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Friday November 24th 2017

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Wahl Miß Albisrieden: Das wichtigste sind die Euter

Der Quartierverein Albisrieden und der städtische Gutsbetrieb Juchhof veranstalten am Samstag, 25. September 2011, die traditionelle Albisrieder Viehschau. Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm bietet neben Festwirtschaft, Marktständen, Alphornbläsern und Schwingen für Jung und Alt dieses Jahr auch Kühe der unterschiedlichsten Rassen.

Die Miß Albisrieden

Ab 09.00 Uhr werden rund hundert Kühe der Braun- und Fleckviehrasse auf dem Dorfplatz bei der alten Kirche in Albisrieden zur Schau gestellt – von Interessierten bestaunt und von Experten bewertet. Die schönsten Tiere werden um 11.00 Uhr dem Publikum vorgeführt.

Im Anschluß wird die allerschönste Kuh, die Miß Albisrieden, gekürt. Heuer werden aus Anlaß des internationalen Jahres der Biodiversität neben Braun- und Fleckvieh zudem weitere Rinderrassen von ihren Züchtern vorgestellt: Original Simmentaler, Original Braunvieh, Angus, Schottisches Hochlandrind, Limousin.

Was heißt hier «schön»? 
Bei der Bewertung achten die Experten auf jene Merkmale, die für die Langlebigkeit, Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Tiere wichtig sind. Der erste Blick gilt immer der Größe. Je größer und länger die Kuh, desto größer der Magen, desto mehr Raufutter (Gras, Heu, Sillage) kann sie fressen und zu Milch veredeln.

Der Rücken, die sogenannte oberen Linie, sollte möglichst gerade sein. Weiter braucht es gute Füße und Beine, genannt «das Fundament». Das Becken ist entscheidend für ein leichtes Geburtsverhalten

Wichtigster Körperteil der Kuh: Das Euter

Wichtigster Körperteil einer Kuh ist und bleibt aber das Euter. Deshalb wird an der Viehschau Albisrieden nicht nur die Miß Albisrieden erkoren, die schönste unter den schönen Kandidatinnen, sondern auch eine Miss Schöneuter ausgelobt. Das Euter muss gut aufgehängt, das heißt weit oben am Bauch kompakt mit dem Körper verwachsen sein.

Die Zitzen dürfen nicht zu weit außen liegen, sonst wird das Euter beim Melken nicht vollständig entleert.

Bei einer schönen Kuh befinden sich die Zitzen wie ein Trichter am unteren Ende des Euters. 

Neben ihren Kühen präsentieren die Bauern aus der Region ihre hofeigenen Produkte und bieten ein breites Angebot an Gemüse, Obst, Blumen und Zürcher Weinen zum Kauf an.

In der großen Festwirtschaft ist der Quartierverein Albisrieden für das leibliche Wohl besorgt. 

Ein Kräftemessen der besonderen Art bietet das Schwingen für Jung und Alt. Solange die Gelenke mitmachen, können Laien, Profis, Neulinge oder Fortgeschrittene in die bereitstehenden Hosen und in den Ring steigen.

Weitere Infos zum Anlaß: ViehMag.ch