Drei neue Schweizer Sondermünzen: „100 Jahre Circus Knie“, Dampfschiff „Blümlisalp“, „Reh“

Am 24. Januar 2019 lanciert die Eidgenössische Münzstätte Swissmint drei neue Sondermünzen für Sammler, Liebhaber und Münzenfans.

Dabei ehrt die Schweizerische Münzprägestätte das 100-jährige Jubiläum des Schweizer National-Circus Knie mit der ersten Ausgabe einer Farbmünze, welche nur in der Qualität polierte Platte in den Verkauf gelangt.

Mit der Silbermünze Dampfschiff „Blümlisalp“ beschließt die Prägestätte der Schweiz die dreiteilige Serie „Schweizer Dampfschiffe“ und startet gleichzeitig mit der Bimetallmünze „Reh“ eine dreiteilige Serie „Schweizer Waldtiere“.

100 Jahre Schweizer National-Circus Knie – als 20-Franken-Silbermünze mit Farbe

Die historischen Wurzeln des Schweizer National-Circus Knie reichen bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurück, als sich Friedrich Knie einer Künstlergruppe anschloss und somit die Zirkusdynastie Knie gründete. Den Grundstein für ihren heutigen Erfolg und Start einer unvergleichlichen Erfolgsgeschichte legte die Familie Knie jedoch vor knapp 100 Jahren. Dies mit dem Entscheid, ein Zelt auf Kredit zu kaufen und am 14. Juni 1919 eine erste Vorstellung im 3‘000 Personen fassenden Capiteau auf der Berner Schützenmatte zu feiern. Diese Eröffnungsvorstellung war ein überragender Erfolg und der Publikumsansturm riesig. Die Idee für einen Zeltzirkus legte somit die Basis für eines der weltweit bekanntesten und bedeutendsten Zirkusunternehmen.

Seither begeistert der Circus Knie Jung und Alt mit opulent inszenierten Programmen in ihrer Manege. Zwar durchlief die Familie Knie auch schwierige Zeiten, wenn etwa das Publikum aus verschiedensten Gründen ausblieb. Trotzdem fand das Zirkusunternehmen dank gegenseitiger familiärer Unterstützung, starkem Willen und visionärer Weitsicht immer wieder den Weg aus misslichen wirtschaftlichen Situationen. Sein internationales Renommee festigte der Circus Knie mit verschiedenen Gastspielen im Ausland und dank innovativen Programmen. Dies unter anderem mit der Verpflichtung des Chinesischen Nationalcircus (1984), des Moskauer Staatscircus (1985), Mummenschanz (1988) oder des Cirque du Soleil (1992).

Quelle: Circus Knie

Die Eidgenössische Münzstätte Swissmint ehrt das 100-jährige Jubiläum des Schweizer National-Circus Knie mit der Herausgabe einer 20-Franken Sondermünze in Silber. Mit der vorliegenden Sondermünze lanciert Swissmint zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Sonderprägung mit farbigen Elementen. Diese Silbermünze gelangt nur in der Qualität polierte Platte im Etui mit nummeriertem Echtheitszertifikat in den Verkauf. Die Bildseite der Sondermünze zeigt die berühmte Clown Figur des Werbegrafikers Herbert Leupin (1916-1999) aus dem Jahre 1956, in Farbe. Im Fokus des Scheinwerfers jongliert der Clown die schräg übereinander angeordneten Buchstaben K/N/I/E. Die Gestaltung erfolgte durch den Graveur der Swissmint, Remo Mascherini.

