Jörg Kachelmann frei

Wetter-Moderator Jörg Kachelmann, der bekannteste Schweizer in Deutschland, ist wieder auf freiem Fuß. Der gemäß Medienberichten ein bizzarres Liebesleben führende (5 Frauen parallel) Kachelmann hat das Gefängnis heute verlassen.

Das zuständige Oberlandesgericht hat die über viermonatige Untersuchungshaft des TV-Wettermoderators Jörg Kachelmann beendet.

Polizeibericht.ch veröffentlicht die Erklärung des Anwalts von Kachelmann:

Der Wettermoderator Jörg Kachelmann wurde aus dem Gefängnis entlassen (Foto Kachelmann: René Mettke, GNU-Lizenz)

Gott sei Dank, es gibt noch Richter: Der 3. Strafsenat des Oberlan- desgerichts Karlsruhe hat auf die Haftbeschwerde der Verteidigung von Jörg Kachelmann mit Beschluss vom 29.07.2010 – 3 Ws 225/10 – den Haftfortdauerbeschluß der 5. großen Strafkammer des Landgerichts Mannheim vom 01.07.2010 – 5 KLs 404 Js 3608/10 – und damit den Haftbefehl des Amtsgerichts Mannheim vom 25.02.2010 – 41 Gs 208/10 – aufgehoben.
Seit heute ist der am 20.03.2010 auf dem Flughafen Frankfurt / M. festgenommene Jörg Kachelmann wieder ein freier Mann.

Wir, das sind meine Frau und ich mit dem gesamten Manschaft (Wortlaut: „team„) unserer Kanzlei und mein Mitverteidiger, Herr Kollege Johannes Latz aus Köln, wir alle freuen uns mit Jörg Kachelmann, mit seiner Mutter, seinen Kindern, den Partnern und Mitarbeitern in der Meteomedia – Gruppe und deren Geschäftspartnern.

Unser gemeinsamer Dank gilt allen, die Jörg Kachelmann und seine Verteidigung auf dieser harten Strecke der ungerechten Haft und der persönlichen Verunglimpfungen unterstützt haben, sei es in Briefen, in Emails, im Internet oder in persönlichen Gesprächen.

Sein Dank gilt auch den Mitgefangenen und den Mitarbeitern in der JVA für die faire Behandlung.

Ganze Meldung auf Polizeibericht.ch

Schweizer Armee mit vielen Einsätzen

Die Schweizer Armee hat im ersten Halbjahr 2010 in Einsätzen und Auslandseinsätzen 162’598 Diensttage geleistet. Im Vergleich zur Vorjahrsperiode gingen die Sicherheitsleistungen zurück. Zugenommen haben hingegen die Unterstützungseinsätze. Durchschnittlich standen pro Tag 898 Angehörige der Armee im Einsatz, davon 265 im Ausland.

Die Halbjahresbilanz der Armee in Einsätzen ist positiv. Es konnten alle geforderten Leistungen zur Zufriedenheit der Leistungsbezüger und ohne Zwischenfälle erbracht werden.

Superpuma, einer der Hubschrauber, die auch bei der Schweizer Armee eingesetzt werden

Von den rund 3 Millionen Diensttagen, die im ersten Halbjahr 2010 in der Schweizer Armee geleistet wurden, waren 162’598 Diensttage einsatzbezogen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Rückgang bei den Einsatz-Diensttagen von 33 Prozent (minus 81’825 Diensttage).

Der Hauptgrund hierfür ist der Systemwechsel beim Botschaftsschutz („AMBA CENTRO“), wo bei gleichem Leistungsumfang die aufgewendeten Diensttage von 97’039 auf 26’602 zurückgingen, seitdem statt WK-Truppen vorwiegend Berufspersonal der Militärischen Sicherheit und Durchdiener eingesetzt werden.

In der Folge sind dafür die Kosten des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) für „AMBA CENTRO“ um über drei Millionen Schweizer Franken gestiegen, dies für Transporte, Verpflegung und Unterkünfte des Berufspersonals.

