Äußerst umweltschädlich: Plastik

Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.

Bildschirmfoto: Platic-Planet.de

In dem Film mit dem denglischen Namen PLASTIC PLANET sucht Regisseur Werner Boote, dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war, weltweit nach Antworten und deckt erstaunliche Fakten und unglaubliche Zusammenhänge auf. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert? Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken!

Plastik-Planet ist ein unterhaltsamer und investigativer Film, der zeigt, daß Plastik zu einer Bedrohung für Mensch und Umwelt geworden ist.

Mit Plastikplanet reist man rund um den Globus und entdeckt eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat.
In Plastikplanet findet Regisseur Werner Boote erstaunliche Fakten und deckt unglaubliche Zusammenhänge auf. Mit eindrucksvollen Beispielen, wissenschaftlichen Interviews und faszinierenden Begegnungen entlarvt Plastikplanet die schöne neue Plastikwelt.
Was machen wir aus Plastik, und was macht das Plastik mit unserer Welt?
Bootes bunter und rasanter Kinodokumentarfilm geht jeden an – eine überraschende, packende und aufrüttelnde Rundreise durch das Plastikzeitalter.

Fazit:

Der Film ist aufschlußreich und sehenswert. Schade nur, daß der Autor, der sich gegen die Vermüllung durch Plastik starkmacht, die Sprache mit dengleutschem Globalesisch vermüllt.

Gleichstellung: Frauen im Vorteil

Das Bundesamt für Statistik in Neuenburg befaßt sich wieder einmal mit dem Thema Gleichstellung und bringt heute drei neue Statistiken auf Steurzahlerkosten heraus.

Gemäß der in der Schweiz vorherrschenden Emanzipationsideologie müssen immer gleich viel Frauen wie Männer das gleiche machen, die gleiche Ausbildung haben, in den gleichen beruflichen Stellungen gleich vertreten sein usw. usf.

Also gleich viele Bauarbeiterinnen wie Bauarbeiter und gleich viele Hebammeriche wie Hebammen, gleichviele Direktorinnen wie Direktoren usw. usf.

Das BfA bringt hierzu unter anderem folgende statistische Erhebung heraus:

Graphik: Bundesamt für Statistik in Neuenburg (Vergrößern: einfach draufklicken)

Gleichstellung von Frau und Mann – Daten, Indikatoren – Bildungsstand

Der Anteil Frauen zwischen 25 und 64 Jahren ohne nachobligatorische Bildung ist deutlich höher als derjenige der Männer im selben Alter (2009: rund 16,6% gegenüber 9,7%). Besonders groß ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern auf Tertiärstufe. Auf Hochschulebene nehmen für beide Geschlechter die Abschlußquoten kontinuierlich zu und der Unterschied zwischen Frauen und Männern verringert sich. Die Wahl der Fachrichtung ist jedoch immer noch stark geschlechtsspezifisch geprägt.

Die Bildungsunterschiede zwischen den Geschlechtern haben im Laufe der Zeit leicht abgenommen. Der Anteil Personen ohne nachobligatorische Bildung ist zurück gegangen, besonders bei den Frauen.

Letztere machen heute häufiger als früher eine höhere Berufsbildung. Bei beiden Geschlechtern hat der Anteil Personen mit Hochschulbildung deutlich zugenommen. Obwohl noch immer ein Geschlechterunterschied besteht, ist der Anteil Frauen mit einem Abschluss einer Fachhochschule oder einer universitären Hochschule stark gestiegen.

Abgeschlossene Ausbildungen

Frauen bekommen jedes Jahr Abermillionen für Gleichstellungsprogramme nachgeschmissen, dennoch gibt es keine Früchte in der Gleichmacherei von Frau und Mann: Manche Berufe wollen Frauen trotz Millionenfördergeldern einfach nicht so gerne ausüben (Graphik groß: Bitte klicken)

Auf der Sekundarstufe II qualifizieren sich die Jugendlichen nach der obligatorischen Schule zum ersten Mal. Die so erworbenen Abschlüsse öffnen ihnen einerseits den Zugang zur nächst höheren Bildungsstufe (z.B. über die Maturität zur Universität). Andererseits ermöglichen sie den Diplomierten, als qualifizierte Arbeitskräfte ins Erwerbsleben einzutreten.