Dampfschiff „Blümlisalp“ – als 20-Franken-Silbermünze

Mit seiner Inbetriebnahme am 31. Juli 1906 überragte das Dampfschiff „Blümlisalp“ auf dem Thuner- und Brienzersee alle anderen Schiffe an Grösse, Leistungsfähigkeit und Eleganz. Seinen Namen verdankt der Zwei-Deck Salondampfer aus der Zeit der Belle-Epoque dem Bergmassiv „Blümlisalp“ im Berner Oberland. Jahrzehntelang war die „ehrwürdige Lady“, wie das Dampfschiff auch liebevoll genannte wird, der grösste und luxuriöseste Salondampfer auf dem Thunersee. Mit zunehmender Konkurrenz von grossen Motorschiffen wurde die „Blümlisalp“ am 1. August 1971 als letzter Raddampfer auf dem Thunersee ausser Betrieb gesetzt und entging nur knapp der Verschrottung. Dank des grossen privaten Engagements konnte die „Blümlisalp“ schliesslich gerettet und in Stand gestellt werden. Am 22. Mai 1992 erfolgte die zweite Jungfernfahrt und seither steht sie wieder als Flaggschiff der BLS-Flotte fahrplanmässig im Einsatz. Zum 100. Geburtstag des Dampfers erfolgte im Winter 2005/2006 eine unumgängliche Renovation. Ende 2012 überliessen die Dampferfreunde der Genossenschaft Vaporama die 1989 erworbene „Blümlisalp“ für einen Symbolpreis von einem Franken der Betreiberin BLS AG. So vereint die „ehrwürdige Lady“ aus der Belle Epoque noch heute modernste Technik, stilvolles Ambiente und höchsten Komfort und erfreut ihre Passagiere.

Das Dampfschiff „Blümlisalp“ hat eine Länge von 63,4 und eine Breite von 13,3 Metern und bietet 750 Passagieren Platz. Es verfügt über eine schrägliegende 2-Zylinder-Heissdampf-Verbundmaschine mit Kondensation mit einer Leistung von 650 PS. Damit erreicht es eine Geschwindigkeit von 25 km/h.

Quellen: BLS AG, Wikipedia

Die Gestaltung der Bildseite der 20-Franken-Silbermünze als Sonderprägung erfolgte durch den Marinemaler Ueli Colombi aus Merligen und zeigt die Abbildung der „Blümlisalp“ von vorne rechts. Auf dem oberen Teil der Münze sind die technischen Umrisse eines Schaufelrades zu erkennen. Mit der Silbermünze Dampfschiff „Blümlisalp“ beschliesst die Swissmint die dreiteilige Serie „Schweizer Dampfschiffe“.

„Reh“, Start der Serie „Schweizer Waldtiere“ – als 10-Franken-Bimetallmünze

Seine Anmut, sein graziles Erscheinungsbild und seine eleganten Sprünge sichern dem scheuen Reh (Capreolus capreolus) einen Spitzenplatz auf der Beliebtheitsskala der einheimischen Wildtiere. Doch wenn das Reh hoch und weit springt, ist es meist auf der Flucht und hat keine Zeit zu verlieren. So kennen es auch die meisten von uns. Ein sehr scheues Tier, das sich, sobald es Gefahr wittert, in hohen und weiten Sprüngen aus dem Staub macht. Ruhig weidende Rehe zu beobachten ist daher immer ein besonderes Erlebnis. Rehe sind in der Schweiz weit verbreitet, hauptsächlich im Mittelland und in den Voralpen. Das nachtaktive Tier besiedelt in der Regel Waldrandzonen und -lichtungen, zunehmend aber auch offenes Agrarland. Ausgewachsene Rehe haben eine Körperlänge von 93 bis 140 Zentimeter und erreichen eine Schulterhöhe zwischen 54 und 84 Zentimeter. Sie wiegen je nach Ernährungszustand zwischen 11 und 34 Kilogramm. Die Rehböcke tragen ein Geweih, während die Rehgeissen oder Ricken geweihlos sind. Als Wiederkäuer sind die Rehe reine Pflanzenfresser. Dabei bevorzugen sie energie- und nährstoffreiche Pflanzen. Das Reh ist Sujet der ersten Bimetallmünze der neuen dreiteiligen Serie „Schweizer Waldtiere“.

Quelle: Wikipedia

Die Gestaltung der Bildseite der 10-Franken-Bimetallmünze als Sonderprägung erfolgte durch die Ostschweizer Grafikerin und Designerin Naomi Andrea Giewald. Im Zentrum des Bildes ist der Kopf einer Rehgeiss im Profil nach links abgebildet, rechts davon die Rippen eines Blattes. Auf dem äusseren Ring sind zusätzlich die Hufspuren eines Rehs erkennbar.

