Humanitäre Tradition der Schweiz: Schweizer Armee hilft Konstanz bei Klimanotstand

Die süddeutsche Stadt Konstanz hat den Klimanotstand ausgerufen, so berichtet das deutsche Staatsfernsehen ARD in der Tagesschau Deutschland.

Alt-Bundesrätin Calmy-Rey auf, die Schweiz müsse ihrer humanitären Tradition folgen und umgehend den Klimaopfern Hilfe leisten.

Der Schweizer Bundesrat setzte nun spontan die Schweizer Armee ein, um der Grenzstadt Konstanz gegen Hitze infolge der Klimaerwärmung und Feinstaub infolge von Diesel-Autos zu helfen.

So warf die Schweizer Armee in der Nacht zum Sonntag Sonnenschirme, Sonnensegel und andere Schutzgüter gegen Hautkrebs ab.

Und zudem auch Atemgeräte und Sauerstoffzelte stellte sie zur Verfügung.

Das, was allerdings zu Verwunderung führte, war, warum das Klima an der Grenze zur Schweiz halt macht.

Die Stadt Konstanz mit rund 80.000 Einwohnern ist mit der Grenzstadt Kreuzlingen mit rund 20.000 Einwohnern zusammengewachsen.

Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel

Im Gegensatz zu illegalen Einwanderern scheinen sich Diesel-Feinstaub und Klimaerwärmungs-Hitze der deutschen konstanzer Seite exakt an die Grenze zwischen Deutschland und Schweiz zu halten.

Wissenschaftler haben bislang keine Erklärung dafür, warum es in Kreuzlingen bitterkalt ist und Konstanz unter der Klimaerwärmung so sehr leidet, daß sogar der Klimanotstand ausgerufen werden mußte.

Auch keine Erklärung haben die Wissenschaftler und Experten dafür, warum der Feinstaub just genau der Grenze zur Schweiz in der Luft halt macht und die Grenze nicht überschreitet. Denn die Stadt Kreuzlingen, deren Grenze direkt an Konstanz liegt und auch wie die süddeutsche Stadt somit am Bodensee, der großen Wasserlunge liegt, die sämtlichen Staub sofort aufsaugt, ist nicht betroffen.

Ironie der Geschichte?

Eigenartig erscheint auch, daß mit Konstanz als erster Stadt, die in Deutschland offiziell den Klimanotstand ausruft, dies diese Stadt tun muß, die auch als erstes in der Geschichte Deutschlands einen grünen Oberbürgermeister hatte.

Es fragt sich daher:

Hat die grüne Politik nicht gewirkt?

(für alle, denen es nicht aufgefallen ist: Es handelt sich beim Beitrag um Satire. Bzw. auch teilweise um Realsatire)

 

CS macht Abstimmungs-Werbung für Annäherung an EU

Die Schweizer Stimmberechtigten entscheiden am 19. Mai 2019 über die «Steuerreform und AHV-Finanzierung» (STAF).

Hierzu äußert sich auch die CS (Credit Suisse), eine der beiden Großbanken, die gerettet werden mußten und deren Rettung sich kürzlich zum zehnten mal jährte.

Seitdem ist die Schweizer Großbank von Katar, das wegen Menschenrechtsverletzungen ständig Schlagzeilen macht, beherrscht.

(Was damals verschwiegen wurde, war das das Scheichtum Quatar das Geld nichtmal flüssig hatte. Es kam von der Credit Suisse, die das Geld selbst durch einen Kredit schuf)

Doch zurück dazu, warum die heute von Quatar beherrschte CS so für die EU bzw. Ausrichtung nach EU-Recht wirbt.

Der Aktienkurs der Credit Suisse kennt seitdem die Bank vor gut 10 Jahren nur knapp einer Bankenpleite entkam, nur eine Richtung: Nach unten (Bildausriß Chart Credit Suisse: Finanzen.ch)

Der Aktienkurs der Credit Suisse kennt seitdem die Bank vor gut 10 Jahren nur knapp einer Bankenpleite entkam, nur eine Richtung: Nach unten (Bildausriß Chart Credit Suisse: Finanzen.ch)

Sie erhofft sich offenbar neue Kundenkreise, denn die EU verbietet aktuell Schweizer Banken das aktive Werben von Kunden im EU-Raum (obwohl die Schweiz es umgekehrt zuläßt, daß EU-Banken in der Schweiz Kunden werben).