Bei den Abschlüssen der Allgemeinbildung auf Sekundarstufe II sind die Frauen im Vergleich zu den Männern deutlich übervertreten. Männer hingegen weisen höhere Anteile der Berufsbildungsabschlüsse aus, sowohl auf Sekundarstufe II als auch auf Tertiärstufe. Die Frauen haben in den letzten Jahren bei den Fachhochschul- und insbesondere bei den Universitätsabschlüssen zugelegt und den Rückstand aufgeholt.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit Deutschland – Schweiz im Gesundheitswesen

Mit der politischen Vision, daß das Dreiländereck in Zukunft bei der Gesundheitsversorgung eine Einheit bilden sollte, wurde das Pilotprojekt für Versicherte beider Basel sowie des Landkreises Lörrach lanciert. Die Umsetzung erfolgt in zwei Phasen: 2007-2009 und 2010-2014.

Die Evaluation der Phase I zeigt, daß sich 372 grundversicherte Basler Patienten zwischen 2007 und 2009 in einer Rehabilitations-Klinik im Landkreis Lörrach behandeln lassen haben. Bei orthopädischen und kardiologischen Rehabilitationen wurde eine Mobilitätsrate von acht Prozent erreicht, während das akut-stationäre Angebot Deutscher Kliniken kaum genutzt wurde.

Im Evaluationsbericht des Obsan werden weitere Eckdaten des Pilotprojektes und Resultate von Befragungen der Akteure und Teilnehmenden präsentiert. Nach der Phase II wird 2015 beurteilt werden, inwieweit die unbefristete Erweiterung der grenzüberschreitenden Kooperation in der Gesundheitsversorgung sinnvoll ist.

Während die Schweizer Polizeien sich der EU anpassen und die Polizeiautos von Rot in Blau umgestalten, gilt für Fußgänger, namentlich für Kinder immer noch Rot als die sicherere Farbe. Daher heißt eine aktuelle Kapo-Meldung aus Graubünden „Ein roter Schulanfang für mehr Sicherheit“ anstatt etwa „Ein blauer Schulanfang für mehr Sicherheit“.

Wenn die EU-Mode ruft, bleibt die Sicherheit auf der Strecke (Foto: Polizeibericht.ch bzw. Kapo Basel)

Schade, daß die Erkenntnis, daß man Rot besser sieht als andere Farben, für Polizeiautos nicht mehr gelten soll.

Meldung der Kapo Graubünden auf Polizeibericht.ch

Schallplatten-Fest in Venthen nun alle zwei Jahre – Neuer Verein im Aufbau

Das traditionelle Disk-Fest (franz. “Fête du Disque“) in Venthen findet von nun an alle zwei Jahre statt.

Das Organisationskomitee und die Gemeinde Venthen (Venthône) haben zusammen beschlossen, die Veranstaltung nicht mehr jedes Jahr zu veranstalten.

In der Tat gibt es immer mehr Schallplattenausstellungen. Daher wird es für die Organisatoren immer schwieriger, das Publikum anzuziehen schreibt das Organisationskomitee und teilt mit:

Plattenfest (Fête du Disque) in Venthen nun alle zwei Jahre

Seit drei Jahren, haben wir das Angebot des Festivals erweitert, indem wir vor der Aussstellung einen kostenlosen Konzertabend organisiert haben, der die Kosten erhöhte. Trotz des Erfolges des Konzertabends, waren wir gezwungen weitere finanzielle Mittel zu besorgen, um die Kosten der zwei Festtage zu decken.

Im Moment arbeiten wir am Aufbau des Vereins “L’amicale du disque“ (Freunde der Schallplatten). Ein Verein, der im Jahr 2010 gegründet wurde. Dieser hat zum Ziel neue Finanzielle Ressourcen und das Bestehen der Veranstaltung langfristig zu sichern. Möchten auch Sie unserem Verein beitreten ? Kontaktieren Sie uns auf fetedudisque.venthone (ätt) gmail.com !

