Beton beim Explodieren beobachtet

Dübendorf, St. Gallen und Thun –

Auch wenn Beton nicht brennbar ist, kann es bei Tunnelbränden gefährlich werden: Hochleistungsbeton kann bei hohen Temperaturen explodieren.

Das Phänomen ist zwar bekannt, die Physik dahinter ist jedoch noch nicht vollständig geklärt.

Empa-Forscher haben die Vorgänge im Inneren von Beton nun erstmals mittels Neutronen-Radiographie und -Tomographie in Echtzeit sichtbar gemacht.

Gotthard, Montblanc, St. Bernardino – immer wieder stürzen bei Tunnelbränden die Decken der so stabil erscheinenden Röhren ein. Infernalische Temperaturen von bis zu 1000 Grad Celsius bringen den Beton an seine Grenzen – und je nach verbautem Material kann er explodieren.

Ganz verstanden ist der Prozeß jedoch bis heute noch nicht. Klar ist, dass im Hochleistungsbeton enthaltenes Wasser in Bewegung gerät, verdampft und nicht entweichen kann.

Der enorme Dampfdruck in den feinen Poren des Betons und die thermische Belastung des Materials kann dazu führen, daß Teile abgesprengt werden. Ob es tatsächlich zu derartigen Explosionen kommt und wie schwerwiegend die Folgen sind, hängt von vielen Faktoren ab und läßt sich kaum vorhersagen.

Um die Physik des berstenden Betons besser zu verstehen, haben Empa-Forscher mit einem Team der Universität Grenoble und des dortigen Laue-Langevin-Institut nun erstmals dreidimensionale Bilder aus dem Inneren von aufgeheiztem Beton mittels Neutronen-Tomographie in Echtzeit erstellt. Die Untersuchungen waren nur möglich dank der starken Neutronenquelle am Laue-Langevin Institut. In einer Minute schossen die Wissenschaftler bis zu 500 Bilder und konstruierten daraus ein einmaliges dreidimensionales Modell des abplatzenden Betons.

Bisher haben Experten lediglich vermuten können, dass sich Wasser im Beton von einer Hitzequelle wegbewegt und sich anstaut.

Die Feuchtigkeit würde somit als Barriere wirken, stellte man sich vor, und entstehenden Wasserdampf daran hindern, zu entweichen.

So würde der Dampfdruck derart ansteigen bis dem Material nichts anderes übrigbleibt als zu explodieren. Mittels der neuen Experimente konnte das Forscherteam diese Feuchtigkeitsbarriere nun tatsächlich beobachten.

Beton unter Druck

Beton besteht aus einem Gemisch von Sand, Zement und Wasser. Zwischen Zement und Wasser kommt es zu einer chemischen Reaktion, wodurch das Wasser chemisch und physikalisch gebunden wird und die Mischung aushärtet.

Wenn die Temperatur bei einem Brand 200 Grad Celsius übersteigt, dehydriert der Zement im Beton und das gebundene Wasser wird zu Wasserdampf. Hochleistungsbeton hat generell eine sehr niedrige Porosität und sehr feine Poren.

Diese Eigenschaften sind an sich von großem Vorteil, da sie eine hohe Festigkeit und außergewöhnliche Dauerhaftigkeit ermöglichen, weil dies den Beton für externe Schadstoffe praktisch undurchlässig macht.

Die niedrige Permeabilität von Hochleistungsbeton wird aber bei einem Brand mit sehr hohen Temperaturen zum Nachteil, weil Wasserdampf nicht entweichen kann und sich ein extrem hoher Dampfdrucke ausbilden kann.

Empa-Forscher haben bereits neue Additive entwickelt und patentiert, die dem Abplatzen von Beton entgegenwirken. Die neuen Ergebnisse sollen nun einen weiteren Schritt hin zur Entwicklung von Baumaterialien mit größerer Beständigkeit selbst bei höchsten Temperaturen wie bei einem Tunnelbrand führen.v

Air2030, neue Kampfflugzeuge: Zusatzberichte liegen vor

Bundesrätin Viola Amherd will sich zum Programm Air2030 für die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge und eines neuen Systems zur bodengestützten Luftverteidigung größerer Reichweite ein umfassendes Bild verschaffen, bevor sie dem Bundesrat einen Vorschlag für das weitere Vorgehen unterbreitet.