Auch bei einem anderen subsidiären Sicherungseinsatz der Armee gingen die geleisteten Diensttage im Vergleich zum Vorjahr zurück: Beim Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum) in Davos. Dort wurden mit 61’153 Diensttagen (Vorjahr: 71’044) fast 10’000 Diensttage weniger geleistet als 2009. Die Einsparung war aufgrund von Optimierungen und Anpassung des Einsatzdispositives möglich.

Bei den Unterstützungseinsätzen haben die Leistungen hingegen zugenommen, und zwar um 58 Prozent auf 14’624 Diensttage (Vorjahr: 9‘236). Diese Zunahme ergab sich, weil im Gegensatz zum Vorjahr vier anstelle von zwei Ski-Weltcuprennen und in diesem Jahr gleich drei eidgenössische Anlässe (Trachten-, Schützen- und Schwingfest ) unterstützt werden.

Die Einsätze für das Schützenfest in Aarau und das Schwingfest in Frauenfeld laufen auch in der zweiten Jahreshälfte noch weiter. Die vier Schi-Weltmeisterschaftsrennen, die drei eidgenössischen Anlässe sowie die Tour de Suisse machen 90 Prozent aller Leistungen aus, die im Rahmen der „Verordnung über den Einsatz militärischer Mittel für zivile und außerdienstliche Tätigkeiten“ (VEMZ) erbracht wurden.

Im Rahmen der Katastrophenhilfe wurde die Armee in der ersten Jahreshälfte 2010 erst einmal zu Hilfe gerufen. Dies war nach dem verheerenden Erdbeben vom 12. Januar in Haiti. Zum Einsatz der Rettungskette Schweiz hat die Armee 166 Diensttage beigesteuert.

Im Rahmen der militärischen Friedensförderung wurden in der ersten Jahreshälfte mit 48’096 Diensttagen praktisch gleich viele Leistungen erbracht wie in der Vorjahresperiode. Durchschnittlich standen 265 Personen gleichzeitig im Ausland im Einsatz.

Die einzige Veränderung bei den Auslandeinsätzen gegenüber dem Vorjahr ist, daß sich die Schweiz seit Mai wieder in Nepal im Bereich Humanitäre Minenräumung engagiert. Neben den Einsätzen im Kosovo und in Bosnien-Herzegowina, die 88 Prozent aller in Auslandseinsätzen geleisteter Diensttage ausmachen, leisten rund 32 weitere Angehörige der Armee als Militärbeobachter, Stabsoffiziere oder Entminungsexperten weltweit ihren Dienst im Rahmen von UNO- oder OSZE-mandatierten Operationen.

Auch die Luftwaffe kann auf ein erfolgreiches Einsatz- und Trainingshalbjahr zurückblicken. Im Rahmen des Luftpolizeidienstes wurden im ersten Halbjahr 9 (Vorjahr: 8) heiße Missionen („hot missions“) geflogen. Zusätzlich wurden 134 (Vorjahr: 193) sogenannte Echtzeit-Missionen („live missions“), das sind Kontrollen von Staatsluftfahrzeugen, durchgeführt.

Die Lufttransporteinsätze im Inland erfolgten primär zur Unterstützung der Behörden, des GWK, der Polizei und der REGA. Dabei wurden rund 1‘180 Flugstunden (Vorjahr: 1‘120) geleistet. Hinzu kommen rund 230 Flugstunden (Vorjahr: 189) für PSO-Einsätze im Kosovo.

Die Luftaufklärung leistete vor allem Einsätze zu Gunsten der Polizei, Grenzwachtkorps, Personensuche für die REGA sowie die Erhebung von geografischen Grundlagendaten für militärische Zwecke. Insgesamt wurden dabei rund 216 Einsätze (Vorjahr 249) durchgeführt.

Was ist bei AGB zu beachten?

Allgemeine Geschäftsbedingungen (kurz „AGB“, auch „AGBs“ oder „AGBen“) sind Vertragsbestimmungen, die im Hinblick auf eine Vielzahl von Verträgen eines bestimmten Typs generalisiert vorformuliert sind und stellen Vertragsbedingungen dar, welche eine Vertragspartei (der Verwender) der anderen Vertragspartei bei Abschluß eines Vertrages stellt.

