Natur und Geschichte: Landesregierung besucht Vogelparadies und Mont Vully

Am Tag nach der letzten ordentlichen Sitzung des Bundesrates brechen die Bundesräte zu ihrem traditionellen, zweitägigen Jahresausflug auf. Mit dabei sind auch die Bundeskanzlerin und die beiden Vizekanzler.

Seit 1957 wird die Reise des Bundesrats jedes Jahr durchgeführt  Seit 1961 führt sie in den Heimatkanton der amtierenden Bundespräsidentin oder des amtierenden Bundespräsidenten.

Die Vogelkunde und die keltischen Wurzeln im Norden des Kantons Freiburg haben den zweiten Teil der Bundesratsreise 2018 geprägt. Mit einer Exkursion im Vogel-Leben-Naturzentrum La Sauge (bird life natur centre) am Südostufer des Neuenburgersees startete die Landesregierung unter der Leitung von Bundespräsident Alain Berset in den Tag.

Nach der morgendlichen Führung durch das Vogelparadies von La Sauge begaben sich die Mitglieder des Bundesrates und der Bundeskanzler am Freitag, 6. Juli 2018, in Begleitung eines Experten auf die Spuren der Helvetier auf dem Mont Vully.

Am Standort einer Siedlung, die von dem keltischen Stamm ca. 120 Jahre v.Chr. angelegt worden war, lassen sich heute vereinzelte Überreste und Rekonstruktionen besichtigen.

Die Beschäftigung des Bundesrates mit der frühzeitlichen Baukultur passt zum Europäischen Jahr des Kulturerbes, dessen Schweizer Programm unter dem Patronat von Bundespräsident Berset steht.

Ein Treffen mit der Bevölkerung in der Halle des Elektrizitätswerks Ölberg in der Stadt Freiburg bildete den Abschluß der Bundesratsreise 2018. Am Donnerstag hatte die Landesregierung den Greyerz-Bezirk im Süden des Kantons Freiburg besucht. Die Mitglieder des Bundesrates und der Bundeskanzler nutzten während ihrer Reise zahlreiche Gelegenheiten, um sich mit der Bevölkerung auszutauschen.

Übernachtet hatte der Bundesrat in der Nähe des Neuenburgersees bei der Uferlandschaft Grande Cariçaie. Rund um La Sauge, im Grenzbereich der Kantone Freiburg, Waadt und Bern, befinden sich mehrere Naturschutzgebiete, denen wegen ihres Vogelreichtums internationale Bedeutung zukommt.

Bescheurter kann man einen Namen kaum wählen: 3 Sprachen von Denglisch, Deutsch bis hin zu Französisch. Wenn man Vogel-Leben verdenglischt und daraus "bird life" macht, warum dann nicht auch Naturzentrum auf Englisch?

Bescheurter kann man einen Namen kaum wählen: 3 Sprachen von Denglisch, Deutsch bis hin zu Französisch. Wenn man Vogel-Leben verdenglischt und daraus „bird life“ macht, warum dann nicht auch Naturzentrum auf Englisch?