Dazu hat sie drei Zusatzberichte in Auftrag gegeben. Dabei handelt es sich um eine Zweitmeinung von Claude Nicollier zum Expertenbericht «Luftverteidigung der Zukunft», eine Beurteilung der Kompensationsgeschäfte (Offsets) von Kurt Grüter sowie eine Analyse der Bedrohungslage, die innerhalb des VBS erstellt wurde.

Die Chefin VBS, Bundesrätin Viola Amherd, hat die Berichte zur Kenntnis genommen. Sie wird die Ergebnisse in die weiteren Arbeiten im Programm Air2030 einbeziehen.

Es ist vorgesehen, daß der Bundesrat noch vor dem Sommer darüber entscheidet, in welcher Form er die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge und eines neuen Systems zur bodengestützten Luftverteidigung dem Parlament vorschlägt.

Auf der technischen Ebene läuft zurzeit die Flug- und Bodenerprobung der fünf Kandidaten für das neue Kampfflugzeug.

Bedrohungslage: Genügend Mittel zum Schutz des Luftraumes erforderlich

Der Bericht über die Bedrohungslage entstand unter Federführung von Pälvi Pulli, Chefin Sicherheitspolitik VBS. Er enthält eine aktuelle Einschätzung der Bedrohungslage und zieht den Vergleich mit Analysen der letzten Jahre, die als Grundlage für die bisherigen Entscheide zur Erneuerung der Mittel für den Schutz des Luftraumes gedient haben.

Der Bericht kommt aufgrund der aktuellen Analyse zum Schluß, daß sich keine markanten Entwicklungen ergeben haben, die beim Bedarf an neuen Mitteln für den Schutz des Luftraumes wesentliche Änderungen nahelegen würden.

Die Analyse bestätigt den Schluß, daß es auch künftig eine genügend große Anzahl Kampfflugzeuge und bodengestützte Mittel braucht, um den eigenen Luftraum wirksam schützen und verteidigen zu können.

Die negativen Entwicklungen der internationalen Sicherheitslage in den letzten zwei Jahren und die zeitlichen Verhältnisse für diese Beschaffungsprojekte erhöhen den Handlungsbedarf.

Offsets: Weniger als 100% Kompensation

Der externe Experte Kurt Grüter anerkennt in seinem Bericht die Bemühungen des Bundes, mehr Transparenz in die Offsetgeschäfte zu bringen.

Weitere Verbesserungen müßten aber noch folgen. Außerdem hält er fest, daß Offset gegen das Prinzip des freien Außenhandels verstoße.

Es solle deshalb ausschließlich und gezielt für die Stärkung der Industriebasis eingesetzt werden, die für die Sicherheit und Verteidigung der Schweiz unerlässlich sei. Zudem sei lediglich das direkte Offset sowie das auf die sicherheitsrelevante Technologie- und Industriebasis ausgerichtete indirekte Offset maßgeblich. Auf indirektes Offset darüber hinaus sei zu verzichten.

Eine Kompensation von 100% sei vor diesem Hintergrund und angesichts der Größenordnung von 6 bis 7 Milliarden Franken kaum zu realisieren.

Direkte Offsets in der Größenordnung von 20% und auf die sicherheitsrelevante Technologie- und Industriebasis ausgerichtete indirekte Offsets von zusätzlichen 40% seien eher machbar, unter der Voraussetzung, daß bei der Bewertung der Offerten die Qualität der sicherheitsrelevanten Industrieprogramme sorgfältig evaluiert werden.

Zweitmeinung zum Expertenbericht: Ein Planungsbeschluß für das neue Kampfflugzeug

Claude Nicollier hat parallel zu seinem Lehrauftrag an der EPFL seine unabhängige Stellungnahme zum Expertenbericht «Luftverteidigung der Zukunft» erstellt. Er hält darin fest, daß die Qualität des Expertenberichts außergewöhnlich hoch sei und der sachliche Inhalt von äußerst professioneller Arbeit zeuge.

