Suchmaschinenoptimierung: Chamäleon Media GmbH weitet Angebot aus

Chamäleon Media GmbH weitet sein Angebot in der Suchmaschinenoptimierung aus.

Suchmschinenoptimierung: Chamäleon Media GmbH bringt neue Kunden über die Datenautobahn

Gegenwärtig hat die St. Galler Firma gemäß Eigendarstellung das beste Angebot, das in der Schweiz in punkto Suchmaschinen und Optimierung zu haben ist.

Sowohl aus preislicher Sicht als auch aus Sicht von Effektivität bei der Suchmaschinenoptimierung.

Webseite:  Suchmaschine-Schweiz.ch

Saanen: Drei Tote bei Flugzeugabsturz

Kurz nach dem Start am Donnerstagmittag auf dem Flugplatz Saanen stürzte ein Motorflugzeug ab. Alle drei Insaßen konnten nur noch tot geborgen werden.

Archiv-Foto Kleinflugzeugabsturz (Schlagwort AG)

Am Donnerstag, 26. August 2010, kurz nach 1300 Uhr startete auf dem Flugplatz Saanen ein Motorflugzeug in Richtung Rougemont.

Nach rund einem Kilometer stürzte das Flugzeug aus noch nicht bekannten Gründen ab und prallte neben der ARA Saanen in einen Stapel Schwemmholz.  Dort fing das Flugzeug Feuer.

Vollständiger Polizeirapport auf Polizeibericht.ch, Rubrik Flugzeugunglücke

Briefmarkensammler und Staatsanwaltschaft vor dem Bundesgericht

Briefmarkensammler, die gefälschte Postwertzeichen sammeln, können aufatmen, oder auch nicht:

Archiv-Foto einer Briefmarke

Die Zürcher Staatsanwaltschaft darf gefälschte Briefmarken eines Sammlers zwar nicht vernichten, so das Schweizer Bundesgericht:

Sie müssen aber mit einem Stempel als unecht markiert werden.

Erst dann können sie im Anschluß dem Sammler zurückgegeben werden.

Bundesgericht verurteilt Zürcher Volkswirtschaftsdirektion

Teures Kinderhüten: Die Volkswirtschaftsdirektion bzw. der Steuerzahler muß 12 Monatslöhne zahlen (Foto: Schlagwort AG)

(Arbeitsrecht.li) Die Zürcher Volkswirtschaftsdirektion (VD) muß einer Mitarbeiterin im Zuge der sog. «Kindermädchen-Affäre»  stattliche zwölf Monatslöhne Entschädigung zahlen.

Das Schweizer Bundesgericht hat in einem aktuellen Urteil bestätigt, daß die Frau ihre Arbeitsstelle zu Recht fristlos gekündigt hat.

48 Mio. Fr. für junge Arbeitslose zzgl. 52. Mio. für „Unterstützungsmaßnahmen“

Die Schweiz driftet wie Deutschland immer mehr in Richtung Kommunismus. Allein der Bund gibt horrende Millionenbeträge für junge Arbeitslose aus:

Der Bundesrat hat heute den Bericht zu den Massnahmen für stellenlose, junge Erwachsene vorgelegt. Insgesamt wurde das Angebot an arbeitsmarktlichen Massnahmen durch den Bund und die kantonalen Arbeitsmarktbehörden im Jahr 2009 ausgebaut.

Millionen und Abermillionen für die Jugendarbeitslosigkeit

Der Bundesratsbericht „Übergänge in die Arbeitswelt“  bildet die Antwort auf ein Postulat der Fraktion CVP/ EVP/glp und präsentiert die Massnahmen, die durch den Bund und die Kantone zur beruflichen Integration von jungen Erwachsenen umgesetzt wurden.

Der Bericht hält fest, dass junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 24 Jahren während Wirtschaftskrisen zwar öfter, aber auch über einen kürzeren Zeitraum von Arbeitslosigkeit betroffen sind als andere Altersgruppen. Im Krisenjahr 2009 waren in der Schweiz durchschnittlich 5.7% der jungen Erwachsenen arbeitslos, wobei rund drei Viertel der Betroffenen innerhalb von sechs Monaten wieder eine neue Arbeitsstelle fand. Im OECD-Ländervergleich weist die Schweiz einen sehr tiefen Anteil an langzeitarbeitslosen jungen Erwachsenen auf.