Die drei neuen Sonderprägungen von Swissmint sind ab 24. Januar 2019 in limitierter Auflage unter www.swissmintshop.ch sowie bei ausgesuchten Münzhändlern und Bankinstituten erhältlich. Gleichzeitig erscheinen auch die Jahressätze der Schweizer Umlaufmünzen in besonderer Qualität.

Eidgenössische Münzstätte (neudeutsch „Swissmint“)
Die Eidgenössische Münzstätte Swissmint prägt die Schweizer Umlaufmünzen für den täglichen Zahlungsverkehr. Für den numismatischen Markt gibt Swissmint regelmässig Zirkulations- und Sondermünzen in besonderer Qualität heraus. Die Sondermünzen in Bimetall, Silber oder Gold sind mit einem offiziellen Nennwert versehen und werden in unterschiedlichen Qualitäten geprägt. Swissmint ist zudem die offizielle Instanz für Echtheitsprüfungen im Auftrag der öffentlichen Hand.

Bundesrat stärkt digitale militärische Abwehr

Um ihren Auftrag jederzeit erfüllen zu können, muss die Armee ihre Informatiksysteme vor Digitalangriffen schützen.

Damit sie über die notwendigen Instrumente zum Eigenschutz verfügt, hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 30. Januar 2019 mit einer neuen Verordnung die Organisation und die Zuständigkeiten für die Wahrung der militärischen Sicherheit im digitalen Raum geregelt.

Die Verordnung tritt am 1. März 2019 in Kraft. Sie präzisiert die gesetzlichen Vorgaben, die im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Armee geschaffen wurden.

Die Anzahl Angriffe auf Informationssysteme und Informatiknetzwerke hat stark zugenommen und wird weiter steigen – auch  in der Schweiz. Die Armee kann ebenfalls zum Ziel von Cyberangriffen werden. Sie braucht deshalb wirksame Instrumente, um sich im Cyberraum zu schützen und zu verteidigen. Es geht darum, dass die Armee in allen Bedrohungslagen ihre eigenen Informationssysteme und Informatiknetzwerke sicher nutzen kann. Dies ist eine Voraussetzung, damit die Armee ihren Auftrag erfüllen und die Schweizer Bevölkerung schützen kann.

Bundesrat stärkt Eigenschutz der Armee

Die gesetzliche Grundlage für die militärische Cyberabwehr hat das Parlament im Rahmen der Weiterentwicklung der Armee (WEA) bereits geschaffen. Mit der neuen Verordnung über die Cyberabwehr (MCAV) setzt der Bundesrat die gesetzlichen Vorgaben für den Eigenschutz und die Selbstverteidigung der Schweizer Armee im Cyberraum um.

Die Verordnung regelt insbesondere die Organisation und die Zuständigkeit der militärischen Cyberabwehr, die Durchführung und Genehmigung einer militärischen Aktion im Cyberraum sowie die Kontrolle und Aufsicht der zuständigen Stelle.

Keine Gesamtverantwortung im Bereich Digital

Die Armee hat keine Gesamtverantwortung im Bereich Digital für die Schweiz und erhält mit dieser Verordnung keine über den Eigenschutz und die Selbstverteidigung hinausgehenden Zuständigkeiten.

Die Verordnung zeigt aber im Detail auf, wie die Schweizer Armee den Eigenschutz und die Selbstverteidigung im digitalen Raum wahrnimmt.

Sie regelt auch die Aufgaben des Bundesrates sowie der Chefin des VBS und enthält Ausführungsbestimmungen im Bereich Einsatz und Ausbildung sowie Forschung.

2018 erneut weniger: 17.400 weniger Neuzulassungen aber 60.500 mehr Fahrzeuge

2018 wurden insgesamt 395 400 motorisierte Straßenfahrzeuge neu in Verkehr gesetzt.

Dies sind 17 400 bzw. 4,2% weniger als im Vorjahr.

