| Die Schweizer Zeitung
Wednesday November 22nd 2017

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Bernhard Guhl übernimmt Präsidium

V.l.: SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler und BDP-Nationalrat Bernhard Guhl (Foto: VSPB)

V.l.: SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler und BDP-Nationalrat Bernhard Guhl (Foto: VSPB)

Der Aargauer BDP-Nationalrat Bernhard Guhl übernimmt die Leitung der parlamentarischen Gruppe für Polizei- und Sicherheitsfragen. Er freut sich sehr auf die neue Aufgabe und will den Dialog unter den Bundesparlamentariern in gewohntem Stil weiterführen: „Die Gruppe ermöglicht Networking zwischen den Parlamentarier und Interessensvertreter von Polizei, sowie weiteren Sicherheitsorganisationen. Miteinander sprechen ist Gold wert.“

Die parlamentarische Gruppe für Polizei- und Sicherheitsfragen wurde Ende 2009 gegründet und befasst sich mit polizeilichen und sicherheitspolitischen Fragen von nationaler Bedeutung. Aus den stets gut besuchten Veranstaltungen wurden bereits einige erfolgreiche Vorstösse in den beiden Kammern behandelt. Bis anhin wurde die Gruppe vom Aargauer SP-Nationalrat Max Chopard-Acklin präsidiert. Nach dessen Nichtwiederwahl musste die Leitung nun neu besetzt werden. Als Vizepräsidentin amtet weiterhin die Berner SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler. Das Sekretariat der Gruppe wird vom Verband Schweizerischer Polizei-Beamter VSPB mit Sitz in Luzern geführt.

„Die Sicherheit ist mir ein wichtiges Anliegen. Die Polizei übernimmt dabei eine sehr wichtige Funktion und leistet einen hervorragenden Job“, betont Guhl, der auch Mitglied der Rechtskommission ist und ergänzt: „Mir ist wichtig, dass die Polizistinnen und Polizisten ausreichend geschützt werden – einerseits vor Gewalt und andrerseits auch vor allfälligen Strafverfolgungen durch den Staat.“ Denn es könne doch nicht sein, dass die Menschen, die diesen Job gewissenhaft machen, letztendlich wegen eines zurecht abgegebenen Schusses noch vor Gericht gezogen würden.

Anlass zum Thema Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten
In der Frühlingssession wird die parlamentarische Gruppe für Polizei- und Sicherheitsfragen das nächste Treffen in Bern organisieren. Das Thema wird dabei die Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten sein. „Es scheint fast so, als ob unseren Ratskolleginnen und –Kollegen der dringende Handlungsbedarf in diesem Dossier noch nicht ganz bewusst ist“, betont Bernhard Guhl und ergänzt: „Dies wollen wir beim nächsten Treffen ändern.“