Die rasche Integration von jungen Erwachsenen wurde durch arbeitsmarktliche Massnahmen der kantonalen Arbeitsmarktbehörden und des Bundes stark gefördert. Insgesamt gab die Arbeitslosenversicherung im Jahr 2009 rund 48 Mio. CHF für Bildungs- und Beschäftigungsprojekte aus und das Parlament bewilligte im Rahmen der Stabilisierungsmassnahmen weitere 52 Mio. CHF für Unterstützungsangebote.

Aus dem breiten Angebot von arbeitsmarktlichen Massnahmen wurden vorwiegend Bewerbungs-, Standortbestimmungs- und Sprachkurse sowie Berufspraktika und
Programme zur vorübergehenden Beschäftigung eingesetzt. Viele Stellensuchende haben dadurch ihre beruflichen Fähigkeiten gezielt erweitert und wurden rasch in den Arbeitsmarkt integriert.

Die Rebe kann uns Gutes tun, indem sie ihre Feinde ausschaltet

Die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW hat neue Rebsorten gezüchtet, die gegenüber Falschem Mehltau, Echtem Mehltau und Traubenfäule resistent sind. Damit kann der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln deutlich gesenkt werden. Diese Rebsorten verteidigen sich auf natürliche Weise, indem sie Substanzen produzieren, welche die erwähnten Schadpilze abwehren. Diese Substanzen finden sich im Wein wieder und gelten als gesund für Menschen. Sie sollen Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs vorbeugen helfen.

Weinrebe: Sie kann Gutes tun

Zu hohen wirtschaftlichen Ausfällen im Rebbau führen die Pilzkrankheiten Traubenfäule, Echter sowie Falscher Mehltau. Die beiden letztgenannten Schadpilze sind zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus Amerika eingeschleppt worden. Alle drei Schadpilze setzen den regelmässigen Einsatz von Fungiziden bei den meisten traditionellen Rebsorten voraus. Daher züchten Fachleute der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW seit den Siebzigerjahren rote Rebsorten, die gegenüber Traubenfäule resistent sind.

So benötigt beispielsweise der Gamaret keine Spezialbehandlung gegen diesen Pilz mehr, was das Risiko von Fungizidrückständen im Wein deutlich herabsetzt. Diese Aspekte sowie die hohe Qualität der Weine aus neuen Rebsorten erklären den Erfolg der ACW-Neuzüchtungen (Garanoir, Diolinoir, Carminoir, Galotta, Mara). Seit 2003 ist etwa Gamaret die am häufigsten angebaute Sorte in der Schweiz. Sie wurde zudem in den Katalog der in Frankreich zugelassenen Sorten aufgenommen.

Eine neue Ära hat begonnen

1996 hat man das Zuchtprogramm von ACW neu ausgerichtet. Neben der Resistenz gegenüber Traubenfäule wird nun auch die Resistenz gegenüber Echtem und Falschem Mehltau erforscht. Neue Rebsorten entstehen durch natürliche Kreuzungen zwischen resistenten Wildreben-Sorten aus Amerika oder Asien.

Experten von ACW haben zudem eine schnelle und wirksame Auslesemethode von Zuchtsaatgut entwickelt, die sich auf die natürliche Fähigkeit der Keimlinge stützt, natürliche Substanzen – so genannte Stilbene – zur toxischen Abwehr gegen Pilze zu produzieren. Diese Substanzen sind allesamt Nebenprodukte des Resveratrol, eines für Pilze unproblematischen Moleküls, das zudem als gesund gilt – es kann etwa Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Krebs vorbeugen helfen. Die natürlicherweise daraus entstehenden Moleküle, hauptsächlich die Viniferine, sind in der Pilzabwehr der Pflanze äusserst erfolgreich und gelten – wie das Ausgangsmolekül – als gesund für Menschen.

Eine vielversprechende Zukunft

Von noch grösserem Interesse ist die Entdeckung, die ACW im Verlaufe der Untersuchungen gemacht hat: Dass nämlich Weine aus diesem neuen Züchtungs-programm Stilben-Konzentrationen aufwiesen, die zwanzig Mal höher waren als im herkömmlichen Gamay oder Pinot noir.

