geringer) Mehrheit so schrecklich dumm waren, Trump zu wählen. Hätten sie mehrheitlich Clinton gewählt, wären die Arbeiter jetzt in den Medien ganz kluge, bodenständige und tolle Leute.

Und daher:

Journalisten sind vielmehr so dumm und verwechseln ihren Beruf mit etwas anderem: Sie haben die Wahrheit zu berichten, nicht zu politisieren und ihre politische private Meinung als die alleinseligmachende Wahrheit zu transportieren. Gleiches gilt für linke Soziologen und Politiwissenschaftler und was es sonst noch alles an sinnvollen Studienabschlüssen gibt. Sie sind keine Politiker, sollten nicht politisieren. Sondern Sachverhalte untersuchen.

Sich nicht entrüsten über ausländische Wähler („Wie konnte es soweit kommen?“), sondern sachlich und nüchtern untersuchen, warum Trump gewählt wurde, Clinton nicht.

Remo Maßat

Alice Weidel zur dt. Rentenkatastrophe: „Alterssicherungsbericht ist Unverfrorenheit“

Armut im Alter trotz jahrzehntelangen Einzahlungen in die Rentenversicherung: Es gibt das deutsche Sprichwort „Wer sich auf den Staat verläßt, ist verlassen“.

Es kann froh sein, wer als Einwohner Deutschlands eine Rente aus anderer Quelle als staatlicher Rente oder Lebensversicherungen hat. Etwa eine Schweizer Rente. Auch das Schweizer Rentensystem wird immer mehr für Umverteilung belastet aber bei Weitem nicht in dem Maße wie in Deutschland.

Zum „Alterssicherungsbericht 2016“ der Bundesregierung erklärt AfD-Bundesvorstandmitglied Alice Weidel:

„Der sogenannte Alterssicherungsbericht ist eine blanke Unverfrorenheit. Die Kernaussage darin ist, die Bürger sollen selber für ihr Alter vorsorgen, da die gesetzliche Rente quasi am Ende ist.

altersarmut-deutschlandAls erstes fällt einem dazu ein, daß man das eigentlich auch schon vor Jahrzehnten gewußt hat. Es ist aber nicht so, daß hier eine völlig neue Regierung ins Amt kommt und nun diese Tatsache feststellt. Es sind genau die gleichen Parteien, die nichts unternommen haben, um die Rentenkatastrophe abzuwenden.

Der dreiste Ratschlag an die Bürger nun selber vorzusorgen, ist nicht nur unverschämt angesichts der Verantwortung, die die Regierenden für das Fiasko tragen. Es ist auch in höchstem Maße zynisch. Betroffen sind vor allem Menschen mit geringen Einkommen. Genau diese, denen ohnehin kaum Geld zum Leben bleibt, sollen aber nun privat vorsorgen. Gleichzeitig sollen sie weiter Rentenbeiträge in eine Kasse zahlen, aus der sie selber kaum etwas bekommen werden.

Zusätzlich dürfen sie noch mit ihren Steuergeldern einem Millionenheer von ungebildeten Migranten aus dem Nahen Osten und Afrika eine Rundumsorglos-Vollversorgung finanzieren. Diese zumeist illegalen Einwanderer, die nach allen seriösen Schätzungen zu großen Teilen auf Jahrzehnte hinaus unsere Sozialkassen belasten werden, sollen dann angeblich die Rente sichern. Ein schlechter Scherz.

Wer nach alldem noch ein paar Euro übrig hat, kann diese dann in eine Kapitallebensversicherung investieren, die dank der Null-Zins-Politik der EZB aber kein Kapital aufbaut, sondern es verbrennt.

Statt also eine seit Jahrzehnten überfällige Rentenreform anzugehen, zieht es die Bundesregierung vor, die Bürger weiter zu verhöhnen. Es wird Zeit, daß die Einheitsparteien für diese Dreistigkeit endlich die Quittung bekommen. Zeit für die AfD!“

1 2 3 4