Wir sind davon überzeugt, eine tolle Ausgabe 2011 der “Fête du disque“ zu organisieren und freuen uns jetzt schon auf Ihre Teilnahme, so das Organisationskomitte des Anlasses.

Ständerat verabschiedet mit 25 zu 6 Stimmen umstrittene Abschaffung der Veloversicherung

Der Ständerat hat in der Sommersession mit 25 zu 6 Stimmen eine Änderung des Straßenverkehrsgesetzes verabschiedet, welche das heutige Obligatorium für eine Fahrradversicherung aufhebt . Über 90% der Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer verfügen heute ebenfalls über eine private Haftpflichtversicherung, sind also doppelt versichert. Von den heute 5.- Franken, welche eine Velovignette durchschnittlich kostet, geht rund 1.- Franken in die Administration, also ein vergleichsweise hoher Anteil.

Zudem werden die Vignetten von den Kantonspolizeien kaum mehr kontrolliert, oder wenn, dann nur im Zusammenhang mit weiteren Kontrollen.

In Zukunft sollen Fahrradlenker in der Schweiz nicht mehr versichert sein (Bild Velovignette: Polizeibericht.ch)

Den Anstoß zur Vorlage gab Ständerat Philipp Stähelin, die Ausarbeitung der Vorlage oblag der ständerätlichen Verkehrskommission. Die KVF-S hat im April dieses Jahres die Kantone und interessierten Kreise in einem abgekürzten Vernehmlassungsverfahren angehört. Die grosse Mehrheit der Kantone und der politischen Parteien unterstützte die Abschaffung des Versicherungsobligatoriums.

Die Vorlage sieht für die Mofas keine Änderung gegenüber heute vor und delegiert die Kompetenz für die Unterstellung der Zwischenkategorie der leicht motorisierten Fahrzeuge – elektrische Rollstühle, motorisierte Handwagen, Elektrovelos – unter die Vignettenpflicht an den Bundesrat. Ansprüche von Geschädigten aus Unfällen, die von einem unversicherten Fahrradfahrer verursacht werden – ca. 10% der Velofahrenden verfügen über keine private Haftpflichtversicherung – sollen vom Nationalen Garantiefonds gedeckt werden; ausgeschlossen sind allerdings Bagatellfälle.

Die Kommission des Nationalrates ist mit 19 zu 3 Stimmen auf die Vorlage eingetreten und ist den Beschlüssen des Ständerates in allen Punkten gefolgt. Die Mehrheit der Kommission begrüßt die Abschaffung des überholten Versicherungsobligatoriums und damit die Verringerung des Aufwandes und der Kosten für allen Beteiligten. Die Minderheit der Kommission möchte am bewährten und verursachergerechten System festhalten. In der Gesamtabstimmung wurde die Gesetzesänderung mit 18 zu 3 Stimmen bei 1 Enthaltung angenommen und ist damit bereit für die Plenumsberatung.

Keine Postbank zur Finanzierung der Grundversorgung

Die Kommission hat sich bereits im Mai sehr knapp für die Beibehaltung des Restmonopols im Briefbereich ausgesprochen. Etwas deutlicher fiel der gestrige Entscheid gegen eine Postbank aus, mit 13 zu 10 Stimmen bei 3 Enthaltungen. Postgesetz und Postorganisationsgesetz wurden in der Gesamtabstimmung mit 17 zu 6 bzw. 17 zu 9 angenommen und sind bereit für die Herbstsession.
Postbank PostFinance in St. Gallen

PostFinance in St. Gallen

Bereits am 17. Mai 2010 ist die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrates (KVF-N) mit 21 zu 3 Stimmen bei 1 Enthaltung auf das Postgesetz eingetreten. In der Detailberatung anlässlich der Kommissionssitzungen im Mai und im Juni war vor allem die weitere Öffnung des Postmarktes sehr umstritten.