Die ersten gegenüber Krankheiten resistenten Rebsorten aus diesem Programm werden in drei bis vier Jahren in der Praxis angebaut. Sie werden es erlauben, qualitativ hochstehende Keltertrauben anzubauen, die einen reduzierten Pflanzenschutzmittel-Einsatz erfordern und ausserdem über viele als gesund geltende Inhaltsstoffe verfügen. Dieser Trumpf verschafft den Weinen der neuen Generation einen Mehrwert.

Keine Immunität mehr für Nationalräte

Die relative Immunität der Parlamentsmitglieder soll als heute nicht mehr gerechtfertigtes Privileg aufgehoben werden. Nicht mehr die Räte, sondern Ratskommissionen sollen in Zukunft abschliessend über Disziplinarmassnahmen gegen ein Ratsmitglied oder über die Wahrung oder Aufhebung der Immunität von Mitgliedern des Bundesrates oder des Bundesgerichts entscheiden. Damit soll erreicht werden, dass derartige Fälle vermehrt nach rechtlichen statt nach politischen Kriterien entschieden werden.

Keine Immunität mehr für Parlamentarier

Gemäss geltendem Recht entscheidet in letzter Instanz ein Rat darüber, ob gegen eines seiner Mitglieder eine Disziplinarmassnahme verhängt werden soll, z.B. wenn es die Vertraulichkeit der Kommissionsberatungen verletzt hat. Diese Entscheide sind primär rechtlicher und nicht politischer Natur. Die Plenarversammlungen der Räte sind aber in erster Linie politische Organe; parteipolitische Opportunitätsüberlegungen können daher bei derartigen Entscheiden die nötigen rechtlichen Abwägungen in den Hintergrund rücken, was sich in den letzten Jahren bei einigen konkreten Fällen insbesondere im Nationalrat gezeigt hat.

Die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates schlägt daher vor, dass die Entscheidkompetenz für Disziplinarmassnahmen vom Ratsplenum an eine Kommission übertragen werden soll. Es geht insbesondere auch darum, dass in Zukunft Verstösse gegen die Vertraulichkeit der Kommissionsberatungen konsequenter als bisher geahndet werden (möglich ist der Ausschluss eines Mitglieds aus den Kommissionen bis zu sechs Monaten). Die Infragestellung dieser Vertraulichkeit gefährdet die Aufgabenerfüllung der Kommissionen, indem sie ihr Recht auf Erhalt auch nicht öffentlicher Informationen gegenüber dem Bundesrat nicht mehr geltend machen können. Öffentlich tagende Kommissionen hätten mehr Mühe, Kompromisse und mehrheitsfähige Lösungen zu finden. Die Entscheidfindung würde in vorparlamentarische, nicht öffentliche Gremien verlagert, welche anders als die Kommissionen nicht repräsentativ zusammengesetzt sind und nicht nach demokratischen Regeln funktionieren.

Ebenfalls entscheiden heute die Räte darüber, ob die Immunität eines Ratsmitglieds gegen ein Strafverfahren wegen eines Deliktes im Zusammenhang mit seiner amtlichen Tätigkeit aufrechterhalten oder aufgehoben werden soll. Die Kommission für Rechtsfragen (RK) des Nationalrates ist ihrerseits zum Schluss gekommen, dass der Entscheid über ein Gesuch für die Aufhebung der Immunität nicht mehr durch die Räte, sondern durch Kommissionen gefällt werden soll. Auch diese Entscheide sind primär rechtlicher und nicht politischer Natur.

Die SPK hat diesen Antrag der RK übernommen. Die SPK ist dann aber mit 12 zu 7 Stimmen einem Antrag einer starken Minderheit der RK gefolgt, welche die relative Immunität der Ratsmitglieder abschaffen will. Ratsmitglieder sollen gegenüber anderen Personen nicht in der Weise privilegiert sein, dass sie in politischen Auseinandersetzungen ohne Risiko einer Strafverfolgung z.B. Ehrverletzungen begehen können, andere Personen hingegen nicht. Unverändert bestehen bleibt die absolute Immunität, d.h. der Schutz vor Strafverfolgung wegen Äusserungen eines Ratsmitglieds in den Räten oder Kommissionen. Beibehalten wird auch die relative Immunität der Mitglieder des Bundesrates und des Bundesgerichts bei strafbaren Handlungen im unmittelbaren Zusammenhang mit ihrer amtlichen Tätigkeit oder Stellung, weil dieser Personenkreis in besonderem Ausmass exponiert ist. Ebenfalls abgeschafft wird hingegen die bisher bestehende relative Immunität der Mitglieder des Bundesrates und der eidgenössischen Gerichte bei strafbaren Handlungen, die keinen unmittelbaren Zusammenhang mit ihrer amtlichen Tätigkeit oder Stellung haben.