Er ist der Ansicht, daß damit die Erneuerung der Mittel für den Schutz des Luftraums auf soliden und kohärenten Grundlagen basierend eingeleitet werden könne und dass der Inhalt des Berichts als Grundlage für sämtliche nachgelagerten Arbeiten im Zusammenhang mit dem Programm Air2030 anerkannt werden sollte. Zudem empfiehlt er, einen neuen Planungsbeschlussentwurf vorzuschlagen.

Dieser Entwurf soll nur die Kampfflugzeuge beinhalten und festlegen, dass der Entscheid des Bundesrates über den Flugzeugtyp unter keinen Umständen getroffen werde, bevor die Ergebnisse eines möglichen fakultativen Referendums bekannt seien.

Von den vier im Bericht vorgestellten Optionen empfiehlt Claude Nicollier nachdrücklich Option 2 zu bevorzugen, nämlich den Ersatz der derzeitigen Kampfflugzeugflotte durch rund 40 moderne Kampfflugzeuge und die Erneuerung der Boden-Luft-Verteidigung. Dabei sei alles daran zu setzen, dieser Option innerhalb des verfügbaren Finanzrahmens bestmöglich zu entsprechen.


Erster Bericht zur Bedrohungslage gemäß neuem Nachrichtendienstgesetz

In Zeiten der Dematerialisierung und Digitalisierung spielen Internetbedrohungen in der weltweit vernetzten, digitalen Welt eine immer größere Bedeutung, auch für die Schweiz.

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. Mai 2019 den ersten Bericht zur Beurteilung der Bedrohungslage gemäß Art. 70 des Nachrichtendienstgesetzes (NDG) verabschiedet.

Darin beurteilt werden die im NDG genannten Bedrohungen und sicherheitspolitisch bedeutsame Vorgänge im Ausland.

Laut dieser Beurteilung, die erstmals in dieser Form publiziert wird, haben sich die Bedrohungen für die Schweiz seit dem sicherheitspolitischen Bericht 2016 zwar nicht wesentlich verändert; sie haben aber teilweise stark an Kontur gewonnen.

Gemäß dem neuen Nachrichtendienstgesetz (Art. 70 NDG) beurteilt der Bundesrat jährlich die Bedrohungslage der Schweiz und informiert die eidgenössischen Räte sowie die Öffentlichkeit.

Diese Beurteilung war bisher Teil des Geschäftsberichts des Bundesrats und stützte sich auf das Bundesgesetz über Maßnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit (BWIS).

Neu veröffentlicht der Bundesrat seine Einschätzung der Bedrohungslage separat im Bundesblatt.

Der Bericht wurde vom Nachrichtendienst des Bundes (NDB) erstellt. Er bezieht sich auf die im NDG genannten Bedrohungen sowie auf sicherheitspolitisch bedeutsame Vorgänge im Ausland.

Zudem werden die wichtigsten Aussagen des Berichts des Bundesrats vom 24. August 2016 über die Sicherheitspolitik der Schweiz überprüft.

Seit der letzten Publikation des Sicherheitspolitischen Berichts haben sich die Bedrohungen für die Schweiz im Wesentlichen nicht geändert. Sie haben aber teilweise stark an Kontur gewonnen.

Im sicherheitspolitischen Brennpunkt stehen nach wie vor die erhöhte Terrorbedrohung durch dschihadistische Aktöre, namentlich den «Islamischen Staat», der intensive und aggressive Einsatz nachrichtendienstlicher Mittel – einschließlich Cybermitteln – durch mehrere Staaten sowie wachsende regionale Spannungen mit globalen Konsequenzen.

Schweiz steht finanziell solide da: Erfreuliche finanzielle Aussichten für die öffentlichen Haushalte

2001 wurde in der Schweiz gegen den Willen der Politik via Volksabstimmung eine Schuldenbremse in der Verfassung verankert.

Diese besagt, daß Politiker nicht übermäßig Steuergelder ausgeben dürfen, sondern nur Gelder ausgeben dürfen, die auch im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten liegen.