Rückläufig waren vor allem die Neuzulassungen von Personenwagen (–4,5%). Der gesamte Fahrzeugbestand (ohne Anhänger) wuchs im Vergleich zu 2017 um 60 500 Einheiten bzw. um 1,0% auf 6,1 Millionen.

Der Anstieg fiel somit geringer aus als zwischen 2016 und 2017 (+1,2%). Dies geht aus der vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichten Straßenfahrzeugstatistik hervor.

Sirenentests 2019 finden am 6. Februar statt

Während es in den Nachbarländern nur für die Elite wenige Bunker und Schutzanlagen hat, ist dies in der Schweiz als weniger obrigkeitsstaatlich orientieren, basis-demokratischen Land anders.

Zum einen wegen der festgelegten gesetzlichen Schutzraumpflicht.
Zum anderen wohl, weil ein anderes Verhältnis zum Thema Sicherheit und Schutz vorhanden ist.

Denn die Schutzraumpflicht ist sogar übererfüllt. Es sind weit mehr Schutzräume und Bunker vorhanden als Einwohner.

Seit Fukushima wurden zahlreiche weitere Schutzanlagen und Atombunker errichtet.

Diese nützen natürlich nur, wenn man sie auch rechtzeitig aufsucht:

Am Mittwoch, 6. Februar 2019, finden in der ganzen Schweiz die jährlichen Sirenentests „Allgemeiner Alarm“ um 13.30 und 13.45 Uhr.

Sowie desweiteren der „Wasseralarm“ um 14.15 und 15.00 Uhr statt.

Diese Sirenentests dienen einerseits der Überprüfung der technischen Funktionsbereitschaft der Sirenen und andererseits der Bevölkerung zum Kennenlernen der unterschiedlichen Alarmsignale, mit denen die Bevölkerung bei akuter Gefahr alarmiert wird.

1. Allgemeiner Alarm

Der „Allgemeine Alarm“ wird um 13.30 Uhr ausgelöst.

Um 13.45 Uhr werden sämtliche Sirenen nochmals von den Gemeinden per Handauslösung vor Ort ausgelöst.

Beim „Allgemeinen Alarm“ handelt es sich um einen regelmäßigen auf- und absteigenden Ton von einer Minute Dauer.

Dieser Alarm wiederholt sich innerhalb von 5 Minuten ein zweites Mal. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

2. Wasseralarm

Der „Wasseralarm“ wird im Einzugsgebiet von Stauanlagen um 14.15 und 15.00 Uhr ausgelöst. Es handelt sich um einen regelmäßigen unterbrochenen tiefen Ton von sechs Minuten. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Die Fluchtpläne bei Wasseralarm sind bei den Gemeinden, welche sich im Abflußgebiet von Stauanlagen befinden, einsehbar.

3. Was gilt bei einem echten Sirenenalarm?

Wenn der Allgemeine Alarm außerhalb eines angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, daß eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist.

In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören oder sich über die Alertswiß-Kanäle zu informieren, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren.

Der Wasseralarm bedeutet, daß eine unmittelbare Gefährdung unterhalb einer Stauanlage besteht. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, das gefährdete Gebiet sofort zu verlassen.

Schweizer Benachrichtigungssystem

Mit den neuen Alertswiß-Dienstleistungen kann sich die Bevölkerung in der Schweiz besser auf Katastrophen und Notlagen vorbereiten und die Eigenverantwortung besser wahrnehmen. Die Alertswiß-Äpp gibt es kostenlos für Android- und für iOS-Systeme.

Sie ist herunterladbar im Google-Spielladen (play store) und im Applikationsladen (application shop) von Apple.

Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.admin.babs.alertswiss

iOS: https://itunes.apple.com/ch/app/alertswiss/id957339177

Weitere Hinweise und Verhaltensregeln finden sich auf der Website des Bundesamts für Bevölkerungsschutz BABS, auf der Alertswiß-Website sowie im Teletext der Staatsfernsehen-SRG-Sender, Seiten 680 und 681.

59% der Frauen und 18% der Männer arbeiten Teilzeit

Wer wissen will, warum Frauen länger leben als Männer, muß sich die Teilzeiterwerbstätigkeit in der Schweiz ansehen.

