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Deutschland: Über jeder 100., der einem auf der Straße begegnet, obdachlos

Deutschland 2008: 400.000 Obdachlose Deutschland 2018: 1,2 Mio Obdachlose Zwei Zahlen, die man zweimal ansehen muß, wenn man bedenkt, daß die Merkel-Regierung 2015 Einladungen an alle Welt offiziell versendete, nach Deutschland einzureisen auf Staatskosten bzw. Steuerzahlerkosten. 1,2 Mio Obdachlose; das bedeutet, daß aktuell rund bzw. über jede 100ste Person, die einem in deutschen Fußgängerzonen oder sonstwo begegnet ohne Obdach, wohnungslos

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Meinung & Debatte

Grundwasser in der Schweiz „unter Druck“ +++ Aber: Schweiz hat trotzdem 10x mehr Wasser als sie braucht

Vielerorts in der Schweiz, dem „Wasserschloß Europas“, kommt das Wasser aus Bergquellen und wird nicht aus Grundwasser gezogen.

Allein deswegen ist die Wasserqualität in der Schweiz im Vergleich mit den meisten EU-Ländern überdurchschnittlich gut.

Aber natürlich quillt nicht überall wie in den Berggebieten das Wasser frisch aus Quellen, sondern es wird das Trinkwasser auch in vielen tiefergelegenen Gebieten des Unterlands ganz oder teilweise aus Grundwasser generiert.

Dies ist umso bedeutender, weil die Berggebiete weniger bevölkert sind und die Gebiete des Unterlande weitaus größere Bevölkerungsdichte aufweisen.

80% des Trinkwassers kommt aus Grundwasser

Wer nicht den Vorteil hat, daß er in Berggebieten mit Quellwasser wohnt, das in aller Regel völlig rein ist, bezieht sein Hahnenwasser vom Grundwasser.

Dies sind stattliche 80% aus obengenannten Gründen, weil die Unterland-Gebiete stärker bevölkert sind.

So oder so sind wir es in  der Schweiz generell gewohnt, daß aus Grundwasser oder Bergquellwasser qualitativ einwandfreies Trinkwasser in ausreichender Menge zur Verfügung steht.

Dies ist heute jedoch nicht mehr selbstverständlich, denn die Grundwasservorkommen weisen zunehmend Verunreinigungen auf, die mehrheitlich aus der Landwirtschaft stammen, so das BAFU (Bundesamt für Umwelt) in einer aktuellen Mitteilung.

600 Meßstellen – Negativer NAQUA-Bericht

Zu diesem Schluß, daß Grundwasser nicht mehr überall unbedenklich als Trinkwasser genutzt werden kann, gelangt der der aktuelle Bericht der Nationalen Grundwasserbeobachtung NAQUA, welchen das Bundesamt für Umwelt (BAFU) am 15. August 2019 veröffentlicht hat.

Viele Herbizide / Pflanzenschutzmittel sind noch erlaubt und werden von der Intensivlandwirtschaft für Ertragsmaximierung aggressiv eingesetzt. Dabei bleiben sie über Jahrzehnte im Grundwasser und vergiften sogar noch zukünftige Generationen.

Viele Herbizide / Pflanzenschutzmittel sind noch erlaubt und werden von der Intensivlandwirtschaft für Ertragsmaximierung aggressiv eingesetzt. Dabei bleiben sie über Jahrzehnte im Grundwasser und vergiften sogar noch zukünftige Generationen.

Grundwasser ist ein wichtiger einheimischer Rohstoff.

80 Prozent des Trinkwassers werden in der Schweiz aus Grundwasser gewonnen.

Der Zustand und die Entwicklung werden im Rahmen der Nationalen Grundwasserbeobachtung NAQUA in Zusammenarbeit von Bund und Kantonen an rund 600 Meßstellen landesweit erhoben.

Am 15. August hat das BAFU die Ergebnisse der Messungen und Analysen der Jahre 2007 bis 2016 veröffentlicht.

Nitrat und Pflanzenschutzmittel gefährden hohe Wasserqualität

Der vorliegende Bericht zeigt, daß vor allem Nitrat und Rückstände von Pflanzenschutzmitteln die Grundwasserqualität beeinträchtigen.

Daß jahrzehntelang die Kleinlandwirtschaft mit Bürokratie, immer mehr Abgabenbelastung und Gesetzesfluten stillgelegt und die Großlandwirtschaft staatlich gefördert wurde, zeigt nun seine negative Seite bei der Wasserqualität.

Denn Hauptquelle ist gemäß der Untersuchung genau die industrielle Intensiv-Landwirtschaft, welche für die großflächige Belastung des Grundwassers verantwortlich ist.

Entlang der Fließgewässer treten auch Mikroverunreinigungen im Grundwasser auf, welche aus Industrie, Gewerbe und Haushalten stammen.

Vorrausschauendes Wirtschaften wichtig: Grundwasser erneuert sich nur langsam

Weil sich sich das Grundwasser nur langsam erneuert und hierbei regeneriert, sind vorausschauende Maßnahmen zum Schutz und Erhalt der Grundwasserversorgung maßgeblich.

Trinkflaschen sind praktisch beim Velofahren, auf Reisen und für alle, die Einwegmüll vermeiden wollen. Aber schön wäre es schon, wenn man in Zukunft auch noch Wasser aus der Wasserleitung trinken könnte (Bildquelle: www.trinkflaschen24.de)

Noch heute finden sich beispielsweise im Grundwasser Rückstände von Atrazin, einem Herbizid, welches in der Schweiz schon seit über 10 Jahren verboten ist.