Von dem Volksentscheid zur Schuldenbremse bzw. dem Verbot überrissener Steuergeldausgaben für Politiker profitiert die Schweiz jedes Jahr und kann auch aktuell einen soliden Finanzhaushalt aufweisen:

In den Jahren 2017 bis 2019 präsentiert sich die Finanzlage der öffentlichen Haushalte erfreulich positiv.

Vor allem der Bund kann dank hoher Einnahmen aus der Verrechnungssteuer und aus der direkten Bundessteuer große Überschüsse erzielen.

Auch Kantone und Sozialversicherungen können mit positiven Abschlüssen rechnen, während die Ergebnisse der Gemeinden ziemlich ausgeglichen ausfallen dürften.

Angesichts dieser positiven Lage können in den nächsten Jahren vor allem Bund, Kantone und Sozialversicherungen von einer Entschuldung ausgehen.

Dies zeigen die neuen Zahlen der Finanzstatistik.

WEITERFÜHRENDES
Information zum Volksentscheid über die Schuldenbremse für Politiker:

https://www.efv.admin.ch/efv/de/home/themen/finanzpolitik_grundlagen/schuldenbremse.html

Fedpol-Jahresbericht: Mehr Kriminalität im Internet

Das letzte Jahr hat uns einmal mehr bewiesen, daß Kriminalität und Internet untrennbar miteinander verwickelt sind.

Da wäre der IS-Sympathisant, dessen Social Media-Kontakte uns vor die Herausforderung Big Data stellen, oder der unglücklich Verliebte, welcher einer Internet-Betrügerin auf den Leim kriecht; um nur zwei Geschichten zu nennen.

Deshalb setzt auch fedpol mit ihren Partnern auf digitale Lösungen. Wie zum Beispiel bei einem Vater, der seine Kinder gegen den Willen der Mutter dank dem Schengener Informationssystem nicht außer Landes bringen kann, oder einem Drogenhändler, der seine Identität verschleiern will und in Zukunft mit einem Mausklick in ganz Europa auffliegt.

Zum Fedpol-Jahresbericht

Wetterexperte Jörg Kachelmann: Greenpeace lügt

Schon 2018 kritisierte Jörg Kachelmann den Umweltkonzern Greenpeace und rät davon ab, der politischen Umweltorganisation zu spenden:

„Wenn Greenpeace aus unerfindlichen Gründen die Wettererfinder von Focus retweetet weiß man, wo die Spendengelder vielleicht doch nicht so gut aufgehoben sind, weil eine Affinität zur wissenschaftlichen Unseriosität besteht.“

Im Januar 2019 setzte Kachelmann die Kritik fort, indem er einen Gastartikel für die Weltwoche verfaßte.

Ein Auszug (kursiv):

Disentis als «Geisterstadt»

Heute sind diese früheren Selbstverständlichkeiten («Was das Grosi noch wusste») verlorengegangen. Herrschen völlig jahreszeitengemäße 5 Grad unter null am Morgen, erschreckt einen ein großer Aufmacher im Digital-Teil der früher ehrwürdigen Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit dem Titel «Deutschland muß frieren».

Die kürzlich in den Wintersportgebieten sehr willkommenen Schneefälle erfuhren eine Aktualisierung zur Schneekatastrophe, ein Schweizer Gratisblatt machte Disentis, das wegen Lawinengefahr für sehr kurze Zeit von außen nicht mehr erreichbar war, zur «Geisterstadt», und wer regelmäßig Radio hört, wird von sturzbetroffenen jungen Menschen an milden Wintertagen vernehmen, daß es draußen «frostige [plus] 10 Grad» kalt sei.

(ganzer Beitrag)

Greenpeace mischt bei den Wahlen mit Lügen mit

Aktuell will die NGO Greenpeace Leute dazu bringen, grün zu wählen.

Dies allerdings mit Lügen.

Und auch hier erhält die umstrittene Umweltkonzern eine Kritik von Wetterexperte Jörg Kachelmann:

 

 

Igitt-igitt: Hipsterbärte enthalten massenhaft Bakterien +++ Schweizer Studie: unhygienischer als Hundefell-Haare

Hipsterbärte sind äußerst unhygienisch.