59% der Frauen, jedoch nur 18% der Männer arbeiten in bequemer Teilzeit.

Im 2. Quartal 2017 arbeiteten 36,7% in Teilzeitjobs, was gegenüber zwanzig Jahren zuvor einer Zunahme von +8,4 Prozentpunkten entspricht.

Bei Müttern mit kleinen Kindern und bei Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor ist die Teilzeiterwerbstätigkeit stark verbreitet.

In Europa liegt die Schweiz beim Teilzeitanteil an zweiter Stelle hinter den Niederlanden. Die neue Publikation «Teilzeiterwerbstätigkeit in der Schweiz 2017», die sich auf die Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) stützt, zeigt die vielseitigen Facetten der Teilzeiterwerbstätigkeit.

Teilzeit am meisten in Frauenberufen

Teilzeitformen sind im Dienstleistungssektor und in Frauenberufen (Video dazu) am stärksten verbreitet: In den Wirtschaftsbranchen «Kunst, Unterhaltung, private Haushalte, sonstige Dienstleistungen» (62,8%), «Erziehung und Unterricht» (59,1%) sowie «Gesundheits- und Sozialwesen» (55,2%) ist mehr als jede zweite Person teilzeiterwerbstätig.

Wenig überraschend: Teilzeit bei Führungspersonen schwächer verbreitet

Sowohl Männer als auch Frauen in Führungsposition arbeiten deutlich seltener Teilzeit als Personen ohne Führungsfunktion:

Lediglich 22,8% der Erwerbstätigen mit Führungsfunktion (Arbeitnehmer in Unternehmensleitung oder mit Vorgesetztenfunktion) sind teilzeiterwerbstätig.

Bei Arbeitnehmern ohne Führungsfunktion belief sich dieser Anteil im Jahr 2017 auf 45,3%.

Bundespräsident Ueli Maurer traf chinesischen Vizepräsidenten Wang Qishan in Zürich

Bundespräsident Ueli Maurer und der chinesische Vizepräsident Wang Qishan nahmen am Montag, 21. Januar 2019, an der ersten schweizerisch-chinesischen „High-Level“-Plattform in Zürich teil.

Der Wirtschaftsanlass im Rahmen der innovativen strategischen Partnerschaft beider Länder ist dem Thema «Digitalisation Drives Innovation» gewidmet. Der Bundespräsident und der chinesische Vizepräsident tauschen sich zudem an einem offiziellen Treffen aus.

Auf der Traktandenliste der offiziellen Gespräche stehen Fragen der globalen Gouvernanz und des Welthandels sowie die Entwicklung der „Belt and Road Initiative“ (BRI). Das Treffen soll insbesondere auch dazu dienen, die sehr guten bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und China weiter zu vertiefen. Zur Sprache kommen wird hinsichtlich der bilateralen Zusammenarbeit unter anderem die Weiterentwicklung des Freihandelsabkommens.

An dem Treffen nehmen seitens der Schweiz auch drei Staatssekretärinnen und ein Staatssekretär teil: Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch (Staatssekretariat für Wirtschaft SECO), Jörg Gasser (Staatssekretariat für internationale Finanzfragen SIF) Pascale Baeriswyl (Staatssekretärin im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA) und Martina Hirayama (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI).

Die High-Level Plattform wird vom Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) und dem chinesischen Ministerium für Industrie- und Informationstechnologie (MIIT) gemeinsam mit der Schweizer Wirtschaft durchgeführt. Eingeladen wurden Repräsentanten unterschiedlicher Branchen und Bildungsinstitutionen.

Ausschaffungsinitiative: Nur 10% Umsetzung, bei manchen Delikten 0%

Obwohl ausländische Sozialhilfebetrüger ausgeschafft werden müßten kam es 2017 (für 2018 liegt noch keine Statistik vor) zu keinem einzigen Landesverweis.

Die vom Bundesamt für Statistik erhobenen Zahlen für das Jahr 2017 liegen seit Dezember 2018 vor und belegen, daß die angenommene Volksinititiave einfach nicht umgesetzt wird.