Eine Minderheit der SPK folgt der Mehrheit der RK und möchte an der relativen Immunität der Ratsmitglieder festhalten, wobei diese Immunität enger definiert werden soll, was die SPK in einer ersten Abstimmung mit 11 zu 10 Stimmen bei einer Enthaltung angenommen hat. Immunität wird bisher gewährt gegen eine Strafverfolgung wegen einer strafbaren Handlung, die in Zusammenhang mit der parlamentarischen Tätigkeit steht. Neu soll bloss noch ein „unmittelbarer“ Zusammenhang vor Strafverfolgung schützen. Zweck der relativen Immunität soll der Schutz der Ratsmitglieder vor einer Strafverfolgung sein, mit welcher Dritte die Amtsausübung der demokratisch gewählten Volksvertretung beeinträchtigen könnten. Wenn aber ein Ratsmitglied z.B. infolge seiner publizistischen Tätigkeit als Journalist oder Professorin wegen einer Ehrverletzung angeklagt wird, so soll es nicht privilegiert werden gegenüber Journalisten oder Professorinnen, die nicht Ratsmitglied sind.

In der Gesamtabstimmung wurde die Vorlage mit 14 zu 0 Stimmen bei 8 Enthaltungen angenommen. Sie wird voraussichtlich in der Wintersession 2010 vom Nationalrat behandelt werden.

Zürich: Wachsendes Interesse an energiebewußtem Bauen

Energieeffizientes Bauen liegt im Trend. Dies zeigt die Zwischenbilanz zum Energie-Schulung der Stadt Zürich. Das neue Beratungsangebot für energieeffiziente Neubau- und Sanierungsprojekte wird von den Bauwilligen zunehmend genutzt. Im ersten Jahr haben rund zwanzig unabhängige Fachleute im Auftrag der Stadt über 50 Neubauten und Sanierungen begleitet.

Archiv-Bild einer Baudämmung: Baumarkt24.ch

Foto Baudämmung: Baumarkt24.ch

Das Förderangebot Energie-Schulung wird sowohl von den Bauherrschaften wie auch von Architektinnen und Planern sehr positiv bewertet, wie die Rückmeldungen zeigen. In der Stadt Zürich werden pro Jahr rund 200 Häuser neu erstellt und rund 800 saniert.

In diesen Bauprojekten steckt viel energetisches Sparpotenzial. Deshalb unterstützt die Stadt Zürich energieeffiziente Sanierungs- und Neubauprojekte mit Beratungsleistungen wie dem Energie-Schulen.

Dabei übernimmt sie einen Teil der Kosten für die externen Energie-Schuler, abhängig vom erreichten Energiestandard. Bei einem besonders energiefreundlichen Projekt werden sogar die vollen Kosten für das Schulen zurückerstattet (für Projektierung/Ausschreibung und Realisierung). Das Angebot wurde Mitte 2009 im Rahmen des Legislaturschwerpunkts «Nachhaltige Stadt Zürich – auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft» lanciert. Die Pilotphase läuft bis Ende 2012. Der Gemeinderat entscheidet Anfang 2012, ob das Angebot als feste Dienstleistung weitergeführt wird.

Neu ist nebst dem Hauseigentümerverband (HEV Zürich) auch der Schweizerische Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT Zürich) Kooperationspartner des Energie-Schulens.

Unabhängige Begleitung für Bauprojekte
Welche energetischen Massnahmen sind sinnvoll? Mit welchen Anforderungen werden die energetischen Ziele erreicht? Was gilt es bei Gesuchen für Fördermittel zu beachten? Solche und ähnliche Fragen kennen Bauwillige zur Genüge. Die unabhängigen Energie-Schuler sorgen in solchen Situationen für Entscheidungssicherheit, beurteilen Preis-Leistungsverhältnisse verschiedener Maßnahmen und suchen wirkungsvolle Lösungen. Rund zwanzig Experten für Gebäudehülle und Haustechnik sind für die Stadt Zürich als Energie-Schuler unterwegs. Sie wurden aufgrund ihrer ausgewiesenen Erfahrungen ausgewählt – zwei von ihnen tragen den «Watt d’Or», eine Auszeichnung des Bundesamtes für Energie für Bestleistungen im Energiesparen.