Hundehaare wesentlich sauberer.

Dies ergibt eine aktuelle Schweizer Studie.

In dieser verglichen die Forscher um Prof. Dr. med. Andreas Gutzeit die Bakterienabstriche von bärtigen Männern und Hunden.

Das Resultat der Studie zu Bakterien etc. in Barthaaren von Männern versus Hundefellhaaren ist für Hipster nicht so schön.

Auch wohl nicht so schön für Frauen, die einen Hipster küssen dürfen / müssen.

Denn die Untersuchung hat ergeben, daß Männerbärte verschmutzter sind als Hundefell.

Die männlichen Probanden im Alter zwischen 18 und 76 Jahren hatten ohne Ausnahme (!) sehr viele Mikroben in ihren Bärten.

Hunde waren hingegen im Vergleich wesentlich reinlicher.

So der Schweizer Modeblog „Kleidungsstil“, der zudem berichtet, daß das Studienergebnis ein Zufallsfund war. Eigentlich wollte man untersuchen, ob von Hundehaaren eine Gefahr für behaarte Männer ausgeht.

Nun muß man eher die Hunde vor bärtigen Männern warnen.

Zum Modeblog-Beitrag

Ausbau des Bahnnetzes kommt gut voran

Nirgendwo auf der Welt wird soviel Zug gefahren wie in der Schweiz.

Die Züge sind – anders als in Deutschland, Italien oder Frankreich – immer pünktlich.

Und so verwundert es kaum, daß es immer mehr Nachfrage nach dem Bahnverkehr gibt.

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat den Standbericht zu den Eisenbahn-Ausbauprogrammen veröffentlicht. Dieser zeigt auf, wie die Umsetzung bei der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT), den Hochgeschwindigkeits-anschlüssen, der Zukünftigen Entwicklung der Bahninfrastruktur (ZEB), beim 4-Meter-Korridor und beim Ausbauschritt 2025 läuft. Der Bericht gibt zudem Aufschluss über den Stand der Arbeiten bezüglich der Lärmsanierung, der Einführung des Zugbeeinflussungssystems ETCS sowie der Grossprojekte CEVA Genf und Albulatunnel II. Alle Programme kommen gut voran.

Der Ausbau des Bahnnetzes ermöglicht es, schrittweise zusätzliche Bahnangebote in Betrieb zu nehmen. Die bedeutendsten Verbesserungen fanden im vergangenen Jahr im Rahmen der 4. Teilergänzung der S-Bahn Zürich sowie mit der ersten Etappe des «Léman Express» im Raum Genf statt. Diese wurden insbesondere dank der Infrastrukturausbauten im Rahmen des Programms ZEB sowie dem Bau der CEVA in Genf möglich.

Dank der ZEB-Ausbauten können seit Ende letzten Jahres zudem Doppelstockzüge auf der Hauptlinie durch das Wallis (Lausanne-Martigny-Brig) verkehren. Die Wiederinbetriebnahme der Strecke Delle – Belfort im Rahmen des Programms Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz ermöglicht seit dem Fahrplanwechsel im Dezember für die Schweizer Reisenden direkte Anschlüsse auf die TGVs in Belfort-Montbéliard.

Bei den baulichen Fortschritten stach 2018 der Durchstich des über ZEB finanzierten Eppenberg-Tunnels zwischen Aarau und Olten heraus. Auch in den übrigen Programmen konnten letztes Jahr Fortschritte erzielt werden.

Beim Gotthard-Basistunnel betraf es z.B. die Garantie- und Abschlussarbeiten, um den Tunnel und die Anschlüsse an die Stammlinie gemäss der Bestellung des Bundes vollständig fertig zu stellen und einen uneingeschränkten Betrieb zu ermöglichen.

Durch die Ausbauprogramme und das hohe zu verbauende Investitionsvolumen sind die Bahnen stark gefordert. Die Bauarbeiten können in verschiedenen Fällen zu Einschränkungen für die Reisenden führen.