Wer also will, daß in Zukunft nicht Trinkwasser nur noch in Form von Mineralwasser anstatt Leitungswasser unbedenklich genossen werden kann und man nur noch Trinkwasser in Trinkflaschen anstatt aus der Leitung trinken kann, muß auf die Gegenwart im Interesse der Zukunft schauen.

Sonst kann in einigen Gebieten wie dem Mittelland irgendwann das Hahnenwasser nur noch zum Duschen, Baden, Auto-waschen oder für die Waschmaschine und für den Geschirrspüler gebraucht werden.

Zulässige Nitratwerte an 15 Prozent aller Meßstellen überschritten

Die größte Belastung des Grundwassers verursacht das Nitrat.

Natürlicherweise wäre die Nitratkonzentration im Grundwasser im Bereich weniger Milligramm pro Liter (mg/l).

Mittelland: Sogar 80% aller Meßstellen mit übermäßiger Nitratbelastung

Im Schweizer Mittelland weisen jedoch 80 Prozent der Meßstellen eine Konzentration von mehr als 10 mg/l auf.

An rund 15 Prozent aller Meßstellen wurden 2014 Konzentrationen von mehr als 25 mg/l nachgewiesen. 25 mg/l sind in der Gewässerschutzverordnung (GSchV) als Grenzwert (so genannte numerische Anforderung) festgelegt.

In Gebieten mit viel Ackerbau-Landwirtschaft wurde dieser Wert an 40 Prozent der Meßstellen überschritten.

An 2 Prozent der Meßstellen wurde auch der Höchstwert der Lebensmittelgesetzgebung für Trinkwasser von 40 mg/l nicht eingehalten.

Die Nitrat-Konzentrationen sind ein wichtiger Indikator für die Auswirkungen der Landwirtschaft auf das Grundwasser. Hauptquellen für die hohen Nitratwerte sind Hof- oder Mineraldünger.

Rückstände von Pflanzenschutzmitteln weit verbreitet

An mehr als der Hälfte aller Meßstellen treten Rückstände von Pflanzenschutzmitteln (PSM) im Grundwasser auf.

Gifte wie Plfanzenschutzmittel bringen Großagarbetrieben zwar kurzfristig mehr Rendite, sie schaden jedoch dem Grundwasser und damit dem Trinkwasser des Menschen

Gifte wie Pflanzenschutzmittel bringen Großagarbetrieben zwar kurzfristig mehr Rendite, sie schaden jedoch dem Grundwasser und damit dem Trinkwasser des Menschen

Großflächig werden Pflanzenschutzmittel vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt. PSM-Wirkstoffe überschritten 2014 den Grenzwert von 0.1 Mikrogramm (µg/l) an 2 Prozent der Meßstellen.

Zudem wurden deren Abbauprodukte, sogenannte PSM-Metaboliten, verbreitet in erhöhten Konzentrationen nachgewiesen, vor allem im Mittelland (siehe Faktenblatt).

An rund 20 Prozent der Messstellen lagen die Konzentrationen von PSM-Metaboliten über 0.1 µg/l; für gewisse Metaboliten gilt dies ebenfalls als Grenzwert.

Halogenierte Kohlenwasserstoffe und Stoffe aus dem Abwasser

Überschreitungen der Grenzwerte nach GSchV werden auch für flüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (FHKW) festgestellt.

FHKW überschritten den Grenzwert 2014 an 4 Prozent der Messstellen. Sie stammen aus Altlasten, wie zum Beispiel ehemaligen Industriestandorten oder Deponien.

Zudem treten Mikroverunreinigungen im Grundwasser auf, welche aus dem Abwasser stammen und meist über Fließgewässer und teilweise über defekte Kanalisationen ins Grundwasser gelangen.

Im Vergleich zu PSM-Rückständen wurden diese Stoffe jedoch insgesamt weniger häufig im Grundwasser nachgewiesen.

Künstliche, langlebige Stoffe sollen im Grundwasser gemäß GSchV grundsätzlich nicht vorkommen.

An Fließgewässern treten Mikroverunreinigungen im Grundwasser auf. (Bild: Hinterrhein im Domleschg / Bildquelle: Domleschger-Zeitung.ch)

An Fließgewässern treten Mikroverunreinigungen im Grundwasser auf. (Bild: Hinterrhein im Domleschg / Bildquelle: Domleschger-Zeitung.ch)

Schweiz hat das 10fache an Wasser, welches sie braucht: Ausreichend Wasser vorhanden, ejdoch zunehmend erschwerte Nutzung

Theoretisch könnten jährlich 18 Milliarden m³ Grundwasser – das ist mehr als das 10-fache des Bedarfs der Schweiz – auf nachhaltige Weise, d.h. ohne eine dauerhafte Absenkung des Grundwasserspiegels oder andere negative Auswirkungen auf die Umwelt, für die Wasserversorgung genutzt werden.

Konflikte mit anderen Nutzungen, wie etwa gewerblich-industrielle oder landwirtschaftliche Aktivitäten oder Siedlungsentwicklung, verhindern jedoch vielerorts, daß dieses Potential ausgeschöpft werden kann.

