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Monday December 18th 2017

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Alpenwoche erstmals veranstaltet

Erstmals findet in der Schweiz eine Alpenwoche statt. Rund dreihundertfünfzig Teilnehmer diskutieren vom 5. bis 8. September 2012 im Puschlavtal (Italienisch Valposchiavo) unter dem Motto «Erneuerbare Alpen» aktuelle und künftige Herausforderungen des Alpenraums.

Die Direktorin des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE), Maria Lezzi, betonte bei der Eröffnung, dass die weitere Entwicklung alpiner Regionen nachhaltig erfolgen müsse. Daher sei der Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Interessen anzustreben.

Maria Lezzi, Direktorin des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE), eröffnete die Alpenwoche 2012 in Puschlav (GR) gemeinsam mit Cla Semadeni, Alt-Kantonsplaner des Kantons Graubünden, Dominik Siegrist, Präsident der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA sowie Cassiano Luminati, Präsident des Regionalverbands Puschlavtal. Als derzeitige Präsidentin der Alpenkonvention veranstaltet die Schweiz zusammen mit mehreren Alpenverbänden die Alpenwoche.

2012 erstmals eine Alpenwoche veranstaltet

2012 erstmals eine Alpenwoche veranstaltet

Strategien für künftige Herausforderungen im Alpenraum müssten unterschiedlichen Interessen Rechnung tragen, sagte Maria Lezzi in ihrer Eröffnungsrede. «Die Alpen sind weder Heidi-Land noch das größte Kraftwerk der Welt, sondern der Lebensraum von dreizehn Millionen Menschen.» Indes könne dieser Raum seine Bedeutung nur durch einen stetigen Erneuerungsprozeß wahren.

Damit die Erneuerung nachhaltig verlaufe, sollten alle im Alpenraum tätigen Aktöre zusammenspannen. Die Förderung dieser Zusammenarbeit ist eines der Hauptziele, welche die Schweiz während ihrer Präsidentschaft der Alpenkonvention verfolgt. Maria Lezzi rief daher die Teilnehmer dazu auf, «gemeinsam die Alpen zu erneuern».

Die Alpenwoche kompakt

Die Alpenwoche 2012 findet vom 5. bis 8. September 2012 in Poschiavo und zum ersten Mal in der Schweiz statt. Erstmals ist auch die Alpenkonferenz – das Treffen der Umweltminister der Länder der Alpenkonvention – in eine Alpenwoche eingebettet. Die Schweiz möchte damit den Austausch zwischen den verschiedenen Aktören stärken.

Rund 400 Teilnehmende werden an der Alpenwoche 2012 in über zwanzig teilweise parallel angebotenen Podien, Wörkschopps und an Referaten das Thema «Erneuerbare Alpen» diskutieren. In Beiträgen zu Verkehr, Governance oder energieeffizientem Bauen analysieren Fachleute aktuelle Herausforderungen und skizzieren Lösungsansätze.

So präsentiert das schweizerische Bundesnetzwerk ländlicher Raum – ein Gremium aus mehreren Bundesstellen – den Nutzen sogenannter Modellvorhaben. Unter dem Titel «Synergien im ländlichen Raum» stellt es drei der dreizehn Projekte vor und diskutiert über Erkenntnisse sowie den Mehrwert für die jeweiligen Regionen und den Bund.

So will INSCUNTER die Sektoren übergreifende Zusammenarbeit zwischen Tourismus, Forst- und Landwirtschaft sowie Natur- und Landschaftsschutz im Unterengadin und in Samnaun fördern, das Projekt Energieregion Goms verfolgt die Vision, eine der ersten Energieregionen in den Schweizer Alpen zu werden, und das Projekt Walserweg Graubünden erarbeitete ein nachhaltiges Tourismusangebot für Wanderer.

Weiterführende Infos auf Alm.li