Doch würde der Credit Suisse das etwas nützen?

Wer die Situationen von Commerzbank und Deutsche Bank im großen Nachbarland sieht, also von zwei Großbanken, denen die Kundenkreise der ganzen EU ja offenstanden und -stehen, der zweifelt daran wohl zurecht.

Auch andere EU-Großbanken sind hier zu nennen als Argument, daß eine Öffnung der EU für Schweizer Banken weder für UBS noch für CS eine Rettung darstellen.

„Angesichts dieser alternativlosen Ausweglosigkeit bleibt für den Präsidenten seiner mittlerweile aus Katar kontrollierten Bank nur noch der Selbstmord aus Angst vor dem Sterben“ schreibt Chefredaktor Roger Köppel in der Weltwoche dazu, daß die Credit Suisse-Leitung sich für eine Annäherung an die EU bzw. einen EU-Betritt einsetzt, wie es Blocher sieht (hierzu ein Bericht auf dem Finanzportal „Inside Paradeplatz“)

Nichtsdestotrotz wirbt die CS unter dem Einfluß von Walter Kielholz aktiv für jede mögliche Annäherung an die EU.

Sogar via Facebook wird etwas beworben, was augenscheinlich als eine CS-Studie daherkommt.

Wer aber den Schluß der vermeintlichen Studie liest, dem wird immer deutlicher offenbar, daß die CS einfach im Abstimmungskampf der anstehenden Volksabstimmung mitmischt.

Daß sie Wahl- bzw. Abstimmungswerbung zugunsten einer Annahme einer Steuerreform, die sich EU-Recht anpaßt, macht.

Ein Auszug der CS-Werbung zugunsten einer Annahme der Steuerreform Richtung EU-Steuerrecht:

Wird die Vorlage zur «Steuerreform und AHV-Finanzierung» vom Stimmvolk abgelehnt, haben die Kantone deutlich weniger Spielraum bei der Reduktion der Unternehmenssteuern. Zudem droht der Standort Schweiz für internationale Unternehmen angesichts der derzeitigen Planungsunsicherheit an Attraktivität zu verlieren.

Aus wirtschaftspolitischer Sicht hätte ein überwiegendes «Nein» für die Schweiz weitgreifende Folgen.

Denn aufgrund der privilegierten Besteuerung der Statusgesellschaften steht die Schweiz bei der EU und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) bereits unter Beobachtung. Wird die Vorlage abgelehnt, läuft die Schweiz Gefahr, auf die Schwarze Liste resp. mittlerweile graue Liste der Ecofin (Rat der EU Finanzminister) der Organisation zu rücken.

Im Falle einer Annahme der Steuerreform können hingegen erste Maßnahmen gleich nach der Volksabstimmung in die Umsetzung gehen. Die Hauptmaßnahmen würden voraussichtlich im Januar 2020, alle weiteren Auflagen bis 2025 umgesetzt.“ 

Beton beim Explodieren beobachtet

Dübendorf, St. Gallen und Thun –

Auch wenn Beton nicht brennbar ist, kann es bei Tunnelbränden gefährlich werden: Hochleistungsbeton kann bei hohen Temperaturen explodieren.

Das Phänomen ist zwar bekannt, die Physik dahinter ist jedoch noch nicht vollständig geklärt.

Empa-Forscher haben die Vorgänge im Inneren von Beton nun erstmals mittels Neutronen-Radiographie und -Tomographie in Echtzeit sichtbar gemacht.

Gotthard, Montblanc, St. Bernardino – immer wieder stürzen bei Tunnelbränden die Decken der so stabil erscheinenden Röhren ein. Infernalische Temperaturen von bis zu 1000 Grad Celsius bringen den Beton an seine Grenzen – und je nach verbautem Material kann er explodieren.

Ganz verstanden ist der Prozeß jedoch bis heute noch nicht. Klar ist, dass im Hochleistungsbeton enthaltenes Wasser in Bewegung gerät, verdampft und nicht entweichen kann.

Der enorme Dampfdruck in den feinen Poren des Betons und die thermische Belastung des Materials kann dazu führen, daß Teile abgesprengt werden. Ob es tatsächlich zu derartigen Explosionen kommt und wie schwerwiegend die Folgen sind, hängt von vielen Faktoren ab und läßt sich kaum vorhersagen.