Kaum saisonale Schwankungen

Bezogen auf das gesamte Grundwasser in der Schweiz sind saisonale Veränderungen der Grundwasserstände in aller Regel klein.

Generell kann in mengenmäßiger Hinsicht, zumindest in der mehrjährigen Bilanz, von einem weitgehend stabilen Zustand der Ressource Grundwasser gesprochen werden, weil sich die Grundwasserreserven regelmäßig und vollständig wieder auffüllen.

Dies dürfte auch im Zuge einer allfälligen Klimaänderung so bleiben, selbst wenn es während Trockenperioden lokal zu vorübergehender Wasserknappheit kommen kann, wie dies bereits heute der Fall ist.

Aggressive Intensiv-Landwirtschaft muß reagieren

Das Grundwasser muß konsequenter geschützt werden, damit der Druck auf die elementarste Trinkwasserressource nicht weiter zunimmt und die Wasser-Verunreinigungen wieder  abnehmen.

Konkret müssen Stoffeinträge aus der Landwirtschaft (v.a. Nitrat und PSM-Rückstände) aber auch der Siedlungsentwässerung (Mikroverunreinigungen) und Altlasten (v.a. Kohlenwasserstoffe) zwingend sinken, zumal sich die Effekte der Maßnahmen erst mit großer Zeitverzögerung zeigen.

Als Hauptverursacher der Nitrat- und PSM-Belastung ist dabei vor allem die Landwirtschaft gefordert, mit geeigneten Maßnahmen das Grundwasser zu entlasten.

Zur Verminderung der Stoffe aus den Siedlungen und den Altlasten gilt es, den angelaufenen Ausbau ausgewählter Abwasserreinigungsanlagen zur Beseitigung von Spurenstoffen weiterzuführen und die Altlasten-Sanierungen abzuschließen.

Walensee (Foto: Remo Maßat / Schlagwort AG)

Walensee (Foto: Remo Maßat / Schlagwort AG)

Hintergrund: Was ist der Unterschied zwischen Trinkwasser und Grundwasser?

Wird Grundwasser als Trinkwasser genutzt, so muss es die Grenzwerte der Lebensmittelgesetzgebung (TBDV) einhalten.

Die Qualität des Trinkwassers wird durch die einzelnen Wasserversorger sichergestellt und von den kantonalen Lebensmittelämtern überwacht.

Nur wenige der untersuchten Grundwassermeßstellen lagen für den Zeitraum 2007 bis 2014 über den Höchstwerten der TBDV, die meist weniger streng angesetzt sind als die numerischen Anforderungen der GSchV.

Die Auswertung der durch NAQUA untersuchten Meßstellen und Stoffe liesse den Schluß zu, daß die Qualität des Grundwassers für die Trinkwassernutzung an den meisten Orten ausreichend ist, sodaß Grundwasser ohne aufwendige Aufbereitung abgegeben werden kann.

Diese Bilanz wird allerdings durch neue Erkenntnisse getrübt: Abbauprodukte des Fungizids Chlorthalonil (auch Chlorothalonil genannt) werden seit kurzem im Grundwasser nachgewiesen (siehe Faktenblatt: Metaboliten von Pflanzenschutzmitteln im Grundwasser (PDF, 263 kB)).

Aufrüstung der Luftverteidigung: Start der Sensor-Erprobungen mit größerer Reichweite

Die Schweiz will ihre Luftverteidigung stärken.

An einer Medienkonferenz in Bern haben die Fachspezialisten des VBS über den Ablauf der Sensor-Erprobungen für ein neues bodengestütztes Luftverteidigungssystem größerer Reichweite informiert.

Die Medienkonferenz ist der Auftakt der Erprobungen, die am 19. August in Menzingen beginnen.

Die Erprobungen der beiden Systeme dauern bis Ende September 2019.

Verschiedene Fachspezialisten des VBS informierten an der Medienkonferenz vom 7. August 2019 über die bevorstehenden Sensor-Erprobungen in Menzingen.

Während der Delegierte der Chefin VBS für die Erneuerung der Mittel zum Schutz des Luftraums, Dr. Christian Catrina, kurz in das Programm Air2030 und das Projekt Bodluv einführte, erläuterten der Projektleiter Bodluv, Markus Graf und der Erprobungsverantwortliche Bodluv, Marc Dürr (beide Armasuisse) den Evaluationsprozess und den Umfang der Erprobungen.

Der Teilprojektleiter Bodluv der Luftwaffe, Oberst i Gst Marco Forrer, sprach über die Aufgaben der Luftwaffe und den Bedarf für ein neues bodengestütztes Luftverteidigungssystem größerer Reichweite.

Erprobungsprogramm der Luftabwehrsysteme

Die Erprobungen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz «Gubel» in Menzingen ZG umfassen zehn Missionen mit spezifischen Aufgaben.

Dabei werden Messungen am Boden durchgeführt und der Luftraum nach Flugzeugen der Luftwaffe abgesucht.

Ziel der Missionen ist es, die Fähigkeiten der Sensoren der Radar-Systeme sowie die Angaben aus den eingereichten Offerten zu überprüfen.

An Feiertagen und am Wochenende werden keine Erprobungen durchgeführt.

Luftabwehr-System-Bilder: Hersteller Eurosam

Keine Schießversuche

Schießversuche sind nicht teil der Erprobungen.