AGB bergen viele Fallstricke

AGB bergen viele Fallstricke

Allgemeine Geschäftsbedingungen werden also nicht individuell ausgehandelt, sondern werden dem anderen Vertragspartner als Bedingung für den eigentlichen Vertragabschluß zusätzlich gestellt.

Weil in den AGB oft Klauseln versteckt sind und sie überdies kleingedruckt sind,  werden AGB auch „Kleingedrucktes“ genannt.

Allerdings ist nicht alles zulässig. Aufgrund der Vorliebe von Unternehmen, Unangenehme Sachen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu verbergen, hat der Gesetzgeber die Gestaltung der AGB eingeschränkt.

Auf der anderen Seite können Lücken in den AGB im Zweifelsfall rasch einige Franken kosten, besonders, wenn es sich um gravierende rechtliche Lücken handelt.

Informationen dazu finden Sie auf der aufschlußreichen Webseite Allgemeine-Geschaeftsbedingungen.ch

Geld und Energie sparen in der Abwasserreinigung

Die Kläranlagen haben in der Schweiz einen sehr guten Standard. Nach wie vor ist aber die Entfernung der Nährstoffe aus dem Abwasser ein energie- und kostenintensives Unterfangen. Nun hat das Schweizer Wasserforschungsinstitut Eawag ein biologisches Verfahren weiter-entwickelt, welches die Stickstoffelimination aus dem Klärschlammwasser deutlich vereinfacht und in diesem Teilbereich des Reinigungsprozesses die Kosten halbiert.

Bereits haben mehrere Abwasserreinigungsanlagen (ARA) den neuen Prozeß eingeführt, so die Stadtzürcher Anlage Werdhölzli oder die ARA in Niederglatt (ZH) und St.Gallen. Andere Anlagen (Thun, Bilten/GL, Dietikon) setzen auf ein sehr ähnliches Verfahren, das vom deutschen Unternehmen Cyklar-Stulz propagiert wird. Die Erfahrungen der Betreiber sind positiv. Nicht zuletzt dank der Unterstützung und Beratung durch die Eawag gilt die Schweiz als führend in diesem Bereich.

Abwasserreinigung

Anammox-Bakterien und Flockenbildung als Schlüssel

Der Schlüssel zum neuen Verfahren liegt in einem erst vor rund zehn Jahren von der Eawag und von holländischen Wissenschaftern entdeckten bakteriellen Prozess: die anaerobe Ammoniumoxidation, abgekürzt als Anammox bezeichnet. Anammox-Bakterien können Ammonium (NH4+) ohne Kohlenstoff in unschädlichen Luftstickstoff umbauen. Damit der Prozess läuft, muss zuerst ein Teil des Ammoniums mit Sauerstoff zu Nitrit umgewandelt werden. Mit dem Nitrit oxidieren dann die Bakterien das restliche Ammonium zum molekularen Stickstoff. Bisher wurde versucht, diese zwei Stufen des Prozesses getrennt ablaufen zu lassen. Zweistufige Anlagen benötigen aber mehr Platz, und ihre Regulierung ist sehr komplex. Der Durchbruch kam mit der Erkenntnis, dass sich der Umwandlungsprozess auch in einer Stufe realisieren lässt, dann nämlich, wenn dank Flockenbildung im Anammox-Becken sehr kleinräumig sowohl belüftete als auch sauerstofffreie Zonen vorhanden sind: Aussen an den kaum einen Millimeter grossen Klärschlammflocken aus Bakterienkolonien findet die aerobe Ammoniumoxidation statt, im sauerstofffreien Innern der Flocken die anaerobe Anammox-Reaktion.