Die Energie-Schuler begleiten Bauprojekte für Wohn- und Geschäftsbauten über alle Phasen – von der strategischen Planung, über die Bauplanung bis zur Realisierung. Vor Ort zeigen sie der Bauherrschaft, welche Möglichkeiten bestehen und wie konkrete Umsetzungsschritte aussehen. In Zusammenarbeit mit dem Architekten oder der Planerin treffen sie technische und rechtliche Abklärungen. Wo notwendig, prüfen sie denkmalpflegerische Auflagen. Falls gewünscht, können die Bauherrschaften zudem ein subventioniertes Zusatzangebot für Fragen zur Immobilienökonomie anfordern, wie zum Beispiel zur Berechnung von Rendite oder Mietzins.

Beispielhafte Bauprojekte dank Zusammenarbeit mit Energie-Schuler
Unter den umgesetzten und laufenden Neubauten und Sanierungen finden sich einige herausragende Projekte. So baut derzeit Architekt Mischa Badertscher ein über 60-jähriges Einfamilienhaus in Zürich-Höngg zum Nullenergie-Haus um, samt energiefreundlicher Erweiterung mittels Anbau und Dachaufstockung. Dem Energie-Schuler Andreas Edelmann ist die vorbildliche Energieversorgung zu verdanken: Künftig wird das Gebäude die benötigte Energie für Warmwasser und Heizung mittels Erdsondenwärmepumpe und Fotovoltaik-Solaranlage aus seiner direkten Umgebung beziehen.

In vielen Fällen haben die Energie-Schulers die Bauherrschaften überzeugen können, daß eine energetische Gesamtbetrachtung der Liegenschaft sowohl aus ökologischer als auch aus finanzieller Sicht gegenüber Einzelmaßnahmen ohne energetisches Konzept vorzuziehen ist. Bei den Sanierungsprojekten hat sich allerdings gezeigt, daß bei rund einem Drittel der Gebäude Auflagen von Seiten der Denkmalpflege bestehen und in diesen Fällen der MINERGIE-Standard kaum erreichbar ist.

Architekt Peter Moor, der ein Sanierungsprojekt an der Zürcher Dufourstraße bearbeitet, schätzt die Zusammenarbeit mit Energie-Schuler Karl Viridén außerordentlich. Der Schuler half ihm, verschiedene Energieaspekte zu einem sinnvollen Gesamtsystem zusammenzuführen und effizient zu bearbeiten. In den Details konnte der Energie-Schuler ihm viel Arbeit abnehmen. Er verfügt zum Beispiel über spezialisierte Berechnungsprogramme oder den notwendigen Durchblick bei administrativen Prozessen und bei Fragen bezüglich Förderbeiträge. Der Architekt ist von diesem Beratungsangebot überzeugt und will auch bei einem neuen Projekt gerne wieder mit einem Energie-Schuler zusammenarbeiten.

Eine Befragung der betreuten Bauherrschaften zeigt, daß für sie Klima- und Umweltschutz ein wichtiges Anliegen ist. «Umweltbewußtsein» ist der meist genannte Begriff auf die Frage, weshalb sie sich an das Energie-Schulung gewendet haben. «Werterhaltung» und «Wertsteigerung der Immobilie» wurden deutlich weniger oft genannt. Dennoch profitiert längerfristig auch das Portmonee von energieeffizienten Maßnahmen. Die Analyse der Projekte lässt noch andere interessante Schlüsse zu: Zwei Drittel der mit dem Energie-Coaching betreuten Objekte betreffen Mehrfamilienhäuser. Das läßt vermuten, dass die Vermieterinnen und Vermieter eine geänderte Nachfrage auf dem Immobilienmarkt spüren. Immer häufiger werden auch Mietwohnungen im MINERGIE-Standard gewünscht.