Die Sensor-Systeme der beiden Kandidaten werden nacheinander an den folgenden Daten erprobt:

 Raytheon, USA Patriot 19. bis 30. August 2019
 Eurosam, Frankreich SAMP/T 16. bis 27. September 2019

Leserbrief zur Unternehmensverantwortungs-Initiative: „Zusammenarbeit entscheidend“

Die Unternehmensverantwortungs-Initiative sowie der Gegenvorschlag des Nationalrats schaden dem Standort Schweiz. Auch zum Schutz von Menschenrechten und Umwelt tragen sie kaum bei.

Gefragt sind vielmehr konstruktive Lösungen, die verantwortungsvolles Unternehmertum effektiv fördern. Davon profitieren alle – auch die Bevölkerung in armen Ländern.

Denn die letzten Jahrzehnte haben gezeigt: Wirtschaftliche Entwicklung ist die beste Armutsbekämpfung.

Dies erkennt auch der Bundesrat.

Die Landesregierung zeigt mit dem neuen Vorstoß, in welche Richtung die Entwicklung in der Schweiz gehen muß: Internationale Zusammenarbeit ist entscheidend, um die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards effektiv und nachhaltig zu verbessern.

Marco Ettisberger

Sekretär Handelskammer und Arbeitgeberverband Graubünden

Torf-Ausstieg zum Schutz der Moore: Torfverkauf soll gesenkt werden

Der Abbau von Torf schadet dem Klima und der Artenvielfalt. In der Schweiz sind die Moore geschützt und es darf kein Torf mehr abgebaut werden.

Es werden aber jährlich bis zu 524‘000 m3 Torf importiert.

Um den Einsatz von Torf in der Schweiz zu vermindern, haben Vertreter des produzierenden Gartenbaus, des Gartenhandels und der Erdenhersteller eine Absichtserklärung unterschrieben.

Sie verpflichten sich freiwillig, bis 2030 den Torfanteil in der Produktion von Pflanzen auf 5 Prozent zu vermindern.

In der Schweiz stehen Moore seit 1987 unter Schutz, und es darf hierzulande kein Torf mehr abgebaut werden. Damit werden die durch den Torfabbau entstehenden Umweltschäden insbesondere bei der Biodiversität in der Schweiz vermieden (siehe Kasten).

Um die Umweltschäden zu vermindern, die durch den Import von Torf im Ausland anfallen, hatte der Bundesrat 2012 das Torfausstiegskonzept verabschiedet.

Das Konzept sieht vor, daß die Branchen in einer ersten Phase mit freiwilligen Maßnahmen aktiv werden.

Im Sommer 2019 haben Vertreter des produzierenden Gartenbaus, Gartenhandels und der Erdenhersteller eine freiwillige Absichtserklärung unterzeichnet.

In dieser verpflichten sie sich, den Torfanteil in der Produktion und im Angebot von Zierpflanzen, Zimmerpflanzen, Stauden und Zierhölzern bis 2025 auf maximal 50 Prozent und bis 2030 auf maximal 5 Prozent zu vermindern.

Erreicht werden soll dies durch den schrittweisen Ersatz von Torf bei der Herstellung von Erdsubstraten und durch den Verzicht auf den Verkauf von Pflanzen, welche mit Hilfe von Torf angebaut werden.

Dies ist die zweite Absichtserklärung, im Sommer 2017 hatten sich die Marktteilnehmer bereits dazu verpflichtet, bis 2020 den Torfanteil in Sackerden freiwillig auf maximal 5 Prozent zu vermindern.

Torfabbau schadet der Natur, so Experten

Torfabbau schadet der Natur, so Experten

Forschung an Torf-Ersatzstoffen

Im Auftrag des BAFU hat das Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen der ZHAW in zwei Studien die Umweltwirkungen, die soziale Nachhaltigkeit, die pflanzenbaulichen Eigenschaften und die zukünftige Verfügbarkeit von 19 Torf-Ersatzstoffen beurteilt. Alle untersuchten Stoffe verursachen zwischen 28 Prozent bis 98 Prozent weniger klimaschädliche Treibhausgasemissionen als Torf.

Erdsubstrate werden vorzugsweise aus regional angebauten, nachwachsenden Reststoffen mit geringer Konkurrenz anderweitiger Nutzung oder aus Abfallprodukten, wie zum Beispiel Rinden-, Maisstengeln oder Grüngutkompost hergestellt.

Damit praxistaugliche torffreie und torfreduzierte Erdsubstrate für die Anwendung im Gartenbau zur Verfügung stehen, unterstützt das BAFU seit 2017 ein dreijähriges Pilotprojekt mit zehn Gärtnereien unter fachlicher Begleitung von JardinSuisse und des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL.

Moorlandschaft mit Moorpflanzen wie Binsen

Moorlandschaft mit Moorpflanzen wie Binsen

Hintergrund: Umweltbelastung durch den Abbau von Torf

Mit Torf bezeichnet man trockengelegte Moorerde.

Ein Naturprodukt, das nur sehr langsam neu gebildet wird – jährlich entsteht rund 1 mm Torf – und dessen Abbau der Artenvielfalt und dem Klima schadet. Damit Torf abgebaut werden kann, werden Moore entwässert und damit wertvolle Lebensräume für Pflanzen- und Tierarten zerstört. Moore bilden ein einzigartiges Ökosystem für Arten, die nur in diesen Biotopen vorkommen.