Zahlreiche Vorteile gegenüber konventionellem Verfahren

Die Vorteile der Schlammwasserentstickung mit Anammox-Bakterien gegenüber der klassischen Nitrifikation/Denitrifikation sind riesig: Vor allem muss das Becken nur noch knapp halb so viel belüftet werden, und es muss keine Kohlenstoffquelle (z.B. Methanol oder Acetat) mehr zugegeben werden. Das spart Energie und Betriebsaufwand, die Kosten sinken auf die Hälfte – rund 2 statt 4 Franken pro Kilogramm entferntem Stickstoff. Im Fall der Zürcher Anlage Werdhölzli macht das jährlich rund eine halbe Million Franken aus. Ausserdem ist der Prozess sehr effizient: Die Umwandlung des Ammoniums im Prozesswasser zu Luftstickstoff zu über 90% entlastet die Kläranlage. So können der Vergärung mehr organische Stoffe beigemischt werden (z.B. Abfälle aus der Lebensmittelproduktion); die Kläranlage produziert dann mehr Biogas. Ein Fernziel aller Abwasserfachleute, dass nämlich die ARA vom Energieverbraucher zum Kraftwerk wird oder wenigstens ohne Energiezufuhr funktioniert, rückt damit ein Stück näher.

Wissens- und Technologietransfer funktioniert gut

Der Verfahrenstechniker Adriano Joss von der Eawag betont: «Wir sind nicht die einzigen, die am Anammox-Verfahren gearbeitet haben.» Doch im Unterschied zu Firmen, welche versuchen den auch in der Natur ablaufenden Prozess für sich patentieren zu lassen, ist das Forschungsinstitut des ETH-Bereichs bemüht, sein Wissen und seine Erfahrung weiterzugeben. Denn die beteiligten Entwickler und Forscherinnen sind sich einig: Der Anammox-Prozess muss sich durchsetzen. Die Abwasserreinigung wird damit nachhaltiger. «Allerdings», so Joss, «alles wissen wir immer noch nicht über die exakten Abläufe.» Durch die offene Forschung und den breiten Erfahrungsaustausch liessen sich jedoch gute Lösungen schneller erkennen als über Betriebsgeheimnisse und Patente, sagt der Wissenschafter und ist überzeugt: «Gut funktionierende Anlagen und das Vertrauen in das neue Verfahren fördern letztlich auch den beteiligten privaten Sektor.»

Ist die Schweiz rechts?

In Medien im Inland und auch im Ausland wird das Bild der „rechten Schweiz“ gezeichnet.

Allen voran die (linksorientierte) Medienmaschinerie des Tamedia-Konzerns tranportiert dieses Bild seit Jahrzehnten in leidenschaftlicher Form und trägt damit – zusammen mit anderen Medien – dazu bei, das Selbstbildnis der „rechten Schweiz“ zu zeichnen.

Doch stimmt diese Selbstwahrnehmung?

Ist die Schweiz rechts? Etwa, weil es in der Schweiz eine große Volkspartei namens SVP gibt, die über dreißig Prozent Wählerstimmen hat?

Das absolute Gegenteil ist der Fall. Die Schweiz ist nicht rechts, sondern links, eher schon erzlinks.

Die Schweiz hat das mildeste Strafrecht der gesamten Welt, das erst jüngst nocheinmal vermildert wurde (sog. „Neues Strafrecht“). Nirgendwo auf der Welt, werden selbst brutalste Gewalttäter derart verhätschelt wie in der Schweiz. Nirgendwo auf der gesamten Welt kommen selbst notorische Gewalttäter so schnell wieder auf freien Fuß wie in der Schweiz. Nirgendwo auf der Welt werden Gewalttäter so rasch wieder auf die „normalen“ Bürger und anderen Einwohner der Schweiz losgelassen.

Die Schweiz, ein rechtes Land?

Es ist auch in der gesamten Welt einmalig, daß selbst notorische Raser, die schon zum Erbrechen oft den Führerausweis abgeben mußten, ihn immer und immer von den Richtern zurückerhalten.

Wer ist der Schweiz mit einer Schußwaffe Amok läuft, wird zwar noch verhaftet (zumindest vorläufig), doch wer mit dem Auto Amok fährt, selbst dann nicht, wenn er Menschen getötet hat. Hoch lebe die Schweizer Toleranz!

Es ist im gesamten Ausland erst recht undenkbar, daß selbst Raser, die sich seit vielen Jahren als notorische Raser hervorgetan haben und zusätzlich schließlich selbst Menschenleben getötet haben mit ihrer Aggression und Rücksichtslosigkeit, den Führerausweis innert kürzester Zeit von den Richtern wieder zurückerhalten.