Auskünfte für Bauwillige und Fachleute:
Stadt Zürich, Geschäftsstelle Energie-Coaching
Telefon 044 412 24 24 (Dienstag bis Freitag, 9.00 bis 12.00 Uhr)

DEZA: Trinkwasser für 250’000 Menschen nach Pakistan

Die Schweiz verstärkt ihre Hilfe für Pakistan. In mehreren Gebieten lanciert die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) Projekte für die Desinfektion und Verteilung von Trinkwasser. Davon sollen rund 250.000 Menschen profitieren. Weitere Unterstützung erhalten die internationalen Organisationen. In Zusammenarbeit mit dem SRK werden zudem Zelte für 5.000 Personen verteilt.

Geld für Pakistan: Zurückhaltende Schätzungen gehen davo aus, daß es insgesamt um mindestens dreißig Millionen Franken gehen dürfte

Mit der Installation von Wassertanks, Pumpen und Wasserabgabestellen sowie Maßnahmen zur Desinfektion verstärkt die DEZA ihre Soforthilfe für Pakistan in einem besonders dringlichen Bereich, der Trinkwasserversorgung. Für die Projekte werden vorerst fünf weitere Experten des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe (SKH) in Pakistan eingesetzt. Zwei der Experten sind bereits am Wochenende in Pakistan eingetroffen. Drei weitere werden am Dienstag, 24. August, abreisen.

In Pakistan werden die von der Flut betroffenen Gebiete mit langfristigen Projekten wieder aufgebaut werden müssen. Im Moment ist aber noch die Phase der Soforthilfe, in der es gilt das Leben der Betroffenen zu retten. Dank der Waserprojekte sollen in der Provinz Sindh im Süden des Landes 50’000, in der Region Punjab 100’000 Personen und im Gebiet südlich des Swat-Tals ebenfalls 100’000 Menschen von verbesserter Trinkwasserqualität profitieren können. Für eine bessere Verfügbarkeit von Trinkwasser in vorstädtischen Gebieten wird der Einsatz von Reinigungs- und Desinfektionskits für die Säuberung von Brunnen vorbereitet.

Über die Kosten schweigt die DEZA sich in der vorliegenden Medienmitteilung aus. Allerdings werden die zusätzlich zu den Kosten für obige Aktionen fließenden ersten Zahlungen an weitere Organisationen zum Teil genannt.

Ausgedehnt wird auch die finanzille Unterstützung der internationalen Organisationen heißt es. Zusätzliche Millionen fließen an folgende Organisationen:

Allein die Beträge für das IKRK werden um 2 auf 5 Millionen CHF erhöht.

Und auch das Welternährungsprogramm erhält 1 Million CHF zusätzlich.

Für bilaterale Soforthilfeaktionen werden rund 1 Million CHF eingesetzt.

Zudem sind Experteneinsätze zugunsten von WFP, UNHCR und UNHABITAT in Abklärung.

Im Bereich Notunterkunft werden 1000 Zelte sowie Schlaf-, Haushalts- und Hygiene-Utensilien zugunsten von 5000 Personen beschafft. Der Einkauf erfolgt gemeinsam mit dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK). Die Verteilung wird vom Pakistanischen Roten Halbmond abgewickelt und von SKH-Experten begleitet und unterstützt.

Keiner will die radioaktiven Abfälle

Der vom Bundesrat im April 2008 genehmigte „Sachplan geologische Tiefenlager“ regelt das Auswahlverfahren für geologische Tiefenlager. Den Auftakt zu diesem Verfahren bildeten die im Herbst 2008 von der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) vorgeschlagenen sechs potenziellen Standortgebiete. Diese Vorschläge wurden in den letzten zwei Jahren von Fachbehörden und -kommissionen geprüft und beurteilt.

Wohin mit den radioaktiven Abfällen?

Weiter wurden Grundlagen zur Raumplanung und Betroffenheit der Standortregionen erarbeitet, die für die weiteren Arbeiten ab Mitte 2011 benötigt werden.

Alle Berichte und Gutachten, ein zusammenfassender Erläuterungsbericht sowie der Entwurf des Ergebnisberichts liegen nun vor. In der Anhörung, die vom 1. September bis 30. November 2010 dauert, können sich Kantone, Nachbarstaaten, Parteien, Organisationen und die interessierte Bevölkerung dazu äussern.