Diese Frage hatte während der Wintersession bereits im Ständerat für heftige Diskussionen gesorgt und die kleine Kammer hatte der Marktöffnung schliesslich mit 20 zu 19 Stimmen äusserst knapp zugestimmt. Die KVF-N beantragt ihrem Rat nun mit 12 zu 11 Stimmen bei 1 Enthaltung, die entsprechenden Regelungen zur vollständigen Marktöffnung aus der Vorlage zu streichen.

Der Bundesrat soll dem Parlament lediglich eine Evaluation über die Auswirkungen der Marktöffnung sowie Vorschläge für das weitere Vorgehen unterbreiten, dies bis spätestens 3 Jahre nach Inkrafttreten des Postgesetzes. In der Gesamtabstimmung wurde die Vorlage mit 17 zu 6 Stimmen bei 3 Enthaltungen genehmigt.

Auch auf das Postorganisationsgesetz ist die Kommission bereits im Mai eingetreten, und zwar mit 15 zu 10 Stimmen. Mit 13 zu 10 Stimmen bei 3 Enthaltungen spricht sich die KVF-N nun gegen eine Postbank aus und bestätigt damit den mehrfachen negativen Entscheid der Räte in dieser Frage. Das heisst, dass die Post auch weiterhin keine Hypotheken und Kredite in eigenem Namen vergeben darf. Auch eine Postbank „light“ – die Vergabe von Krediten nur im Inland – lehnt die Kommission ab. Die Mehrheit ist der Meinung, dass es in der Schweiz bereits genügend Anbieterinnen Hypotheken und Kreditengibt. Die Minderheit hingegen argumentiert, dass es für die Postfinance sicherer ist, Kredite an KMU im Inland zu vergeben als ihr Kapital im Ausland anzulegen. Die Kommission beantragt ausserdem mit 15 zu 8 Stimmen bei einer Enthaltung, die Post von einer Anstalt in eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft umzuwandeln. Mit 14 zu 11 Stimmen spricht sie sich aber dagegen aus, dass der Bund alleiniger Aktionär der Post sein soll. Er soll lediglich – wie in der Botschaft des Bundesrates vorgesehen – über die kapital- und stimmenmässige Mehrheit der Aktien verfügen. Die Kommissionsmehrheit ist der Ansicht, dass damit eine ausreichende Kontrolle des Bundes gewährleistet ist. Mit 15 zu 10 Stimmen lehnt es die Kommission ausserdem ab, dass die Post über sämtliche Stimmen und Aktien an der Postfinance verfügen muss. Die Mehrheit ist der Ansicht, dass man den Handlungsspielraum der Postfinance nicht zu stark einschränken soll. Die Minderheit hingegen befürchtet die Privatisierung der Postfinance, wodurch die Sicherung der Grundversorgung aufs Spiel gesetzt würde. Weiter lehnt es die Kommission mit 15 zu 10 Stimmen bei einer Enthaltung ab, die Post zum Abschluss eines Gesamtarbeitsvertrages mit den Personalverbänden zu verpflichten. Lediglich die Verhandlungen über einen solchen GAV sollen zwingend sein. Mit 13 zu 13 Stimmen und Stichentscheid des Präsidenten beantragt die Kommission schliesslich, dass das Postorganisationsgesetz zusammen mit dem Postgesetz in Kraft treten soll. Das heisst, dass das POG nur in Kraft gesetzt werden soll, wenn auch das Postgesetz in Kraft tritt. Das Postgesetz hingegen könnte nach Ansicht der Kommissionsmehrheit auch unabhängig vom Postorganisationsgesetz in Kraft treten. Mit 17 zu 9 Stimmen wurde das POG in der Gesamtabstimmung ebenfalls angenommen.

Beide Vorlagen sollen in der Herbstssession im Nationalrat behandelt werden.