Auch daß nach dem neuen Strafrecht Einbrecher, die gezielt in die Schweiz einreisen, um kriminelle Tätigkeiten zu entfalten, nur zu „bedingten Geldstrafen“ verurteilt werden, wäre selbst in dem im weltweiten Vergleich ebenfalls milden Strafrechten der EU undenkbar.

Und in der Schweiz wird seit Jahrzehnten toleriert, daß es Leute gibt, die gezielt Asyl suchen, nur um in der Schweiz kriminell zu werden, die Schweiz für Einbrüche „abgrasen“ oder für als attraktiven Drogengeschäfteplatz nutzen. Und niemand darf was sagen, dies gäbe sofort einen Aufschrei.

Daß man selbst in Deutschland, wo seit vielen Jahren darüber diskutiert wird, daß das deutsche Strafrecht zu milde ist, gegen Jugendgewalt viel entschiedener vorgeht, zeigte der jüngste Fall der sog. „Schläger von München“.

Wo es in der Schweiz höchstens eine Anklage wegen Körperverletzung gegeben hätte, wird in Deutschland seitens der Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordversuchs erhoben. Bis zu 10 Jahre Haft drohen in Deutschland für die brutalen Gewaltdelikte. In der Schweiz hingegen meldet sich die Leiterin der Fachstelle für Kinder- und Jugendforensik in Zürich, Dr. Cornelia Beßler, zu Wort: „Einfach wegsperren ist auch keine Lösung.“

Andere Sozialpädagoginnen äußern „Es sind ja noch Kinder.“ Daß diese Kinder erwachsen genug waren, fast einen Menschen zu töten und die Leben mehrerer Menschen ruiniert haben, davon sprechen die Sozialpädagoginnen nicht.

Man sollte einmal das Zerrbild von der angeblich „rechten Schweiz“, das von Journalisten seit Jahrzehnten kolportiert wird, überdenken.

Kaum ein Land ist toleranter und weltoffener als die Schweiz. Die Schweiz ist nicht rechts, sie ist links.

Dies zeigte jüngst erst die Abstimmung über die Minarettinitiative. Keine linker Politiker, keine linke Politikerin traute sich an das Thema ran, aber die linken Wähler taten es.

Hier war auch den linksorientierten Stimmbürgern die Toleranz wichtiger als Parteipolitik. Weil ihre „eigenen“ Wähler ihnen keine Möglichkeit boten, für die Toleranz zu stimmen, stimmten auch Nicht-SVP-Wähler und namentlich auch viele Frauen paradoxerweise für eine von ihrer politischen Heimat abgelehnten Initiative.

Mit der Annahme der Minarett-Initiative haben die toleranzverliebten Schweizer auch bzw. insbesondere dem Extremismus eine deutliche Absage erteilt und Mäßigung sowie Integration gefordert.

Dies namentlich bei den Themen Scharia, Zwangsheirat, Genitalverstümmelung, eigene Grabstätten, Burka, Extrawürste beim Schwimmunterricht, Unterdrückung der Frauen sowie weiteren Zumutungen wie Ehrenmorden.

Und obwohl vielen linken Wählern eher die Hand abfallen würde, als mit ihrer Unterschrift einer von der SVP angestoßenen Initiative zuzustimmen: Die fast 60 % Ja-Stimmen können nicht von den dreißig Prozent SVP-Wählern gekommen sein, dies ist rechnerisch unmöglich. Auch müssen rein rechnerisch viele Frauen für die Initiative gestimmt haben.

Die Schweiz ist toleranzverliebt und keineswegs rechts, sondern links. Selbst die SVP ist linker als viele konservative Auslandsparteien, wenn man einmal mit offenen Augen vergleicht.

Geldmacherei mit dem populären Thema Denglisch bzw. die Unglaubwürdigkeit von Hans Rudolf Jost

Es ist naheliegend: Wer will angesichts der Finanzkrise noch mit den wichtigtuerischen Affen identifiziert werden, welche mit Dengleutsch nur so so um sich schleudern?

Laut Sprachexperten gilt Englisch neu als Zeichen des Versagens, schreibt 20 Minuten.

Es finde eine Rückbesinnung auf den deutschen Sprachgebrach statt, sagt Kommunikationsberater Hans Rudolf Jost.

