| Die Schweizer Zeitung
Wednesday November 22nd 2017

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Alice Weidel zur dt. Rentenkatastrophe: „Alterssicherungsbericht ist Unverfrorenheit“

Armut im Alter trotz jahrzehntelangen Einzahlungen in die Rentenversicherung: Es gibt das deutsche Sprichwort „Wer sich auf den Staat verläßt, ist verlassen“.

Es kann froh sein, wer als Einwohner Deutschlands eine Rente aus anderer Quelle als staatlicher Rente oder Lebensversicherungen hat. Etwa eine Schweizer Rente. Auch das Schweizer Rentensystem wird immer mehr für Umverteilung belastet aber bei Weitem nicht in dem Maße wie in Deutschland.

Zum „Alterssicherungsbericht 2016“ der Bundesregierung erklärt AfD-Bundesvorstandmitglied Alice Weidel:

„Der sogenannte Alterssicherungsbericht ist eine blanke Unverfrorenheit. Die Kernaussage darin ist, die Bürger sollen selber für ihr Alter vorsorgen, da die gesetzliche Rente quasi am Ende ist.

altersarmut-deutschlandAls erstes fällt einem dazu ein, daß man das eigentlich auch schon vor Jahrzehnten gewußt hat. Es ist aber nicht so, daß hier eine völlig neue Regierung ins Amt kommt und nun diese Tatsache feststellt. Es sind genau die gleichen Parteien, die nichts unternommen haben, um die Rentenkatastrophe abzuwenden.

Der dreiste Ratschlag an die Bürger nun selber vorzusorgen, ist nicht nur unverschämt angesichts der Verantwortung, die die Regierenden für das Fiasko tragen. Es ist auch in höchstem Maße zynisch. Betroffen sind vor allem Menschen mit geringen Einkommen. Genau diese, denen ohnehin kaum Geld zum Leben bleibt, sollen aber nun privat vorsorgen. Gleichzeitig sollen sie weiter Rentenbeiträge in eine Kasse zahlen, aus der sie selber kaum etwas bekommen werden.

Zusätzlich dürfen sie noch mit ihren Steuergeldern einem Millionenheer von ungebildeten Migranten aus dem Nahen Osten und Afrika eine Rundumsorglos-Vollversorgung finanzieren. Diese zumeist illegalen Einwanderer, die nach allen seriösen Schätzungen zu großen Teilen auf Jahrzehnte hinaus unsere Sozialkassen belasten werden, sollen dann angeblich die Rente sichern. Ein schlechter Scherz.

Wer nach alldem noch ein paar Euro übrig hat, kann diese dann in eine Kapitallebensversicherung investieren, die dank der Null-Zins-Politik der EZB aber kein Kapital aufbaut, sondern es verbrennt.

Statt also eine seit Jahrzehnten überfällige Rentenreform anzugehen, zieht es die Bundesregierung vor, die Bürger weiter zu verhöhnen. Es wird Zeit, daß die Einheitsparteien für diese Dreistigkeit endlich die Quittung bekommen. Zeit für die AfD!“