Moore bedecken zwar nur 3 Prozent der Erdoberfläche, speichern jedoch rund ein Drittel des im Boden eingelagerten Kohlendioxids. Damit übertreffen sie sogar die Speicherkapazität der Wälder.

Kommt Torf mit Sauerstoff in Kontakt, wird es von sauerstoffzehrenden Organismen zersetzt, was klimaschädliches Kohlendioxid und Lachgas freisetzt.

Torf ist aufgrund seiner Stabilität und seinem guten Wasserspeicherungsvermögen z.B. zur Verbesserung der Bodenbeschaffenheit im Gartenbau sehr beliebt.

Diese Eigenschaften hat Torf jedoch nur solange, bis er von den Bodenorganismen abgebaut ist. Die positive Auswirkung auf die Bodenstruktur und das Pflanzenwachstum ist daher nur von kurzer Dauer.

Brutaler Machetenmord in Stuttgart: Deutschlandfunk in Kritik – Zweierlei Maß bei Berichterstattung

Der Link zur Stellungnahme "In eigener Sache" zur Nicht-Berichterstattung des Deutschlandfunks im Falle des Machentenmords von Stuttgart funktioniert nicht mehr

Donald Trump äußerte es bereits, auch andere Staatspräsidenten wie der Polens kritisierten, die Medien der Merkelregierung würden Straftaten von Migranten in Deutschland systematisch verschweigen und beschönigen.

Das eher links-stehende deutsche Alternativ-Medium KenFM berichtet aktuell über weitere Fälle von Nicht-Berichterstattung vom von Steuergeldern bezahlten deutschen Staatsmedium „Deutschlandfunk“ sowie anderen Staats- und Konzernmedien aus Deutschland.

Auch wird über journalistische Falschberichterstattung von (staatsnahen / partei-nahen) deutschen Konzernmedien wie Staatsmedien im Falle der Vergewaltigungen von Mallorca berichtet, welche anhand der obigen Beispiele belegt werden.

Rainer Rupp äußert im oben-genannten Beitrag:

„Am 2. August 2019 sah sich der Deutschlandfunk (DLF) – angeblich ein „Qualitätsmedium“ erster Klasse – zu einem ungewöhnlichen Schritt genötigt, um seine aufgebrachten Hörer, zu beschwichtigen.

Diese hatten den DLF der Vertuschungspolitik bezüglich der Berichterstattung über Schwerverbrechen bezichtigt, die von Migranten begangenen worden waren.

Dafür hatten sich die verärgerten Hörer bei dem übertrieben politisch korrekten Sender mit einem „Shitstorm“ bedankt.

Konkreter Anlaß war der wenige Tage zuvor in Stuttgart begangene „Macheten-Mord“ gewesen.

Wie seit einiger Zeit in unserem Land üblich werden Schwerverbrechen, die von Tätern mit Migrationshintergrund begangen wurden, nur noch in lokalen Medien aufgegriffen, wenn überhaupt.“

Im Video-Beitrag oder auch als Text verfügbarten Beitrag (https://kenfm.de/tagesdosis-16-8-2019-zweierlei-mass-in-der-kriminalberichterstattung/) sind die Vorwürfe dokumentiert.

Die staatlichen und staatsnahmen Medien in Deutschland halten alternativen Medien wie KenFM gebetsmühlenartig vor, sie wären nicht seriös.

Keine Qualitätsmedien seien sie angeblich. Ganz im Gegensatz zu den staatlichen und Konzern-Medien.

Daher ein Grund, sich das einmal anzusehen.

KenFM belegt seine Vorwürfe jedenfalls detailliert mit Quellen, die unter dem Beitrag zu finden sind.

Desweiteren kann man sich auch die Twitter-Diskussion im Twitter-Konto des Deutschlandfunks einmal ansehen.

Sie spricht Bände.

Und wer davon Bildschirmfoto-Belege machen will, sollte schnell handeln, dann der DLF hatte sowohl die eigene Stellungnahme zur Nicht-Berichterstattung im Fall des Machetenmords von Stuttgart als auch die im Beitrag von KenFM kritisierte Falschberichterstattung bzw. Lücken-Berichterstattung offenbar gelöscht.

Deutschlandfunk löscht sogar eigene Stellungnahme von der Webseite

Die Stellungnahme im Deutschlandfunk wurde offenbar gelöscht, ist nicht mehr auffindbar.

Auch der Bericht zur Vergewaltigung von Mallorca ist ebenfalls nicht mehr auffindbar.

Wer den Google-Link anklickt (hier ist es noch zu finden) landet wie bei der Stellungnahme im Fall der Nicht-Berichterstattung auf einer Umleitung auf die Haupt-Nachrichtenseite vom Deutschlandfunk.

Auf Twitter ist noch ein Teil der Debatte zur Nicht-Berichterstattung zum Machetenmord noch zu sehen, aber auch der Link führt ins Leere bzw. wir umgeleitet auf die Hauptseite des DLF.

