| Die Schweizer Zeitung
Friday November 24th 2017

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3. Europäische Waldwoche: Empfehlungen für die nachhaltige Waldbewirtschaftung

3. Europäische Waldwoche: Empfehlungen für die nachhaltige Waldbewirtschaftung. (Symbolbild)

3. Europäische Waldwoche: Empfehlungen für die nachhaltige Waldbewirtschaftung. (Symbolbild)

Die Waldleistungen und deren Finanzierung standen im Mittelpunkt der Europäischen Waldwoche Silva 2015 in Engelberg, die heute zu Ende gegangen ist. Die rund 250 Teilnehmenden verabschiedeten zuhanden der Mitgliedländer von UNECE (UN Economic Commission for Europe, Genf) und FAO (Food and Agriculture Organisation, Rom) Empfehlungen für die nachhaltige Waldbewirtschaftung.

Heute Mittag ist die 3. Europäische Waldwoche Silva 2015 in Engelberg (OW) zu Ende gegangen. Während fünf Tagen diskutierten rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 39 Ländern aus Europa, Russland, Zentralasien, dem Kaukasus und Nordamerika über Waldleistungen und deren Finanzierung. Im Abschlussbericht erarbeiteten sie unter der Co-Leitung der Schweiz und der Niederlande Empfehlungen zuhanden der Mitgliedländer von UNECE und FAO. Diese Empfehlungen betonen die Wichtigkeit einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung für die Sicherstellung und Verbesserung der vielfältigen Leistungen des Waldes in der UNECE-Region und zeigen Möglichkeiten auf, wie entsprechende Massnahmen finanziert werden können.

Der Anlass wurde organisiert von der UNECE und der FAO. Dank der optimalen Zusammenarbeit der beiden Organisationen und der Unterstützung des Gastkantons Obwalden bot die Waldwoche in Engelberg die Gelegenheit für einen intensiven Austausch über die internationale Waldthematik. Die vierte Waldwoche wird 2017 in Polen stattfinden.
Auf Exkursionen wurden am Freitag die diskutierten Themen vertieft: In Engelberg ging es um die Bedeutung des Waldes zum Schutz vor Naturgefahren, in Alpnach um die Wichtigkeit des Waldes für die Biodiversität, und in Stans wurde die Montagehalle der Pilatus-Werke gezeigt, die sich als moderner Holzbau präsentiert. Holz war als Baumaterial gewählt worden, weil die umliegenden Wälder das Werksgelände schützen. Zudem lässt sich bei der Pflege und Verjüngung dieser Schutzwälder der Baustoff Holz gewinnen.