Verkehrsprognose Ostern 2019

Die Osterfeiertage sind dieses Jahr sehr spät im Kalender. Das wirkt sich auf die das Verkehrsaufkommen aus, es konzentriert sich auf die Nord-Südachsen.

Der Osterverkehr setzt erfahrungsgemäss bereits am frühen Mittwochnachmittag vor den Feiertagen ein. Ab diesem Zeitpunkt müssen Reisende insbesondere vor dem Nordportal des Gotthard-Straßentunnels mit Wartezeiten rechnen.

Dies gilt auch für Gründonnerstag und Karfreitag. Wartezeiten sind auch in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag möglich.

Um möglichst flüssig vorwärtszukommen, empfiehlt es sich, entweder am frühen Mittwoch- oder Gründonnerstagmorgen loszufahren. Alternativen zur Gotthard-Strecke sind die A13 San Bernardino-Route, der Tunnel durch den Großen St. Bernhard, der Simplon-Pass und der Autoverlad durch Lötschberg und Simplon.

Der Rückreiseverkehr beginnt bereits Ende April und dauert bis Anfang Mai. Die erste Rückreisewelle wird bereits am Ostermontag erwartet.

Gotthard-Tunnel

Während der Frühlingsferien werden die längsten Staus über die Ostertage erwartet. Von Gründonnerstag auf Karfreitag könnte sich der Stau vor dem Nordportal die ganze Nacht über nicht auflösen. Der Rückreiseverkehr wird ab Ostermontag erwartet.

Hauptstraßen und Grenzübergänge

Folgende Strecken können zeitweise überlastet sein:

  • Spiez – Kandersteg
  • Gampel – Goppenstein (Rückreise)
  • Brunnen – Flüelen (Axenstrasse)
  • Raron – Brig
  • Bellinzona – Locarno
  • sowie diverse Hauptstraßen im Berner Oberland, in Graubünden und in den Walliser Seitentälern.
  •  An den Grenzübergängen Au, Koblenz, St. Margrethen und Thayngen sind ebenfalls Wartezeiten möglich.

Autoverladestationen

Bei der Hinreise kann es jeweils samstags zwischen 10 und 15 Uhr zu Wartezeiten kommen: Beim Autoverlad Furka in Realp, beim Autoverlad Lötschberg in Kandersteg und beim Autoverlad Vereina in Klosters-Selfranga.

Bei der Rückreise sind Wartezeiten jeweils samstags von 11 bis 16 Uhr und sonntags von 15 bis 18 Uhr möglich. Dies betrifft den Autoverlad Furka in Oberwald, den Autoverlad Lötschberg in Goppenstein und den Autoverlad Vereina in LavinSagliains.

Weitere Informationen

Sprachgesteuerter Telefondienst von Viasuisse: Nummer 163 (90 Rappen pro Anruf und pro Minute); die nationalen Radiosender SRF, RTS und RSI; Internetseiten: www.tcs.ch, www.sbb.ch, www.teletext.ch (Strassenverkehr 800 – 813); www.bls.ch und App: TCS Verkehr

Folgende Strecken können zeitweise überlastet sein:

Spiez – Kandersteg
Gampel – Goppenstein (Rückreise)
Brunnen – Flüelen (Axenstrasse)
Raron – Brig
Bellinzona – Locarno
sowie diverse Hauptstraßen im Berner Oberland, in Graubünden und in den Walliser Seitentälern.
An den Grenzübergängen Au, Koblenz, St. Margrethen und Thayngen sind ebenfalls Wartezeiten möglich.

Autoverladestationen

Bei der Hinreise kann es jeweils samstags zwischen 10 und 15 Uhr zu Wartezeiten kommen: Beim Autoverlad Furka in Realp, beim Autoverlad Lötschberg in Kandersteg und beim Autoverlad Vereina in Klosters-Selfranga.

Bei der Rückreise sind Wartezeiten jeweils samstags von 11 bis 16 Uhr und sonntags von 15 bis 18 Uhr möglich. Dies betrifft den Autoverlad Furka in Oberwald, den Autoverlad Lötschberg in Goppenstein und den Autoverlad Vereina in LavinSagliains.

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