Der Link zur Stellungnahme 'In eigener Sache' zur Nicht-Berichterstattung des Deutschlandfunks im Falle des Machentenmords von Stuttgart funktioniert nicht mehr

Sogar die eigene Stellungnahme gelöscht: Der Link zur Stellungnahme „In eigener Sache“ zur Nicht-Berichterstattung des Deutschlandfunks im Falle des Machentenmords von Stuttgart funktioniert nicht mehr

Interessant sind aber die Reaktionen der Leser bzw. Hörer vom Deutschlandfunk, welche wir hier einmal auszugsweise journalistisch dokumentieren (bevor sie auch gelöscht wird vom Deutschlandfunk…)

Eine Frau fragt:

„Frage in eigener Sache: Warum muß ich GEZ bezahlen für ein Medium, das nicht berichtet, sich selbst zensiert und mir vorgeben will, was von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung ist?“

Der Deutschlandfunk antwortet:

So schrecklich dieses Verbrechen auch ist: In den Nachrichten des DLF spielen einzelne Kriminalfälle selten eine Rolle. Voraussetzung für die Berichterstattung ist eine bundesweite Bedeutung. Ausführliche Informationen finden Sie beim SWR.

Die Frau schreibt daraufhin: „Ach so. Aber daß in Berlin Schrebergärtner enteignet werden sollen, ist von bundesweitem Interesse. Ich lach mich krank.“

Ach so. Aber dass in Berlin Schrebergärtner enteignet werden sollen, ist von bundesweitem Interesse. Ich lach mich krank.

Ist der Machetenmord von Stuttgart wirklich bloß von regionaler Bedeutung und für ein bundesweites in Deutschland erscheinendes Staatsmedium, welches von Steuerzahlern bezahlt wird, zu unbedeutend?

Ein anderer Leser bzw. Hörer fragt den Deutschlandfunk, warum sogar internationale Medien wie die New York Times über dieses angeblich für den DLF zu wenig bedeutsame Ereignis des Machetenmords von Stuttgart berichten, der DLF hingegen nicht:

Irgendwie haben Sie ja recht. ist regional, nicht von bundesweiter Bedeutung und ohne gesamtgesellschaftliche Relevanz Aber was ist nur mit der der los? Wieso berichtet die über einen regionalen Kriminalfall in Deutschland?

Die New York Times berichtet über das Ereignis, welches für den Deutschlandfunk zu unbedeutend ist: Den brutalen Machetenmord in Stuttgart

Die New York Times berichtet über das Ereignis, welches für den Deutschlandfunk zu unbedeutend ist: Den brutalen Machetenmord in Stuttgart

Wer das alles selbst nachlesen will, kann dies – zumindest derzeit noch – trotz Löschlaune des DLF auf Twitter mit einen Augen sehen bzw. lesen: https://twitter.com/DLFNachrichten/status/1156953144858992640

Die Leser- bzw. Hörerkommentare auf dem Twitterkonto des DLF bringen den Sender jedenfalls in Bedrängnis.

Dies der Nachvollziehbarkeit der Argumente und der offenbaren Tatsache, daß hier mit zweierlei Maß berichtet wird.

Der Deutschlandfunk erlebte aufgrund seiner abermaligen Nicht-Berichterstattung im Fall vom Machetenmord in Stuttgart einen sogenannten 'shitstorm' (zu Deutsch 'Scheiße-Sturm')

Der Deutschlandfunk erlebte aufgrund seiner abermaligen Nicht-Berichterstattung im Fall vom Machetenmord in Stuttgart einen sogenannten „shitstorm“ (zu Deutsch „Scheiße-Sturm“)

Roboter fühlen „Schmerz“ und reparieren sich selbst

Ein multinationales Projekt zur Entwicklung einer neuen Generation von Robotern, die sich selbst heilen, wird über die nächsten drei Jahre von der EU mit 3 Millionen Euro unterstützt.

Daran beteiligt sind Forscher der Vrije Universiteit Brussel, der University of Cambridge, der École Supérieure de Physique et de Chimie Industrielles de la ville de Paris (ESPCI-Paris), der Empa und des niederländischen Polymerherstellers SupraPolix im Rahmen des EU-Programms „Future & Emerging Technologies“.

Roboter spielen eine immer größere Rolle im täglichen Leben und bei der Arbeit. Bald werden Roboter nicht nur in Fabriken und Labors zu finden sein, sondern uns auch im Alltag unterstützen.

Sie werden im Haushalt helfen, die Arbeitsbelastung verringern und das Leben sicherer machen, so die Initianten des Projekts.

Sie sind weiter davon überzeugt: Roboter arbeiten dann Seite an Seite mit Menschen.

Und daher es ist wichtig, daß dies sicher geschieht, so die Forscher weiter.

Ein 3D-gedruckter Greifer aus selbst heilendem Material hält eine Erdbeere. Bild: Vrije Universiteit Brussel

Ein 3D-gedruckter Greifer aus selbst heilendem Material hält eine Erdbeere. Bild: Vrije Universiteit Brussel

Um mit zerbrechlichen Objekten geschickt umgehen zu können und die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten, werden viele Roboter der nächsten Generation aus flexiblen Materialien bestehen. Dadurch werden sie Menschen weniger verletzen.

Allerdings sind diese „weichen“ Roboter besonders anfällig für Risse durch scharfe Gegenstände. Die erforderlichen Reparaturen werden oft lange dauern und daher sehr kostspielig sein.

Wissenschaftler arbeiten daher im Rahmen des neuen SHERO-Projekts (Self-HEaling soft RObotics)  an Technologien, mit denen solche Roboter Schäden eigenständig „heilen“ können. Damit dies möglichst ohne menschliches Zutun geschehen kann, suchen die Forscher nach selbstheilenden Materialien wie etwa flexiblen Kunststoffen, aus denen die Roboter gebaut werden.