Rot sicherer als Blau: Dennoch lackieren etliche Schweizer Kapos neu ihre Autos in EU-Blau um

Während die Schweizer Polizeien sich der EU anpassen und die Polizeiautos von Rot in Blau umgestalten, gilt für Fußgänger, namentlich für Kinder immer noch Rot als die sicherere Farbe. Daher heißt eine aktuelle Kapo-Meldung aus Graubünden „Ein roter Schulanfang für mehr Sicherheit“ anstatt etwa „Ein blauer Schulanfang für mehr Sicherheit“.

Schade, daß die Erkenntnis, daß man Rot besser sieht als andere Farben, für Polizeiautos nicht mehr gelten soll.

Balkan-Land Montenegro: Paß gegen Geld

Der Balkan-Staat Montenegro hat heute die Einführung einer „wirtschaftlichen Staatsbürgerschaft“ beschlossen.

Personen, die mindestens 500.00o Euro in dem Land investieren, soll die montenegrinische Staatsangehörigkeit verliehen werden.

Das Schengen-Freizügigkeitsland Montenegro hat die sog. "wirtschaftliche Staatsbürgerschaft" geschaffen (Bild: Karte Balkanländer im engeren Sinn)

Dies ist vor allem für Nicht-EU-Bürger interessant, weil gemäß Schengen die Europäische Union im Dezember 2009 den Visumszwang für Montenegro ebenso wie für Mazedonien und Serbien aufgehoben hat. Weil die Schweiz bei Schengen mitmacht, was bereits zu enormen Mehrkosten für die Schweizer Steuerzahler und unter anderem auch zu einem Anstieg bestimmter Kriminalitätsarten geführt hat, ist auch die Schweiz von solch kreativen Staatsbürgerschaften indirekt betroffen.

In den Genuß solch einer Regelung der neuen wirtschaflichen Staatsbürgerschaft bereits dem von der tahiländischen Justiz gesuchte ehemaligen thailändischen Regierungschef Thaksin Shinawatra gekomme. So liefert das Montenegro Thaksin trotz Terrorismusvorwürfen nicht aus, berichtet die österreichische Zeitung „Der Standard“.

Denn mittlerweile besitzt Thaskin neben einem Diplomatenpaß von Nicaragua auch den Paß von Montenegro. In dem Balkanland möchte Thaskin die Adria-Insel Sveti Nikola kaufen, um auf dieser einen Hotelkomplex zu errichten. Die thailändische Regierung kündigte an, Interpol einzuschalten, heißt es in dem Artikel aus der österreichischen Zeitung „Der Standard“.

Brisant: Die EU-Länder Großbritannien und Deutschland verweigern Thaksin bereits die Einreise. Und dies, obwohl er die montenegrische Staatsbürgerschaft besitzt und gemäß Schengen im gesamten Schengenraum einschließlich der Schweiz gemäß dem Schengenabkommen frei reisen darf. Das Schengenabkommen wird von der EU anscheinend einmal so und einmal so ausgelegt.

Wir erinnern uns:

Obwohl Schengen die Solidaritätspflicht aller Schengen-Mitglieder vorsieht, wenn ein Schengen-Staat von einer eklatanten Rechtswidrigkeit eines Drittstaats getroffen wird und die Schweiz die Schengen-Bestimmungen gegen Libyen anwandte, mußte die Schweiz auf Druck der EU die Einreisesperre für Bürger Lybiens aufheben. Die EU entschuldigte sich sogar offiziell bei Lybien.

In der Politik gibt es hinsichtlich EU-Visa-Politik, Schengen und Organisierter Kriminalität hingegen einige Sorgenfalten. Selbst dcn liberalen und freizügigen Grünen erscheint nicht mehr alles ganz geheuer zu sein:

Eine Anfrage kommt aus einer politischen Ecke, aus der man es eigentlich weniger erwartet hätte: Die Fraktion der Grünen im Deutschen Bundestag hat mit einer sog. Kleinen Anfrage von der deutschen Bundesregierung Auskunft über die Visumpolitik der EU und übern den Kampf gegen die Organisierte Kriminalität und Korruption in den Balkanländern verlangt.