Um die Physik des berstenden Betons besser zu verstehen, haben Empa-Forscher mit einem Team der Universität Grenoble und des dortigen Laue-Langevin-Institut nun erstmals dreidimensionale Bilder aus dem Inneren von aufgeheiztem Beton mittels Neutronen-Tomographie in Echtzeit erstellt. Die Untersuchungen waren nur möglich dank der starken Neutronenquelle am Laue-Langevin Institut. In einer Minute schossen die Wissenschaftler bis zu 500 Bilder und konstruierten daraus ein einmaliges dreidimensionales Modell des abplatzenden Betons.

Bisher haben Experten lediglich vermuten können, dass sich Wasser im Beton von einer Hitzequelle wegbewegt und sich anstaut.

Die Feuchtigkeit würde somit als Barriere wirken, stellte man sich vor, und entstehenden Wasserdampf daran hindern, zu entweichen.

So würde der Dampfdruck derart ansteigen bis dem Material nichts anderes übrigbleibt als zu explodieren. Mittels der neuen Experimente konnte das Forscherteam diese Feuchtigkeitsbarriere nun tatsächlich beobachten.

Beton unter Druck

Beton besteht aus einem Gemisch von Sand, Zement und Wasser. Zwischen Zement und Wasser kommt es zu einer chemischen Reaktion, wodurch das Wasser chemisch und physikalisch gebunden wird und die Mischung aushärtet.

Wenn die Temperatur bei einem Brand 200 Grad Celsius übersteigt, dehydriert der Zement im Beton und das gebundene Wasser wird zu Wasserdampf. Hochleistungsbeton hat generell eine sehr niedrige Porosität und sehr feine Poren.

Diese Eigenschaften sind an sich von großem Vorteil, da sie eine hohe Festigkeit und außergewöhnliche Dauerhaftigkeit ermöglichen, weil dies den Beton für externe Schadstoffe praktisch undurchlässig macht.

Die niedrige Permeabilität von Hochleistungsbeton wird aber bei einem Brand mit sehr hohen Temperaturen zum Nachteil, weil Wasserdampf nicht entweichen kann und sich ein extrem hoher Dampfdrucke ausbilden kann.

Empa-Forscher haben bereits neue Additive entwickelt und patentiert, die dem Abplatzen von Beton entgegenwirken. Die neuen Ergebnisse sollen nun einen weiteren Schritt hin zur Entwicklung von Baumaterialien mit größerer Beständigkeit selbst bei höchsten Temperaturen wie bei einem Tunnelbrand führen.v

Air2030, neue Kampfflugzeuge: Zusatzberichte liegen vor

Bundesrätin Viola Amherd will sich zum Programm Air2030 für die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge und eines neuen Systems zur bodengestützten Luftverteidigung größerer Reichweite ein umfassendes Bild verschaffen, bevor sie dem Bundesrat einen Vorschlag für das weitere Vorgehen unterbreitet.

Dazu hat sie drei Zusatzberichte in Auftrag gegeben. Dabei handelt es sich um eine Zweitmeinung von Claude Nicollier zum Expertenbericht «Luftverteidigung der Zukunft», eine Beurteilung der Kompensationsgeschäfte (Offsets) von Kurt Grüter sowie eine Analyse der Bedrohungslage, die innerhalb des VBS erstellt wurde.

Die Chefin VBS, Bundesrätin Viola Amherd, hat die Berichte zur Kenntnis genommen. Sie wird die Ergebnisse in die weiteren Arbeiten im Programm Air2030 einbeziehen.

Es ist vorgesehen, daß der Bundesrat noch vor dem Sommer darüber entscheidet, in welcher Form er die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge und eines neuen Systems zur bodengestützten Luftverteidigung dem Parlament vorschlägt.

Auf der technischen Ebene läuft zurzeit die Flug- und Bodenerprobung der fünf Kandidaten für das neue Kampfflugzeug.

Bedrohungslage: Genügend Mittel zum Schutz des Luftraumes erforderlich

Der Bericht über die Bedrohungslage entstand unter Federführung von Pälvi Pulli, Chefin Sicherheitspolitik VBS. Er enthält eine aktuelle Einschätzung der Bedrohungslage und zieht den Vergleich mit Analysen der letzten Jahre, die als Grundlage für die bisherigen Entscheide zur Erneuerung der Mittel für den Schutz des Luftraumes gedient haben.