Eingebettetes Funktionsmaterial könnte dafür sorgen, den Selbstheilungsprozeß zu erkennen und zu aktivieren.

Eine Roboterhand aus speziellem Kunststoff, der sich bei Raumtemperatur selber heilen kann: Bild: Vrije Universiteit Brussel Eine Roboterhand aus speziellem Kunststoff, der sich bei Raumtemperatur selber heilen kann: Bild: Vrije Universiteit Brussel

Eine Roboterhand aus speziellem Kunststoff, der sich bei Raumtemperatur selber heilen kann: Bild: Vrije Universiteit Brussel

Das ehrgeizige Ziel des europäischen Projekts ist es, einen sanften Roboter aus selbstheilendem Material zu schaffen, der Schäden erkennt, die notwendigen Schritte einleitet und den Defekt – wenigstens vorübergehend – selbst behebt.

So kann er laufende Arbeitsprozesse abschliessen, um dann während Servicearbeiten vollständig repariert zu werden.

Partner bringen ihr spezielles Wissen (Knauhauh) ins Projekt ein

Das prestigeträchtige Projekt SHERO wird von der Universität Brüssel (VUB) mit einem Team von Wissenschaftlern des Roboterforschungszentrums Brubotics und des Polymerforschungslabors FYSC geleitet. Projektleiter Bram Vanderborght erklärt:

„Wir freuen uns sehr, an der nächsten Robotergeneration zu arbeiten. In den letzten Jahren haben wir bereits erste Schritte unternommen, um selbstheilende Materialien für Roboter herzustellen. Mit dieser Forschung wollen wir fortfahren und vor allem sicherstellen, daß Roboter, die in unserem Arbeitsumfeld eingesetzt werden, sicherer, aber auch nachhaltiger sind. Aufgrund des Selbstreparaturmechanismus der weichen Roboter könnten komplexe, kostspielige Reparaturen der Vergangenheit angehören.“

Thomas George Thuruthel, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Sensorik und Selbstheilung für weiche Robotik an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Cambridge:

„Wir werden maschinelles Lernen einsetzen, um an der Modellierung und Integration dieser selbstheilenden Materialien, Heilen von Aktoren und Sensoren, Schadenserkennung, Lokalisierung und kontrollierte Heilung zu arbeiten. Das Ziel ist es, die selbstheilenden Sensoren und Aktoren in Demonstrationsplattformen zu integrieren, um bestimmte Aufgaben ausführen zu können. “

Die Empa in der Schweiz wiederum wird sich auf die Entwicklung von neuen flexiblen Sensoren und Aktoren konzentrieren, die in die selbstheilenden Polymere eingebettet werden können. Hierzu sagt Empa-Forscher Frank Clemens:

„In einem ersten Schritt werden wir unsere elastischen, piezoresistiven Sensorfasern in selbstheilende Polymer einbetten, um die Dehnung kontinuierlich zu erfassen und den Bereich zu erkennen, in dem die Selbstheilung aktiviert werden muß. In einem späteren Schritt werden je nach Endanwendung andere Arten von Sensoren und Aktoren integriert. „

Tonny Bosman, CEO von SupraPolix: „Wir fühlen uns privilegiert, Partner in diesem Konsortium der europäischen Spitzenforschungsgruppen für weiche Robotik zu sein.

Wir sind davon überzeugt, dass unsere selbstheilenden Materialien dieses Gebiet auf die nächste Ebene heben und damit einen Mehrwert für SupraPolix, die Robotik und die gesamte Community schaffen können. “

Heikel in punkto Datenschutz: Bundesrat will nationalen Adreßdienst aufbauen

An seiner Sitzung vom 14. August 2019 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zum neuen Adressdienstgesetz eröffnet. Damit sollen der Aufbau und der Betrieb eines zentralen Dienstes mit den Adressen aller Einwohner in der Schweiz ermöglicht werden.

Das neue Bundesgesetz über das nationale System zur Abfrage von Adressen natürlicher Personen (Adressdienstgesetz, ADG) schafft die Grundlage, damit das Bundesamt für Statistik (BFS) einen nationalen Adressdienst bereitstellen kann.

Gemeinden, Kantone und die Bundesverwaltung sowie zugriffsberechtigte Dritte wie zum Beispiel Krankenkassen sollen auf aktuelle und ehemalige Wohnadressen der Einwohner der Schweiz zugreifen können.

Damit können administrative Prozesse vereinfacht und öffentliche Aufgaben effizienter wahrgenommen werden. Heute ist es den Behörden nicht möglich, auf einfache Weise schweizweit festzustellen, wo eine Person zu einem bestimmten Zeitpunkt angemeldet ist.

Das Adressdienstgesetz regelt auch die Nutzungsbedingungen. Die Abfrage einer bestimmten Person erfolgt mittels der Versichertennummer AHVN. Folglich kann nur nach Personen gesucht werden, die den verschiedenen Verwaltungen bereits aufgrund gesetzlicher Aufgaben bekannt sind.

Die betroffenen Personen haben die Möglichkeit, nachzuvollziehen, wer ihre Adreßdaten wann abgefragt hat.

Zentrale Adreßdatenbank für die Beamten?