Bodenreise.ch

Mit dem neuen Lernangebot „Bodenreise.ch – unterirdisch unterwegs“ können Kinder auf spielerische und abenteuerliche Weise die Eigenschaften und Funktionen des Bodens kennenlernen. Das Bundesamt für Umwelt BAFU und die Firma LerNetz AG bieten dieses kostenlose „Onlein„-Lernangebot für Schüler der Mittelstufe an.

In einer Hand voll Boden gibt es mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde. Diese und andere faszinierende Besonderheiten können Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Klasse mit dem Onlein-Lernangebot „Bodenreise.ch – unterirdisch unterwegs“ kennenlernen. Über sieben Lernstationen, bestehend aus Lernsequenzen und Hörbeiträgen, lernen Kinder die existentielle Bedeutung des Bodens kennen (siehe Kasten) und entwickeln ein besseres Verständnis der ökologischen Zusammenhänge.

Mutter ErdeZusätzlich zum Onlein-Angebot auf Deutsch und Französisch bieten das Bundesamt für Umwelt und die Firma LerNetz AG ab Anfang August ein Leporello zur Bodenkunde an, welches im Internet auf Bodenreise.ch bestellt werden kann. Dieser Faltprospekt liefert Anregungen und Anleitungen zu den Experimenten, welche auch im Online-Lernangebot beschrieben werden. Mit Hilfe dieser Experimente lernen die Kinder dem Boden mit verschiedenen Sinnen zu begegnen, ihn zu fühlen und zu riechen.

Durch den Boden reisen mit dem virtuellen Bodenlift

Die Kinder können im virtuellen Bodenlift selbstständig navigieren und interaktiv durch die verschiedenen Schichten bis tief in den Boden vordringen. An ausgewählten Orten treffen sie auf sogenannte heißen Punkten („Hotspots“) die sieben Lernstationen. Als „Reiseleiter“ erklärt ein Regenwurm in Hörbeiträgen, in welcher Bodenschicht sich die „Reisenden“ befinden und welche Besonderheiten hier erkennbar sind. In vertiefenden Lernsequenzen bieten Bilder, interaktive Grafiken und spielerische Übungen Einblicke in die Lebensgrundlage Boden.

In einer der sieben Stationen lernen die Schülerinnen und Schüler bspw. wie Boden entsteht. Es wird aufgezeigt, dass Bodenbildung ein fortlaufender Prozess ist, der je nach Klima unterschiedlich schnell vor sich geht. In einer anderen Station können die Kinder erkennen, wie viele Bodentiere den gesunden Boden bevölkern und werden angeregt, in einem eigenen Versuch die sonst „unsichtbaren“ Lebewesen sicht- und zählbar zu machen.

Den Boden als natürliche Lebensgrundlage kennen und schätzen lernen

Um den Boden als Lebensgrundlage von Mensch, Tier und Pflanzen zu erhalten, müssen wir über die Vorgänge im Boden Bescheid wissen. Das Lernangebot Bodenreise.ch zeigt den Schülern das komplexe System des Bodens auf. Sie werden angeregt, aus eigener Initiative den Boden zu erhalten und zu schützen. Die Nutzung des Bodens durch den Menschen und die Auswirkungen daraus werden den Schülern im Onlein-Lernangebot Bodenreise.ch auf altersgerechte Weise deutlich und praktisch erfahrbar gemacht.

Bodenschutz – Eine Existenzfrage

Neben Luft und Wasser ist der Boden unsere zentrale Lebensgrundlage. Der Boden ist eine nicht erneuerbare Ressource und dient als Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Zudem sichert er zahlreiche Bedürfnisse, wie bspw. die Herstellung von Nahrungsmitteln und hat eine wichtige Funktion als Wasserspeicher und Filter.

Durch die intensive Nutzung, u.a. durch die Landwirtschaft und die Verbauung, werden die Böden langfristig geschädigt. Das Zusammenpressen der porenreichen Bodenkrümel, die Versauerung durch zu viel Stickstoff sowie die Belastung mit Schadstoffen zerstören diese empfindliche Lebensgrundlage.

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