Der Bericht kommt aufgrund der aktuellen Analyse zum Schluß, daß sich keine markanten Entwicklungen ergeben haben, die beim Bedarf an neuen Mitteln für den Schutz des Luftraumes wesentliche Änderungen nahelegen würden.

Die Analyse bestätigt den Schluß, daß es auch künftig eine genügend große Anzahl Kampfflugzeuge und bodengestützte Mittel braucht, um den eigenen Luftraum wirksam schützen und verteidigen zu können.

Die negativen Entwicklungen der internationalen Sicherheitslage in den letzten zwei Jahren und die zeitlichen Verhältnisse für diese Beschaffungsprojekte erhöhen den Handlungsbedarf.

Offsets: Weniger als 100% Kompensation

Der externe Experte Kurt Grüter anerkennt in seinem Bericht die Bemühungen des Bundes, mehr Transparenz in die Offsetgeschäfte zu bringen.

Weitere Verbesserungen müßten aber noch folgen. Außerdem hält er fest, daß Offset gegen das Prinzip des freien Außenhandels verstoße.

Es solle deshalb ausschließlich und gezielt für die Stärkung der Industriebasis eingesetzt werden, die für die Sicherheit und Verteidigung der Schweiz unerlässlich sei. Zudem sei lediglich das direkte Offset sowie das auf die sicherheitsrelevante Technologie- und Industriebasis ausgerichtete indirekte Offset maßgeblich. Auf indirektes Offset darüber hinaus sei zu verzichten.

Eine Kompensation von 100% sei vor diesem Hintergrund und angesichts der Größenordnung von 6 bis 7 Milliarden Franken kaum zu realisieren.

Direkte Offsets in der Größenordnung von 20% und auf die sicherheitsrelevante Technologie- und Industriebasis ausgerichtete indirekte Offsets von zusätzlichen 40% seien eher machbar, unter der Voraussetzung, daß bei der Bewertung der Offerten die Qualität der sicherheitsrelevanten Industrieprogramme sorgfältig evaluiert werden.

Zweitmeinung zum Expertenbericht: Ein Planungsbeschluß für das neue Kampfflugzeug

Claude Nicollier hat parallel zu seinem Lehrauftrag an der EPFL seine unabhängige Stellungnahme zum Expertenbericht «Luftverteidigung der Zukunft» erstellt. Er hält darin fest, daß die Qualität des Expertenberichts außergewöhnlich hoch sei und der sachliche Inhalt von äußerst professioneller Arbeit zeuge.

Er ist der Ansicht, daß damit die Erneuerung der Mittel für den Schutz des Luftraums auf soliden und kohärenten Grundlagen basierend eingeleitet werden könne und dass der Inhalt des Berichts als Grundlage für sämtliche nachgelagerten Arbeiten im Zusammenhang mit dem Programm Air2030 anerkannt werden sollte. Zudem empfiehlt er, einen neuen Planungsbeschlussentwurf vorzuschlagen.

Dieser Entwurf soll nur die Kampfflugzeuge beinhalten und festlegen, dass der Entscheid des Bundesrates über den Flugzeugtyp unter keinen Umständen getroffen werde, bevor die Ergebnisse eines möglichen fakultativen Referendums bekannt seien.

Von den vier im Bericht vorgestellten Optionen empfiehlt Claude Nicollier nachdrücklich Option 2 zu bevorzugen, nämlich den Ersatz der derzeitigen Kampfflugzeugflotte durch rund 40 moderne Kampfflugzeuge und die Erneuerung der Boden-Luft-Verteidigung. Dabei sei alles daran zu setzen, dieser Option innerhalb des verfügbaren Finanzrahmens bestmöglich zu entsprechen.


Erster Bericht zur Bedrohungslage gemäß neuem Nachrichtendienstgesetz

In Zeiten der Dematerialisierung und Digitalisierung spielen Internetbedrohungen in der weltweit vernetzten, digitalen Welt eine immer größere Bedeutung, auch für die Schweiz.

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. Mai 2019 den ersten Bericht zur Beurteilung der Bedrohungslage gemäß Art. 70 des Nachrichtendienstgesetzes (NDG) verabschiedet.

Darin beurteilt werden die im NDG genannten Bedrohungen und sicherheitspolitisch bedeutsame Vorgänge im Ausland.