Der Gesetzesentwurf geht zurück auf die Behandlung zweier parlamentarischer Vorstöße (11.488 und 12.3661), sowie den entsprechenden Bericht des Bundesrats vom 12. November 2014.

Die Regierung kam darin zum Schluß, daß eine zentrale Adreßdatenbank für die öffentliche Hand von großem Nutzen wäre.

Also zu Klartext für die Beamten bzw. Staatsangestellten (Beamte wurden ja abgeschafft).

Die Regierung hat am 12. April 2017 das Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) beauftragt, einen Vernehmlassungsentwurf auszuarbeiten. Weil das BFS den Adreßdienst umsetzen wird, ist die Vorlage nun an das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) übergegangen.

Schweiz: Milliardenüberschüsse für 2019

Die vom Volk gegen den massiven Widerstand der Regierung mittels Volksabstimmung erwirkte Schuldenbremse wirkt auch viele Jahre danach immer noch positiv nach:

Erste Hochrechnung 2019: Bund rechnet mit 2,8 Milliarden Franken Überschuß

Für das laufende Jahr rechnet der Bund mit einem Überschuß von 2,8 Milliarden Franken. Budgetiert waren 1,2 Milliarden.

Die Verbesserung ist einerseits auf die Einnahmen der Direkten Bundessteuer und der Verrechnungssteuer zurückzuführen, die schon seit 2018 über den Erwartungen liegen. Insgesamt sind die Einnahmen 0,9 Prozent höher als budgetiert.

Andererseits dürfte der Bund 1,3 Prozent weniger ausgeben als vorgesehen.

Zudem fallen außerordentliche Einnahmen von 490 Millionen an, vor allem aus der Versteigerung von Mobilfunklizenzen.

Was ist die Schuldenbremse?

Hier erfahren Sie mehr über die vom Volk gegen den Willen der Regierung damals beschlossene Schuldenbremse: http://schweizerzeitung.ch/?s=Schuldenbremse

Deutschland: Über jeder 100., der einem auf der Straße begegnet, obdachlos

Deutschland 2008: 400.000 Obdachlose

Deutschland 2018: 1,2 Mio Obdachlose

Zwei Zahlen, die man zweimal ansehen muß, wenn man bedenkt, daß die Merkel-Regierung 2015 Einladungen an alle Welt offiziell versendete, nach Deutschland einzureisen auf Staatskosten bzw. Steuerzahlerkosten.

1,2 Mio Obdachlose; das bedeutet, daß aktuell rund bzw. über jede 100ste Person, die einem in deutschen Fußgängerzonen oder sonstwo begegnet ohne Obdach, wohnungslos ist.

Diese Zahlen stehen in krassem Kontrast zu den Politiker-Reden, daß Geld und Wohnungsraum etc. für Wirtschaftsmigranten und Sozialabenteurer (sogenannte Flüchtlinge, von denen in Deutschland bloß 1% einen Asylgrund haben, also einen Asylstatus erhalten) da-ist, welche von der Merkel-Regierung seit 2015 nach Deutschland offiziell eingeladen wurden.

Und dies illegal und in Mißachtung von EU-Recht und deutschem Recht.

Wie aus einem Film des bayerischen Staatsfernsehens hervorgeht, der im Dezember 2018 veröffentlicht wurde, verändert sich auch die Struktur in Obdachlosenheimen und Notunterkünften und Suppenküchen / Wärmeküchen.

Zahl der Obdachlosen in Deutschland steigt explosionsartig an

Dort sind Leute anzutreffen, die zur Gruppe derer gehören, die „schon länger in diesem Land leben“, um es mit Merkel zu sagen.

Sowie aufgrund der EU-Personenfreizügigkeit auch neu viele Osteuropäer aus Bulgarien und Rumänien, die oftmals arbeiten, aber von den niedrigen Löhnen, die sie für einfache Arbeiten erhalten, keine Mietwohnung bezahlen können, weil sie zudem oft noch Geld zu den Familien nach hause senden.

Welche Gruppe man im unten verlinkten Film so gut wie nicht in Obdachlosenheimen, Notunterkünften und Suppenküchen / Wärmeküchen antrifft, sind sogenannte Flüchtlinge.

Wer sind die Obdachlosen?

Im Video des Bayerischen Staatsfernsehens ist anfangs davon die Rede, daß rund ein Drittel der geschätzten 1,2 Mio Obdachlosen in Deutschland angeblich „anerkannte“ Flüchtlinge sein sollen, also über 400.000 Personen.

Nur sind diese erstens in den Bildern und Beiträgen fast gar nicht zu sehen.

Und diese Zahl kann rein rechnerisch nicht stimmen. Selbst nicht bei 1 oder 2 Millionen Flüchtlingen.

Wie soll ein derart hoher Prozentsatz stimmen können, wenn gemäß amtlicher, offizieller Statistiken nur 1 % Anerkennungsquote besteht, also bloß 1% aller sogenannten Flüchtlinge einen Asylgrund haben und Asylstatus erhalten?

Zumal Flüchtlinge die Mietkosten bezahlt bekommen nebst Essen, Krankenversicherung, Lebenshaltungskosten und allem, was sonst noch dazugehört, wie man zum Beispiel auf der Webseite der Stadt Berlin nachlesen kann, welche Flüchtlinge darauf hinweist, daß Sie es bezahlt bekommen.

Video des bayerischen Staatsfernsehens: https://www.youtube.com/watch?v=abdk5Q0Gwh4

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