| Die Schweizer Zeitung
Saturday November 25th 2017

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48 Mio. Fr. für junge Arbeitslose zzgl. 52. Mio. für „Unterstützungsmaßnahmen“

Die Schweiz driftet wie Deutschland immer mehr in Richtung Kommunismus. Allein der Bund gibt horrende Millionenbeträge für junge Arbeitslose aus:

Der Bundesrat hat heute den Bericht zu den Massnahmen für stellenlose, junge Erwachsene vorgelegt. Insgesamt wurde das Angebot an arbeitsmarktlichen Massnahmen durch den Bund und die kantonalen Arbeitsmarktbehörden im Jahr 2009 ausgebaut.

Millionen und Abermillionen für die Jugendarbeitslosigkeit

Der Bundesratsbericht „Übergänge in die Arbeitswelt“  bildet die Antwort auf ein Postulat der Fraktion CVP/ EVP/glp und präsentiert die Massnahmen, die durch den Bund und die Kantone zur beruflichen Integration von jungen Erwachsenen umgesetzt wurden.

Der Bericht hält fest, dass junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 24 Jahren während Wirtschaftskrisen zwar öfter, aber auch über einen kürzeren Zeitraum von Arbeitslosigkeit betroffen sind als andere Altersgruppen. Im Krisenjahr 2009 waren in der Schweiz durchschnittlich 5.7% der jungen Erwachsenen arbeitslos, wobei rund drei Viertel der Betroffenen innerhalb von sechs Monaten wieder eine neue Arbeitsstelle fand. Im OECD-Ländervergleich weist die Schweiz einen sehr tiefen Anteil an langzeitarbeitslosen jungen Erwachsenen auf.

Die rasche Integration von jungen Erwachsenen wurde durch arbeitsmarktliche Massnahmen der kantonalen Arbeitsmarktbehörden und des Bundes stark gefördert. Insgesamt gab die Arbeitslosenversicherung im Jahr 2009 rund 48 Mio. CHF für Bildungs- und Beschäftigungsprojekte aus und das Parlament bewilligte im Rahmen der Stabilisierungsmassnahmen weitere 52 Mio. CHF für Unterstützungsangebote.

Aus dem breiten Angebot von arbeitsmarktlichen Massnahmen wurden vorwiegend Bewerbungs-, Standortbestimmungs- und Sprachkurse sowie Berufspraktika und
Programme zur vorübergehenden Beschäftigung eingesetzt. Viele Stellensuchende haben dadurch ihre beruflichen Fähigkeiten gezielt erweitert und wurden rasch in den Arbeitsmarkt integriert.