Laut dieser Beurteilung, die erstmals in dieser Form publiziert wird, haben sich die Bedrohungen für die Schweiz seit dem sicherheitspolitischen Bericht 2016 zwar nicht wesentlich verändert; sie haben aber teilweise stark an Kontur gewonnen.

Gemäß dem neuen Nachrichtendienstgesetz (Art. 70 NDG) beurteilt der Bundesrat jährlich die Bedrohungslage der Schweiz und informiert die eidgenössischen Räte sowie die Öffentlichkeit.

Diese Beurteilung war bisher Teil des Geschäftsberichts des Bundesrats und stützte sich auf das Bundesgesetz über Maßnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit (BWIS).

Neu veröffentlicht der Bundesrat seine Einschätzung der Bedrohungslage separat im Bundesblatt.

Der Bericht wurde vom Nachrichtendienst des Bundes (NDB) erstellt. Er bezieht sich auf die im NDG genannten Bedrohungen sowie auf sicherheitspolitisch bedeutsame Vorgänge im Ausland.

Zudem werden die wichtigsten Aussagen des Berichts des Bundesrats vom 24. August 2016 über die Sicherheitspolitik der Schweiz überprüft.

Seit der letzten Publikation des Sicherheitspolitischen Berichts haben sich die Bedrohungen für die Schweiz im Wesentlichen nicht geändert. Sie haben aber teilweise stark an Kontur gewonnen.

Im sicherheitspolitischen Brennpunkt stehen nach wie vor die erhöhte Terrorbedrohung durch dschihadistische Aktöre, namentlich den «Islamischen Staat», der intensive und aggressive Einsatz nachrichtendienstlicher Mittel – einschließlich Cybermitteln – durch mehrere Staaten sowie wachsende regionale Spannungen mit globalen Konsequenzen.

Bundespräsident Ueli Maurer besucht kommende EU-Ratspräsidentschaft Finnland

Bundespräsident Ueli Maurer reist am Freitag, 10. Mai 2019, nach Finnland, das am 1. Juli den halbjährlich rotierenden Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernimmt. Zweck der Reise ist ein Austausch über die Prioritäten der EU-Ratspräsidentschaft, die Schweizer Europapolitik, bilaterale Themen und internationale Herausforderungen.

Bundespräsident Maurer wird in Helsinki von Staatspräsident Sauli Niinistö empfangen. Die Themen der offiziellen Gespräche umfassen bilaterale Fragen sowie Wirtschafts- und Finanzthemen.

Neben Präsident Niinistö wird Bundespräsident Maurer auch den geschäftsführenden Ministerpräsidenten Juha Sipilä sowie Parlamentspräsident Antti Rinne treffen. Bei diesen Gesprächen stehen europapolitische Themen im Vordergrund.

Auf dem Programm des Bundespräsidenten steht im Weiteren eine mit der finnischen Zentralbank organisierte Diskussion zum Thema «Herausforderungen und Chancen im Finanzsektor». Dabei geht es insbesondere um die Herausforderungen im Rahmen der Cybersicherheit und die Chancen und Potenziale der Digitalisierung für die Finanzindustrie.

Die Schweiz und Finnland verbinden enge Beziehungen. Der bilaterale Austausch ist breit und intensiv, zumal die beiden Länder auch auf internationaler Ebene oft ähnliche Positionen vertreten. Regelmässig finden Treffen statt, an denen Fragen über Handel, Wissenschaft, Innovation, Verteidigung, Abrüstung, nachhaltige Entwicklung, Friedenspolitik und Sicherheit zur Sprache kommen.

Erwerbsbeteiligung in der Schweiz weiterhin gestiegen

In der Schweiz nehmen 84,2% der Bevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren am Arbeitsmarkt teil.

Gegenüber 2010 entspricht dies einem Anstieg um 2,9 Prozentpunkte.

Teilzeitarbeit ist in der Schweiz viel stärker verbreitet als in der Europäischen Union.

Immer mehr Mütter mit kleinen Kindern zählen weiterhin zur Erwerbsbevölkerung.

Mütter wechselten fast doppelt so häufig die Stelle wie Väter, um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können.