In nur effektiv 10% der Verurteilungen bei anderen Delikten wie solchen gegen Leib und Leben (Mord, Totschlag, Körperverletzung) oder Vergewaltigung kam es zu Ausschaffungen.

 

Weltwirtschaftsforum, WEF 2019: Armee im Einsatz

Der Einsatz der Armee zugunsten des Kantons Graubünden für das Jahrestreffen des Weltwirtschaftsformum (WEF) 2019 in Davos hat begonnen.

Unter der Einsatzverantwortung der zivilen Behörden des Kantons Graubünden sind bereits etliche Armeeangehörige am Erstellen des Sicherheitsdispositivs.

Angehörige der Armee (AdA) haben die Arbeiten zugunsten des Kantons Graubünden für das WEF-Jahrestreffen 2019 aufgenommen.

Vorbereitungs- und Aufbauarbeiten im Bereich der Sicherheitsmaßnahmen, der Logistik und der Führungsunterstützung sind im vollen Gange. Das Eidg. Parlament hat für den WEF-Einsatz der Armee im Assistenzdienst vom 18. bis 28. Januar 2019 eine Obergrenze von 5’000 AdA festgelegt.

In Davos selbst kommt während des Jahrestreffens nur ein Teil davon zum Einsatz. Der andere Teil schützt Infrastruktureinrichtungen außerhalb von Davos und erbringt Leistungen in den Bereichen Logistik sowie Führungsunterstützung.

Die Truppe verfügt zur Erfüllung ihrer Aufgaben während des Assistenzdienst-Einsatzes über Polizeibefugnisse gemäß der „Verordnung über die Polizeibefugnisse der Armee“.

Für die Sicherheit im Luftraum – eine Bundesaufgabe – ist die Luftwaffe verantwortlich. Sie führt neben dem Luftpolizeidienst auch Überwachungsflüge und Lufttransporte zu Gunsten des Kantons Graubünden durch. Für den Luftraum über Davos gilt: Am Freitag, 18. Januar 2019, von 08.00 bis 16.00 Uhr, wird für das Training der Luftwaffe eine Danger-Area (D-Area) aktiviert. Von Montag, 21. Januar 2019, 08.00 Uhr, bis (längstens) Samstag, 26. Januar 2019, 17.00 Uhr, ist der Luftraum durchgehend eingeschränkt.

Auch dieses Jahr können WEF-Besucher (VIP) direkt in Dübendorf landen und mit privaten Helikoptern oder auf dem Landweg nach Davos weiterreisen. Auf dem Militärflugplatz Dübendorf werden deshalb Personenkontrollen und Zollabfertigungen nach Schengen-Vorgaben durchgeführt.

Der Einsatz der Armee erfolgt nach dem Subsidiaritätsprinzip – die Einsatzverantwortung liegt bei den zivilen Behörden des Kantons Graubünden. Gesamteinsatzleiter ist der Kommandant der Kantonspolizei Graubünden, Oberst Walter Schlegel.

Der Chef Kommando Operationen und Stellvertreter Chef der Armee, Korpskommandant Aldo C. Schellenberg, führt den Einsatz der am WEF eingesetzten Militärformationen.

Hypothekarverschuldung, Kapitalmarkt und Immobilienmarkt im Fokus

Zingünstige Immobiliendarlehen (Hypothek) für Bauträger sind ein Erfolg (Bild: PrivaterImmobilienverkauf.ch)

Der Bundesrat ist an seiner Sitzung vom 16. Januar 2019 über den Jahresbericht des Beirates Zukunft Finanzplatz informiert worden. Thematische Schwerpunkte im Jahr 2018 bildeten die Stärkung des Kapitalmarkts und die Situation auf dem Schweizer Immobilienmarkt.

In seinem Jahresbericht für 2018 hält der Beirat Zukunft Finanzplatz fest, daß sich der Schweizer Kapitalmarkt in den letzten Jahren nur mangelhaft entwickelt hat und daß eine Reform der Verrechnungssteuer dringend angegangen werden sollte.