Hans Rudolf Jost hat ein Glaubwürdigkeitsproblem: Reitet er nur zum Geld-einnehmen auf der Anti-Denglisch-Welle? (Bild: Webseite zum Buch "Best of Bullshit"

Gemäß Handelszeitung wurde Jost bei Präsentationen bereits mehrfach gebeten, keine Anglizismen zu verwenden.

Und Jost versucht auch gleich, auf dieser Welle zu reiten, und Geld damit zu verdienen, indem er ein Buch dazu schreibt.

Das Problem nur: Die absolut (fehlende) Glaubwürdigkeit.

Weiterlesen auf Spottlight.ch

Banküberfall auf die TKB in Erlen – Die Kapo Thurgau sucht Zeugen des Bankraubs auf die Thurgauer Kantonalbank

Polizeibericht.ch vermeldet heute abend eine Banküberfall-Meldung von der Kantonspolizei Thurgau.

Kurz vor Feierabend kam ein Bankräuber in die Filiale der Thurgauer Kantonalbank und verübte einen Bankraub. Aktuell läuft im Thurgau und den Nachbarkantonen die Fahndung nach dem Bankräuber auf Hochtouren.

Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Banküberfall auf die Thurgauer Kantonalbank in Erlen - Personenfahndung - Die Kantonspolizei Thurgau sucht den Mann auf dem Fahnungsfoto

Der Täter wird als zirka 40 Jahre alt, 175 bis 180 Zentimeter groß und schlank beschrieben. Er hat schwarze Haare und trug schwarze Hosen, ein schwarz/graues Oberteil sowie eine Brille. Er sprach gebrochen Deutsch und ist bewaffnet. Beim Velo handelt es sich um ein weißes Herrenmodell mit blauer Sattelstange und geradem Lenker.

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat wird gebeten, sich beim Polizeikommando Thurgau unter der Nummer 052 728 22 22 zu melden.

Ganze Polizeimeldung der Kapo Thurgau auf Polizeibericht.ch

EU entschuldigt sich bei Libyen, daß das Schengenland Schweiz die Schengen-Regeln gemäß Vertrag anwandte

Das Schengen-Abkommen scheint nicht für alle Schengen-Mitglieder gleichermaßen zu gelten

Das Schengen-Abkommen scheint nicht für alle Schengen-Staaten gleich zu gelten.

Entschuldigung der EU bei Libyen für die vertragskonforme Anwendung des Schengen-Abkommens durch die Schweiz:

Die Europäische Union bedauere die “Unannehmlichkeiten”, die libysche Bürger durch die Visa-Sperren erlitten haben“ heißt es in der offiziellen EU-Entschuldigung an Libyen.

Und weiter: “Wir hoffen, daß sich ein solcher Vorfall in Zukunft nicht wiederholt. Die Einreisesperre ist von einem Schengenland vorgenommen worden, das nicht Mitglied der EU ist. Die EU ist daran in keiner Weise beteiligt gewesen.

Wissenschaftler: G-Punkt kann lokalisiert werden

Washington/L’Aquila/Wien  – Der mysteriöse G-Punkt, der Frauen zum sicheren Höhepunkt verhilft, hat es wieder einmal in die aktuellen Wissenschaftsmagazine geschafft:

Italienische Forscher haben bei 20 Frauen den Stimulationspunkt mit Hilfe von Ultraschall sichtbar gemacht, berichten sie im Journal of Sexual Medicine und in der Internet-Ausgabe von Neues Wissen (New Scientist). Bisher war die Existenz des G-Punkts wissenschaftlich äußerst umstritten, weil es keinen Hinweis darauf gab, wo er sich tatsächlich befindet.

Mit Hilfe von Ultraschall ist es Emmanuele Jannini von der Universität in L’Aquila gelungen, im Gewebe an der vorderen Vaginawand etwas zu finden: Bei den neun Probandinnen, die über heftige vaginale Orgasmen berichteten, die sich aus einer Stimulation dieser Region ergab, zeigte sich zwischen der Harnröhre und der Vagina ein dickeres Gewebe, als bei den elf Probandinnen, die noch nie einen vaginalen Orgasmus hatten.

Mehr Infos: GGG.li

1 57 58 59 60