Dies sind einige Ergebnisse der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung 2018 des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Schweiz steht finanziell solide da: Erfreuliche finanzielle Aussichten für die öffentlichen Haushalte

2001 wurde in der Schweiz gegen den Willen der Politik via Volksabstimmung eine Schuldenbremse in der Verfassung verankert.

Diese besagt, daß Politiker nicht übermäßig Steuergelder ausgeben dürfen, sondern nur Gelder ausgeben dürfen, die auch im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten liegen.

Von dem Volksentscheid zur Schuldenbremse bzw. dem Verbot überrissener Steuergeldausgaben für Politiker profitiert die Schweiz jedes Jahr und kann auch aktuell einen soliden Finanzhaushalt aufweisen:

In den Jahren 2017 bis 2019 präsentiert sich die Finanzlage der öffentlichen Haushalte erfreulich positiv.

Vor allem der Bund kann dank hoher Einnahmen aus der Verrechnungssteuer und aus der direkten Bundessteuer große Überschüsse erzielen.

Auch Kantone und Sozialversicherungen können mit positiven Abschlüssen rechnen, während die Ergebnisse der Gemeinden ziemlich ausgeglichen ausfallen dürften.

Angesichts dieser positiven Lage können in den nächsten Jahren vor allem Bund, Kantone und Sozialversicherungen von einer Entschuldung ausgehen.

Dies zeigen die neuen Zahlen der Finanzstatistik.

WEITERFÜHRENDES
Information zum Volksentscheid über die Schuldenbremse für Politiker:

https://www.efv.admin.ch/efv/de/home/themen/finanzpolitik_grundlagen/schuldenbremse.html

Fedpol-Jahresbericht: Mehr Kriminalität im Internet

Das letzte Jahr hat uns einmal mehr bewiesen, daß Kriminalität und Internet untrennbar miteinander verwickelt sind.

Da wäre der IS-Sympathisant, dessen Social Media-Kontakte uns vor die Herausforderung Big Data stellen, oder der unglücklich Verliebte, welcher einer Internet-Betrügerin auf den Leim kriecht; um nur zwei Geschichten zu nennen.

Deshalb setzt auch fedpol mit ihren Partnern auf digitale Lösungen. Wie zum Beispiel bei einem Vater, der seine Kinder gegen den Willen der Mutter dank dem Schengener Informationssystem nicht außer Landes bringen kann, oder einem Drogenhändler, der seine Identität verschleiern will und in Zukunft mit einem Mausklick in ganz Europa auffliegt.

Zum Fedpol-Jahresbericht

Wetterexperte Jörg Kachelmann: Greenpeace lügt

Schon 2018 kritisierte Jörg Kachelmann den Umweltkonzern Greenpeace und rät davon ab, der politischen Umweltorganisation zu spenden:

„Wenn Greenpeace aus unerfindlichen Gründen die Wettererfinder von Focus retweetet weiß man, wo die Spendengelder vielleicht doch nicht so gut aufgehoben sind, weil eine Affinität zur wissenschaftlichen Unseriosität besteht.“

Im Januar 2019 setzte Kachelmann die Kritik fort, indem er einen Gastartikel für die Weltwoche verfaßte.

Ein Auszug (kursiv):

Disentis als «Geisterstadt»

Heute sind diese früheren Selbstverständlichkeiten («Was das Grosi noch wusste») verlorengegangen. Herrschen völlig jahreszeitengemäße 5 Grad unter null am Morgen, erschreckt einen ein großer Aufmacher im Digital-Teil der früher ehrwürdigen Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit dem Titel «Deutschland muß frieren».

Die kürzlich in den Wintersportgebieten sehr willkommenen Schneefälle erfuhren eine Aktualisierung zur Schneekatastrophe, ein Schweizer Gratisblatt machte Disentis, das wegen Lawinengefahr für sehr kurze Zeit von außen nicht mehr erreichbar war, zur «Geisterstadt», und wer regelmäßig Radio hört, wird von sturzbetroffenen jungen Menschen an milden Wintertagen vernehmen, daß es draußen «frostige [plus] 10 Grad» kalt sei.

(ganzer Beitrag)

Greenpeace mischt bei den Wahlen mit Lügen mit

Aktuell will die NGO Greenpeace Leute dazu bringen, grün zu wählen.

Dies allerdings mit Lügen.

Und auch hier erhält die umstrittene Umweltkonzern eine Kritik von Wetterexperte Jörg Kachelmann:

 

 

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