Gemäss den Vorgaben des Sachplans geologische Tiefenlager schlug die Nagra im Herbst 2008 sechs potenzielle Standortgebiete für die Lagerung radioaktiver Abfälle vor. Es sind dies für die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle die Regionen Bözberg, Jura-Südfuss, Nördlich Lägeren, Südranden, Wellenberg und Zürich Nord-Ost (Zürcher Weinland). Die Standortgebiete Bözberg, Nördlich Lägeren und Zürich Nord-Ost eignen sich auch für hochradioaktive Abfälle.

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) hat im Februar 2010 und die Kommission für Nukleare Sicherheit (KNS) im Mai 2010 ihr jeweiliges Sicherheitsgutachten zu diesen Vorschlägen vorgelegt. Weiter hat das Bundesamt für Energie (BFE) im Dezember 2009 die provisorischen Planungsperimeter und im Juni 2010 die provisorischen Standortregionen festgelegt. Letztere umfassen die Gemeinden, die in der Mitte 2011 beginnenden Etappe 2 der Standortsuche in die regionale Partizipation eingebunden werden. Ebenfalls im Juni 2010 hat der Bund die Methodik für eine kantonsübergreifende Studie über die wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen eines geologischen Tiefenlagers vorgestellt. Diese Beurteilungsmethodik wurde anhand einer fiktiven Standortregion getestet und kommt in Etappe 2 zur Anwendung.

Damit kommt die seit Frühling 2008 laufende Etappe 1 der Standortsuche nun in die Schlussphase: Sämtliche Berichte, Gutachten, Stellungnahmen, Methoden, ein zusammenfassender Erläuterungsbericht sowie der Entwurf des Ergebnisberichts mit Objektblättern liegen vor. Die Objektblätter beschreiben die räumlichen Festlegungen und sind mit Kartenausschnitten illustriert. Der Ergebnisbericht ist die Gesamtbeurteilung des BFE zur Etappe 1: Aufgrund der vorliegenden Resultate empfiehlt das BFE darin, sämtliche von der Nagra vorgeschlagenen Standortgebiete in Etappe 2 weiterzuverfolgen. Die öffentliche Anhörung zu den vorliegenden Unterlagen dauert vom 1. September bis 30. November 2010.

Zum Abschluss von Etappe 1, voraussichtlich Mitte 2011, und in Kenntnis aller Ergebnisse und Stellungnahmen aus der Anhörung, wird der Bundesrat entscheiden, welche Standortgebiete im Sachplan aufgenommen und damit im weiteren Auswahlverfahren verbleiben.

Anhörungsunterlagen im Internet: www.bfe.admin.ch/radioaktiveabfaelle/anhoerung

Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung

Die Bevölkerung wird vom BFE in den nächsten Wochen an Informationsveranstaltungen in den betroffenen Regionen informiert. Genauer Ort und Zeit der einzelnen Veranstaltungen: siehe Anhang.

Hintergrund zum Sachplan geologische Tiefenlager

Im April 2008 verabschiedete der Bundesrat den Konzeptteil des Sachplans geologische Tiefenlager. Darin sind Verfahren und Kriterien für die Standortsuche festgelegt. Das Auswahlverfahren wird demnach in drei Etappen durchgeführt, die innert 10-12 Jahren zu Standorten für ein Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle (SMA), für ein Lager für hochradioaktive Abfälle (HAA) oder für ein Kombilager für beide Abfalltypen führen sollen. Der Sachplan legt fest, in welcher Etappe welche Untersuchungen (z.B. sozioökonomische Studien oder Umweltverträglichkeitsprüfungen) durchgeführt werden müssen. Oberstes Ziel ist dabei stets die langfristige Sicherheit von Mensch und Umwelt.

In Etappe 1 der Standortsuche wurden die sicherheitstechnische Eignung der sechs potenziellen Standortgebiete Südranden, Zürich Nord-Ost (Zürcher Weinland), Nördlich Lägeren, Bözberg, Jura-Südfuss und Wellenberg geprüft und raumplanerische Grundlagen erarbeitet. In Etappe 2 ab Mitte 2011 werden die Standortgebiete sicherheitstechnisch vertieft untersucht. Für die Auswahl von je mindestens zwei Standorten für hochradioaktive Abfälle sowie für schwach- und mittelradioaktive Abfälle werden in Etappe 2 neben der Sicherheit auch sozioökonomische und ökologische Kriterien berücksichtigt.

Weitere Informationen: www.radioaktiveabfaelle.ch > Standortsuche für geologische Tiefenlager

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