Der Beirat hatte eine entsprechende Empfehlung zuhanden des Bunderates verabschiedet.

Zudem analysierte der Beirat in einer separaten Stellungnahme die Situation auf dem Schweizer Immobilienmarkt. Die Hypothekarverschuldung in der Schweiz ist aufgrund der langanhaltenden Tiefzinsperiode und der steuerlichen Anreize bei der Wohneigentumsbesteuerung hoch und wächst schneller als die Gesamtwirtschaft.

Aus Sicht des Beirates sollte der Systemwechsel der Wohneigentumsbesteuerung, wie er in seiner Empfehlung von März 2016 formuliert wurde, so rasch wie möglich an die Hand genommen werden.

Nachdem sich im Bereich der Wohnrenditeliegenschaften substanzielle Risiken für die Finanzstabilität aufgebaut haben, empfiehlt der Beirat, weitere dämpfende Maßnahmen in Betracht zu ziehen, die dem Aufbau dieser Risiken Einhalt gebieten.

Neben risikobasierten instituts-spezifischen Maßnahmen im Rahmen der Aufsichtstätigkeit erscheinen ihm auch Maßnahmen der Selbstregulierung der Branche zielführend.

Daneben befaßte sich das Beratungsgremium mit weiteren zukunftsgerichteten Themen. So stellt der Beirat fest, dass der Schweizer Finanzplatz im Bereich «Sustainable Finance» grundsätzlich gut aufgestellt ist.

Primär ist die Finanzbranche selber gefordert, Potentiale in diesem Bereich zu nutzen. Die Aktivitäten des Bundes werden eher subsidiär geortet, etwa bei der Entwicklung einer international anerkannten Taxonomie. Weitere erörterte Themen sind die Positionierung der Schweiz als Standort mit grösstmöglicher Datensicherheit und die Frage der Wünschbarkeit von elektronischem Zentralbankgeld.

Am 5. Dezember 2014 hatte der Bundesrat beschlossen, einen Beirat einzusetzen, der die künftigen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des Finanzplatzes aus strategischer Sicht beurteilen und ihm gegebenenfalls Handlungsempfehlungen unterbreiten soll. Geleitet wird der Beirat von Professor Aymo Brunetti.

Neben dem Privatsektor und den Behörden ist auch die Wissenschaft darin vertreten.

Die Schweiz und die internationale Handelskrise +++ Großbritannien neu in der Efta?

Der Bundesrat hat am 16. Januar 2019 den Bericht zur Außenwirtschaftspolitik 2018 verabschiedet.

Der Bericht behandelt unter anderem die Eskalation von Maßnahmen und Gegenmaßnahmen zwischen den Handelsmächten.

Der internationale Handel erlebt eine Eskalation von protektionistischen Maßnahmen und Gegenmaßnahmen zwischen den Handelsmächten.

Internationale Organisationen wie die WTO und die OECD stehen unter großem Druck, in diesem Spannungsfeld ihre Strukturen zu reformieren.

Die Schweiz ist eine überdurchschnittlich in die globalen Märkte integrierte, mittelgroße Volkswirtschaft.

Sie wäre von einer Erosion der bisherigen regelbasierten Welthandelsordnung besonders betroffen. Sie engagiert sich daher gemeinsam mit gleichgesinnten Ländern für Reformen in der WTO.

Daneben bleiben die Weiterentwicklung des Freihandelsnetzes und die Verbesserung des Zugangs der schweizerischen Unternehmen zu ausländischen Märkten wichtige Pfeiler der Außenwirtschaftspolitik.

Bezüglich institutionellen Abkommen mit der EU führt der Bundesrat als nächsten Schritt eine Konsultation durch.

Tritt Großbritannien der Efta bei?

Angesichts des anstehenden Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU (Brexit) steht zudem die möglichst lückenlose Fortführung und Weiterentwicklung der bisherigen Wirtschaftsbeziehungen im Vordergrund.

Die Gesamtübersicht des Berichts sowie das Schwerpunktkapitel werden im Internet auch auf Englisch veröffentlicht.

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